Murx und Wirkung

Am Anfang schuf der Mensch die Hard-, dann die Software und er erkannte, daß es nicht perfekt war. Doch er baute weiter und es wurde bunt. Die Menschen erfreuten sich der bunten Bilder und Sequenzen, denn sie liebten das Zocken.
Doch es kostete Geld und das Geld wanderte zu den Leuten, die aus dem Geld noch mehr, ja, vielmehr Geld machen wollten. Die Menschen nickten es ab und gaben das Geld, um noch mehr bunte Bilder und Sequenzen haben zu können.
Doch die Leute, die danach das Geld hatten, nahmen es und kauften den Markt, so daß die Menschen fast nur noch ein Betriebssystem benutzten. Fehlende Bausteine des Systems wurden mit Geld einfach eingekauft und wie Bausteine eingebaut. Doch der Mörtel war Murx und bröckelte, manche PC-Systeme stürzen daraufhin ab, bzw. ein und die Menschen mußten es neu installieren. Der Hersteller war zufrieden und befand, daß sein Werk für sich gut war. Die Menschen jedoch ächzten, denn das Betriebssystem hatte noch einen DOS-Kern und gab nur vor, echt multitaskingfähig zu sein.
Doch der Hersteller bediente sich eines anderes Betriebssysetems, das er dann weiterführte. DOS war tot, aber keiner trauerte ihm eine Träne nach, denn das „neue“ System war stabiler, hatte aber immernoch viele viele Fehler.
Es kamen Machtmenschen hinzu, die sich dieser Fehler bedienten, ausforschten und ebenfalls auf unsicheren Systemen ablegten, um viele User auszuspionieren und auf deren PCs zuzugreifen. Denn der „Mörtel“ des neuen Systems war auch nicht gut, es reichte vielleicht gerade so, daß das „Bauwerk“ nicht von selbst in sich zusammenstürzte. Doch die Computer wurden vernetzt und konnten sich so austauschen, es wirkten nun weitaus größere Kräfte am „Bauwerk“, den die User versuchten, mit Virenscannern beizukommen, doch es half mehr schlecht als recht.
Böse kriminelle Machtmenschen griffen nun auf die Fehlerliste der vermeintlich „guten“ Machtmenschen zu und vollführten ein Feuerwerk, um möglichst viele Computer lahmzulegen. Die Menschen erkannten lange nicht, wie abhängig sie sich von einem Computer und einem Betriebbsystem gemacht haben und spürten vielleicht zum ersten Mal, welche Macht wenige Menschen und ein Konzern über sie hat.

Wie gut, daß ich überall Leerdosen habe…

Als wir das Haus bauten, hatte ich nicht auf dem Schirm, eine große Markise dranmontieren zu lassen. Da die Sommer aber sehr heiß sein können, merkten wir, daß so eine Markise doch garnicht so schlecht wäre. Nun braucht die Markise, die in die Hausdecke geschraubt wird, Strom. Von Hand will man die 5,25mx4,00m ja nicht raus- und reinkurbeln. Außerdem hat sie eine Bewegungssensor, die das Ding bei zuviel Wind automatisch wieder einfährt, um Schäden an der Mechanik zu vermeiden. Kurzum: Ich brauche Strom an einer Stelle, an der ich das vorgesehen hatte.
2 Möglichkeiten hatte ich da. Zum einen, einen Kabelkanal von der Lampe außen nach oben verlegen, zum anderen von Innen mit einem langen Bohrer schräg nach oben bohren. Letzteres habe ich dann gemacht. Den 90cm-Bohrer habe ich mir ausgeliehen. Innen mußte ich dann noch die Leerdose freikratzen, die ich eigentlich für einen eventuellen elektrischen Rollo vorgesehen hatte.

Von da aus habe ich dann im gut 45°-Winkel schräg nach oben gebohrt, dabei ca. 2cm Decke (Beton) erwischt und kam perfekt an der Stelle außen raus, wo ich rauswollte.

Ich glaube, es hätte mehr Zeit gebraucht, den Kabelkanal zu verlegen.

Fahrradaction mit 3 Kindern

Wir waren die letzten beiden Wochenenden mit Kinder und Rädern unterwegs. Das Wetter lud einfach dazu ein, auch wenn das erste April-Wochenende nur 2 Tage geradelt wurde.
Los ging es also mit der ersten Tour am 1. April. Theresa startete mit Salome ab Ober-Ramstadt, während ich mit den Jungs (Jonathan war noch auf Kindergeburtstag) nachkam. Ziel: Kinshasa, äh, Crumstadt.


