Medialmacht

Ich kann mich an einen Diaabend mit meinem Onkel erinnern, der 1974 über Griechenland in die Türkei mit dem Campingbus gefahren ist, mitten in der Zypernkrise. Er sah auf griechischer Seite ein Bild, auf dem Soldaten irgendwas mit Dorfbewohnern gemacht haben. Schlagzeilen sinngemäß „Die Türken warens!“. Als er in die Türkei fuhr, sah er auf Türkischer Seite dasselbe Bild mit den Schlagzeilen „Die Griechen warens!“. Er kommentierte das mit einem „Gebt mir auf beiden Seiten ne Zeitung und nen Radiosender und ich zettel einen Krieg an.“ Das war vor fast 30 Jahren.
Die Medien scheinen heute weitgehend von Facebook überholt worden zu sein. Damit liegt die Medialmacht für viele Leute alleine bei nur einem Konzern, der sich allerhand „Algorithmen“ ausdenken kann, um die Masse maßgeblich zu beeinflussen. Viele Leute trauen den (Leit-)Medien einfach nicht mehr und glauben lieber jeden Mist, der bei Facebook gepostet wird. Das ist schon beängstigend. Vorallem, weil viele Leute jeden Mist auch ungefiltert trauen und nichtmal nachschauen, woher der Mist eigentlich kommt. Oft sind es selbsternannte „Institute“, die von (Süd-)Amerika oder Osteuropa aus die „Lage in Deutschland“ betrachtet haben wollen. Naja, schaut man genauer hin, merkt man, daß es dann doch eher AfD-nahe „Redakteure“ sind, die schlichtweg Lügen verbreiten. Aber das wollen deren Leser ja nicht wahrhaben, die fleißig jeden Mist posten und damit diese Lügen verbreiten.
Nun ist Facebook ja ein Konzern, der Geld verdienen will. Auf der anderen Seite gibt es eben Firmen, in deren Interesse es liegt, daß Menschenmassen in eine bestimmte Richtung bewegt werden. Also könnte ja die, ich sage mal platt Waffenlobby bei Facebook anklopfen und Geld geben, damit Facebook einen Krieg anzettelt. In der heutigen Zeit mit verblendeten Menschen erscheint mir das echt mehr als möglich zu sein. Facebook hätte weit mehr als nur eine Radiostation und eine Zeitung – auf beiden Seiten!

Technikkram – Display „SH1106“ an einem Raspberry Pi

Man bekommt dieses Display für ~5€ direkt aus China oder für gut 8€ aus Deutschland. Letzteres habe ich gewählt, da ich nicht so risikofreudig bin. Ich habe eines mit I²C- und nicht mit SPI-Bus gewählt!
Das SH1106 ist ein 1Bit OLED-Display, das per I²C-Bus angesteuert wird, es also kein „normaler Bildschirm“, sondern wird als (zusätzliches) Anzeige genutzt. Es ist recht klein und hat 128×64 Pixel. Der I²C-Bus kann viele Geräte gleichzeitig ansteuern bzw. beherrbergen, hat aber insgesamt nur eine begrenzte Datenrate, ich meine, das sind beim Raspberry Pi, den alten, den ich dafür nutze, 400kbit/s.