Netterweise haben wir das Haus von Theresas Kollegin für eine Nacht bekommen. Jonathan fuhr trotz Kindergeburtstag die 8km von Pfungstadt aus recht schnell und Manuel hatte es im Anhänger recht bequem. Abends gingen wir dann zum Griechen, wo wir ordentlich gegessen haben und noch für den nächsten Tag etwas eingepackt bekamen.

Am nächsten Tag gab es frische Brötchen vom Bäcker in Laufnähe. Sehr praktisch! Dann gabs Frühstück, danach gings los.

Morgens war es anfangs noch frisch, aber das wurde schnell wärmer. Es ging erstmal durch Stockstadt am Rhein auf den Kühkopf. Von da aus wieder nach Erfelden, auf den Damm, nach ein paar Kilometer wieder runter, über Leeheim entlang schöner Wege vorbei an seltsamen Satschüsseln wieder auf den Damm, der dann so rumpelig war, daß Manuel im Anhänger Beschwerde angemeldet hatte, bis ich ihn dann vorne auf die Sattelstange setzte. Einen extra Sitz hatten wir nicht dabei. Aber es ging auch so. Nach 18km erreichten wir die Fähre bei Kornsand. Auf der anderen Seite machten wir erstmal Mittag und vertilgten die Reste vom Vorabend (wie praktisch!).

Dann war der eigentliche Radweg entlang des Rheins aus der Pfälzer Seite gesperrt und wir mußten einen Umweg nehmen. So kamen wir dann nach insgesamt 41km an der Imbissbude gegenüber von Gernsheim an. Manuel motzte im Anhänger, weil er sich bewegen wollte. Praktischerweise gab es dort auch einen Spielplatz.



Wir haben dort gegessen, dann setzten wir über. Übrigens kostete die erste Fähre fast doppelt so viel wie die zweite.

Die Kinder waren nicht mehr in der Lage, die letzten ca. 11km nach Pfungstadt zum Auto zurückzufahren, aber sie fuhren noch 3km den Rhein aufwärts, während ich das Auto holte. Kaum fuhren wir los, war Jonathan schon eingeschlafen. Auf dem Weg nach Pfungstadt fotografierte ich exemplarisch eine der vielen Stilblüten von Fahrradausschilderungen an Weggabelungen bzw. Kreuzungen. Ich wäre an der Stelle falsch gefahren, hätte ich nicht Leute nach dem Weg fragen können.

2. Radtour 2.0 mit 6 Kindern und 4 Erwachsenen.

Diesmal fuhren wir mit 10 Leuten von Ober-Ramstadt aus ohne Auto(s) los. Erstes Ziel war am letzten Freitag die Jugendherberge Zwingenberg. Das heißt, gestartet sind wir mit 9, weil mein Nachbar, dessen Anhänger nur an sein Fahrrad geht, nachkam. Da der jüngste mit 4 Jahren schon nach 500m aufgab, kam er in den Sitz und sein Fahrrad in eben diesen Anhänger. Wir fuhren durch den Wald bis nach Darmstadt-Eberstadt, von dort aus über Seeheim-Jugenheim-Alsbach nach Zwingenberg.
Wir dachten, man käme leichter zur Jugendherberge wenn wir am Berg entlang fahren, was sich jedoch als falsch herausstellte. In Zwingenberg hatten wir so viiiel Steigung und ich bekam das Fahrrad + Anhänger + Manuel kaum schiebend hoch.
Ich mußte erst jugendliche 43 Jahre alt werden, um erstmals in einer Jugendherberge zu übernachten. Mein Nachbar kam dann etwas später zu uns und wir leerten dann noch eine Flasche Wein.
Am nächsten Tag gings dann weiter. Es stellte sich an den wenigen Stellen, an denen wir vielbefahrene Straßen kreuzten, als schwierig heraus, den „Sack Flöhe“ (die 5 Kinder auf den Rädern) im Auge zu behalten. So fuhren wir dann fast nur Radwege. Es ging über Rodau nach Schwanheim. Dort machten wir erstmal Pause.

In Lorsch am Kloster gabs dann Mittagessen und danach stoppten wir noch an einem Kinderspielplatz.

Über einen leichten Umweg kamen wir dann nach Heppenheim, um die Starkenburg zu erklimmen. Es ist ja nicht genug, daß man ca. 10% Steigung hat, aber wenn die Straße dazu noch grob gepflastert ist, wirds übel. Gut 2km lang mußten wir dann schieben. Dafür hatten wir oben einen herrlichen Ausblick. Wir tranken schön Bier und hatten ein üppiges Abendessen. Danach leerten wir in der Jugendherberge dort noch eine Flasche Wein. Am nächsten morgen war der Ausblick toll. Zunächst sah man Nebel.

Später dann durften wir noch auf den Turm und die dortige Aussicht genießen.

Beim Runterfahren war ich froh um meine Scheibenbremsen. Oben bekamen wir noch den Hinweis, daß es einen „Kanonenweg“ gäbe, der geteert und nicht gepflastert ist. Den sind wir dann auch runter. Unten dann schlängelten wir uns dann entlang des R8 an Bensheim vorbei, wobei das nicht sehr schön war. Immerhin kamen wir gut vorwärts. In Alsbach-Sandwiese gabs dann nochmal Döner(Teller).
Der 4jährige gab auf und wurde ab da chauffiert. Der Weg führte über den Erlensee nach Pfungstadt. Kurz hinter der Ortsgrenze nach Eberstadt glaubten wir eine archäologische Ausgrabung besichtigen zu können: Die Bahnruine des Bahnhofs Eberstadt. Immerhin fuhr da auch eine Bahn, doch es war schon sportlich alles in den einen VIAS-Zug verstaut zu bekommen. Immerhin mußten wir nicht umsteigen. So kamen wir gegen 17Uhr wohlbehalten in Ober-Ramstadt an.

Ich bin nicht gegen Technik – aber sollte eben kein Murx sein!

Hie und da werde ich drauf angesprochen, daß ich ja technikkritisch wäre. Das stimmt nur eingeschränkt, vieles, was in den letzten Jahren auf den Markt kam, fasziniert mich tatsächlich. Dazu gehört vorallem, daß man es geschafft hat, Computer zu bauen, die mit wenig Energiehunger ein Vielfaches von einem PC leisten, der vor 15 Jahren vielleicht gerade so mit einer Handy-Akku-Ladung gebootet hätte.
Seit über 20 Jahren benutze ich Linux, was anfangs schlicht und ergreifend mit einer Notlösung begann, da Windows auf meinem PC nicht lief. Auch weitere 2 Versuche, ein Windows auf meinem PC zum laufen zu bringen, schlugen fehl. Damit hatte sich das „Windows ist ja soo einfach“ für mich erledigt – weil es bei mir einfach nicht lief (und Linux schon).
Das liegt aus meiner Sicht einfach an einem überaus schlampig zusammengestupfelten „Betriebssystem“, das ständig neue und über längere Zeit ungepatchte (bereits entdeckte) Sicherheitslücken aufweist. Im Klartext: Das „System“ ist angreifbar, Daten können zB abgezogen werden. Daß – obendrauf – noch seit mittlerweile fast 18 Jahren bekannt ist, daß Windows einen sog. „NSA-Key“ enthält und wir seit Edward Snowden wissen, was das bedeutet, setzt dem ganzen noch eine gewisse Krone auf. Wie man da noch von einen „professionellen Betriebssystem“ sprechen kann, ist mir schleierhaft. Geht man da einen Schritt weiter, sind wir bei Industriespionage.
Aber es ist ja nicht nur Windows. Android ist, so wie ich das sehe, mindestens genauso schlimm. Immerhin ist Android an sich Open Source (wenn auch längst nicht alle Treiber), dennoch verwischt sich da für mein Empfinden viel zu sehr die Grenze zwischen Nutzer und Administrator. Das hat zur Folge, daß Android ebenfalls sehr angreifbar ist. Vorallem, wenn man es mit propritären Apps bestückt, die man nicht wirklich kontrollieren kann (der Android-eigenen Sperre für Apps mißtraue ich da).
Anscheinend wollen die meisten darüber nicht nachdenken und argumentieren dann ganz platt mit einem „ich habe doch nichts zu verbergen.“ – Nun, warum macht trotzdem jeder die Türe aufm Klo hinter sich zu?
Wir bekommen von Konzernen und immer mehr von der Politik eingetrichtert, daß alles „smart“ werden muß. Auch da habe ich – prinzipiell – nichts dagegen. Dann muß ich aber (wenn auch nur theoretisch) nachvollziehen können, was welche App wie macht. Vorgesetzt kriegen wir aber, einmal mehr, Murx. Murx, der angreifbar ist, Murx, der uns um die Ohren fliegt und/oder uns erpreßbar macht. Murx, der nach dem Kauf oft softwaremäßig nicht mehr gewartet wird (so wie Windows XP). So, und das will ich nicht. Dann will ich lieber eine Waschmaschine mit einem mechanischem Schaltwerk. Diese kann man, übrigens, dann auch einfach vom Stromnetz nehmen, wenn man Verbrauchsspitzen abmildern will. Dazu muß sie nicht smart sein, es reicht, sie vom Strom zu trennen (Stichwort: „Rundsteuerempfänger“), schaltet man sie wieder ein, macht sie da weiter, wo sie aufgehört hat. Übrigens: Unsere Waschmaschine bekommt vorgeheiztes Wasser von unserer Heizung, man spart so den Strom fürs aufheizen zueinem guten Teil ein – DAS ist sinnvoll, aber offenbar über Jahrzehnte nicht gewollt, weil einfach sauteuer – Wir haben ein Vorschaltgerät dazu.
Wenn man dagegen mittlerweile sogar sein Licht per App einstellen „soll“, kann es ganz schnell dunkel werden. Vieles vom sog. „IoT“ (Internet of things) braucht man, denke ich, nicht und sind Spielereien. Wers mag, okay, nur, wenn man durch einen gewissen „Marktdruck“ zu solchen Geräten gedrängt wird, stelle ich fest, daß ich bei der Wahl meiner Geräte nicht mehr frei bin. So ähnlich wie man beim Auto immer unfreier darin wird, ein Auto zu kaufen – angeboten werden heute ja fast nur noch schlampig programmierte und verbastelte Computer mit einer „Fahr-App“, die am besten online (per Handy-Netz) geupgraded werden sollen. Mir gruselt es bei der Vorstellung, eines Tages nur noch ein Auto mit einem Android oder iOS fahren zu können. Da fahre ich lieber Oldtimer. Oder Fahrrad.

Neues von der Technikfront..

Ich habe seit knapp 3 Jahren einen Cubietruck mit einer großen Festplatte dran. Diese 1,5TB-Platte war nun voll. Wir haben inzwischen eine Spiegelreflexkamera und die macht eben große Bilder O:-).
Seit letztem Jahr gibt es 5TB-Platten im 2,5″-Format und weil die „alte“ Festplatte eben schon 3 Jahre alt ist, und ich sie in dem Zeitraum sowieso tausche, kaufte ich mir eben das 5TB-Teil. Entusiastisch klemmte ich sie – zunächst per USB-Adapter an, partitionierte sie mit fdisk, lief. Danach kopierte ich alle Dateien, was nach ca. 34 Stunden dann auch mal fertig war. Dann hängte ich die Platte an den normalen SATA-Port des Cubietrucks und….NIX.
fdisk erzählte mir was von einer DOS-Partition, konnte das, was ich da gemacht hatte, nicht einbinden und ich rätselte. Schaut man sich dann mal die Spezifikationen des Cubietrucks an, findet man schnell, daß der SATA-Port „maximal 2TB kann“. Und dann findet man dazu wieder Posts, die besagen, daß es doch geht, Platten mit mehr als 2TB damit einzubinden. Also fragte ich mal bei Armbian im Forum an und bekam nach Minuten eine Antwort. Es geht und es liegt wohl irgendwie am fdisk, das das mit großen Platten an dem SATA-Port nicht umgehen kann. Woran genau das liegt, weiß ich auch nicht, man muß nur statt fdisk parted nehmen und eine sog. „GPT-Partition“ erstellen. Na auf sowas muß man erstmal kommen. Also alles neu gemacht, neu das Filesystem erstellt (dauert ja auch 90min), nun kopiert er.

Und ja, das kann man auch mit einem Banana Pi machen – es ist dasselbe SoC (Allwinner A20).

Das Heil der Welt kommt nicht vom Veganismus

Nun fordert also eine SPD-Politikerin die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes von 7% auf 19%. Die gute Frau hat wohl vergessen, daß eben dieser verminderte Satz gerade für Geringverdiener gedacht war, damit sie sich ihr Essen leisten können. Aber das vergißt man ein knappes halbes Jahrhundert später natürlich vollends.
Nun sollen also die Geringverdiener zu Veganern umerzogen werden. Das finde ich schon interessant und die Begründung dazu, daß man ja „Klimaziele“ erreichen will (bis 2050), ist genauso absurd wie denkwürdig. Als wäre der Veganismus der Weg, die Klimaziele zu erreichen – und als müßte man ein Volk dorthin erziehen. Was viele nicht wissen: Das hatten wir in ganz ähnlicher Weise schonmal. Bei den Nazis. Die Heilkräuterverganer der SS, allen voran Heinrich Himmler. Nein, ich werde die gute SPD-Frau nicht in einen Topf mit den Nazis, ich sage nur, daß diese Ansichten nicht neu sind.
Ich betrachte diese Welt mit immer mehr Kopfschütteln, weil in meinen Augen die Verantwortlichen das große ganze nicht mehr zu sehen scheinen – oder dies garnicht wollen, sondern eher in ihrem in Relation zur Welt verglichenen „Mikrokosmos“ herummurksen. Als würde von der Fleischproduktion in Deutschland so viel Klimagase ausgehen. Die SPD ist ja mit ihrem Obermotz Gabriel ja schließlich auch im Wesentlichen für Kohlekraftwerke. Ich finde das absurd, das hätte Satire nicht besser hinbekommen.
Genauso wie die CSU für eine „Flüchtlingsobergrenze“ ist und gleichzeitig für die Ausbeutung eines Kontinents und für Waffenlieferungen dorthin ist (zumindest ist sie nicht explizit dagegen!).
Nun soll es also der Veganismus richten. Kühe sollen dann am besten ganz verschwinden, die bis heute abgegrasten Hänge mit ihren Wiesen verbuschen und wir Menschen sollen statt Milch und Fleisch die Beeren (sofern genieß-, bzw. eßbar) davon pflücken und uns davon ernähren. Herzlichen Glüxpilz!
Ich empfinde die Idee der Anhebung tatsächlich als faschistoid, ob das wirklich so ist, oder nicht weiß ich nicht, ich empfinde es halt so. Und ich finde es außerdem ein bischen amüsant, auf welch skurrile Ideen man kommen kann, um Aktionismus zu zeigen. Ich bin für ein Papierfliegerverbot, weil die Papierherstellung total viel CO2-Emissionen mitsichzieht! Wer macht mit? *Kopfschüttel*

„Wahlmanipulation“

Es ist schon lachhaft, wie einmal mehr unsere Regierigen daherreden. Nachdem Trump durch gezielte Lügenmeldungen via Facebook & Co zum Präsidenten gewählt wurde, werden nun unsere Machthaber nervös. Meiner Meinung nach, weil nun Leute genau das tun, was sie die letzten Jahrzehnte taten, und das eben besser: Lügen.
Man hat sich ja schon dran gewöhnt, und Käpt’n Blaubär erkannte auch, daß man ein Wa(h)lversprechen eben nicht halten muß. Mich nervt das gewaltig, vorallem, daß die Wähler gefühle 3 Tage später die Lügerei wieder vergessen haben und eben die, die gelogen haben, wiederwählen. Also im Grunde baut so unsere derzeitige Regierung auf einer gehörigen Portion Lüge auf.
Nun kann man natürlich argumentieren, daß das „Realpolitik“ ist. Aber etwas vor der Wahl fest zu versprechen und genau das dann brechen ist eben auch etwas anderes als gegen etwas zu sein, aber für Kompromisse offenzubleiben. Wiedemauchsei. Unsere lügenden Regierigen kommen damit durch, weil das Volk doof genug ist, sie (wieder)zuwählen – und mit eben dieser Dummheit spielen sie seit Jahrzehnten – ganz gut.
Nun können es andere besser, gezielter, technikversiert werden Fakenews über Facebook gepostet und so nun das Volk in eine Richtung gelenkt, die nicht mehr mit denen konform läuft, die an der Macht sitzen. Gelogen wurde schon immer, nur jetzt interessieren sich die „etablierten“ Politiker dafür.
Das einzige, was sie nun tun können ist, gegen Fakenews vorzugehen. Dabei ist es doch genau ihre Saat, die nun aufgeht und pralle Früchte trägt. Wer all die Jahre Politikerlügen als irgendwie legitim deklariert hat, will jetzt dagegen vorgehen – notfalls eben gegen das Grundgesetz (GG), was allerdings dem gemeinen Volk auch inzwischen mehrheitlich scheißegal ist: Es geht nämlich um nichts anderes als Zensur! (die laut GG illegal ist, aber wie gesagt, wenns keinen juckt… )
Nur muß man dem ganzen einen anderen Namen geben: „Wahlmanipulation“. Wie lachhaft, legt man diesen Maßstab da an, dann wäre die Bundestagswahl 1990 auf jeden Fall Wahlmanipulation gewesen. Achso, für die jüngeren: Damals behauptete und versprach Kohl, die Wiedervereinigung (also die mit der DDR damals) würde keinerlei Steuererhöhungen nach sich ziehen. Den Soli zahlen wir bis heute – und Kohl hat gewonnen. Als „Wahlmanipulation“ würde ich zB gefälschte Wahlzettel, eingriff in die Wahlurne etc. eintüten, aber eben nicht die Manipulation eines Volkes. Die war den Politier nämlich all die Jahrzehnte gerade recht.
Also, kurzum: Wer gezielte Fakenews und Lügen nun als „Wahlmanipulation“ hinstellt, der ist doch nur sauer und wehrt sich dagegen, daß andere das Handwerk derer, die das so lange tun, besser erlenrnt haben und mit Technik umgehen können.
Für das Volk dagegen heißt es: Seid nicht so doof und glaubt nicht jeder Fakebookmeldung. Demokratie heißt, sich mit den Dingen beschäftigen, sich informieren, seine EIGENE Meinung bilden anstatt irgendetwas vorgekautes einfach nachzutröten (auch wenn das viel bequemer ist!). Das haben die Menschen unter Hitler auch gemacht und das ging schief. Wir leben, solange wir das wollen, in einer Demokratie und wir haben heute die Möglichkeit, ettliches nachuzprüfen und Quellen („wer stecktdahinter? Was will er?“) auf den Zahn zu fühlen.
Ja, Leute, es sind aufregende Zeiten, postfaktisch, total irre und doch gehts uns (noch) recht gut.

Aus der Reihe: BWL-Unfug in Technikgeräten.

Wenn ich mich über etwas ärgere, dann über konstruktiv gewolltes Versagen von Geräten nach relativ kurzer Zeit. Seit ein paar Jahren haben wir „Ting-Stifte“ im Haus. Das sind so Hör-Stifte, mit denen Kinder über ein dafür gemachtes Buch fahren und sich Sachen dazu anhören können.
Konstruktiv sind die Dinger im Grunde ein kleiner Computer mit einem Lesekopf und einem „Betriebssystem“ auf einer Micro-SD-Karte. Das ganze ist natürlich verpreßt und verklebt. Bis auf die Micro-SD-Karte selbst. Die steckt unverankert im Stift. Wenn nun Kinder damit spielen, kommt es natürlich vor, daß so ein Stift auch mal runterfällt. Die Karte lockert sich und bewegt sich Stoß für Stoß weg. Ergebnis: Stift geht nicht mehr. Ich weiß nicht wieviele Stifte wie genau deshalb schon zurückgegeben haben, doch irgendwann ist die Garantie vorbei und dann muß man selbst Hand anlegen.
Zunächst habe ich den Stift mit einem Teppichmesser geöffnet. Ich habe dazu einen Beitrag bei funtech.org gefunden, der sehr schön die Sachlage und Reparatur erklärt. So ähnlich habe ich das auch gemacht. Bei mir ist dabei jedoch der Stecker des Akku zerbröselt, sodaß ich den Akku nur mit feiner Lötspitze, Lupe und Pinzette wieder drangekriegt habe. Ergebnis: Ting-Stift geht wieder! Allerdings schaut er nun etwas rampuniert aus.
Jetzt mal echt ehrlich: Hätte man diese Micro-SD-Karte gleich reingeklebt, wäre das nicht passiert. Da war ein BWL-Fuzzi am Werk, der einmal mehr Geld sparen wollte.
Da ich Linux nutze und mich schon früher mit dem Tingstift softwaremäßig befaßt, und dazu ein Shell-Script geschrieben hatte, schaute ich mich da nochmal um und fand ein Pythonscript von „Kurzhaardackel“ im Ubuntu-Forum, das ich noch etwas verbessert habe: https://github.com/HoSnoopy/ting