Raspi-Vorbereitung und Verdrahtung

Es gibt dazu bessere Tutorials mit Bildern. Ein „dmesg |grep i2c“ auf dem Raspberry Pi spuckt entsprechend, wenn man den I²C-Bus als root/su („superuser“) mit dem tool „raspi-config“ unter „Interfacing Options“ -> „I2C“ eingeschaltete hat, ein „i2c /dev entries driver“ aus, die module i2c_bcm2835 und i2c_dev sollten denn geladen sein. Dann funktioniert schonmal der I²C-Bus. Nun noch das Paket „i2c-tools“ installieren.
Ein I²C-Bus kann einige Geräte auf einem Bus verwalten. Jedes Gerät auf dem Bus „meldet“ sich mit einer Adresse, das heißt allerdings auch, daß jedes Gerät eine andere Adresse haben muß. Die Adressen werden auf den Geräten selbst festgelegt. Im Falle des SH1106 ist die fix auf 0x3c festgelegt. Das SH1106 hat 4 Pins: GND, VCC, SDA und SCL.
GND = Ground, also „Masse“ und geht am Raspberry Pi auf den Pin Nr. 6 oder 9
Vcc = 3,3V und geht auf den Pin Nr. 1
SDA = Serial Data und geht auf den Pin Nr. 3
SCL = Serial Clock und geht auf den Pin Nr. 5
Hat man alles verdrahtet und startet den Rasperry Pi mit dem SH1106 neu, müßte ein „i2cdetect -y1″ (=“schau mal nach, was es so alles auf dem I²C-Bus 1 gibt“) folgendes ausgeben:
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 a b c d e f
00: — — — — — — — — — — — — —
10: — — — — — — — — — — — — — — — —
20: — — — — — — — — — — — — — — — —
30: — — — — — — — — — — — — 3c — — —
40: — — — — — — — — — — — — — — — —
50: — — — — — — — — — — — — — — — —
60: — — — — — — — — — — — — — — — —
70: — — — — — — — —

Da sieht man, daß es ein Gerät mit der Adresse „0x3c“ gibt.

Ansteuern mit Python

Zum Ansteuern unter Python habe ich es zunächst mit Python 2 versucht, merkte aber, daß das nicht funktionierte. Ich habe gelesen, daß man besser Python3 nehmen sollte. Also mußte ich erstmal das Paket „python3-pip“ installieren, das wegen einer großen Abhängigkeit zu zahlreichen anderen Paketen eine kleine Installationsorgie wurde. Die nächste Orgie muß man anschließend mit einem „pip3 install luma.oled“ veranstalten, da es von Debian/Raspian die entsprechenden Python-Pakete nicht gibt. Aber zum Glück gibt es ja den Python-Paketmanager pip bzw. pip3. Damit sind die nötigen Python-Bibliotheken installiert.

Mein Ziel war es, eine Anzeige zu basteln, die mehrere Sachen abwechselnd anzeigt. Ich fand ein Pythonscript, mit dem ich schonmal schreiben/“malen“ konnte. Allerdings habe ich nicht herausgefunden, wie man das Display löscht. Schreibt man etwas anderes über die vorher beschriebene Stelle, sieht man beides auf einmal, als würde man auf ein Blatt an derselben Stelle 2 Dinge übereinanderschreiben.

Meine Lösung fand ich in einem „virtuellen Bildschirm“, den ich einfach mal gut doppelt so hoch gemacht habe. Den lasse ich vollschreiben und sage anschließend „zeige abwechselnd den oberen oder unteren Teil“.

Entsprechende Pythonscripte habe ich auf Github mit kurzen Erklärungen in den Scripten veröffentlicht. Ich denke mal, dieses Display läuft an vielen anderen Einplatinenrechnern, die einen I²C-Bus haben (Banana Pi, Cubietruck etc.), auch.

Lügen und Kartenhäuser

Ich kann mich noch an Diskussionen vor ca. 13 Jahren erinnern, wo es um „Wahrheit“ ging. Es kamen dabei Theorien auf, daß Wahrheit nicht immer dasselbe ist, oder anders gesagt, daß jeder Mensch seine eigene Wahrheit haben kann und darf. Ich habe schon damals gesagt, daß, sinngemäß 2+2=4 ist, auch in der sog. „Postmoderne“. Diese ich nenne es mal teilweise Verwässerung von Wahrheit führte dazu, daß immer weniger Menschen sich darüber Gedanken machten.
Gerade die Politik, allen voran die „etablierten Parteien“ machten sich insofern daran schuldig, daß Wahlversprechen nicht gehalten wurden, daß vieles versprochen und wenig eingehalten wurde. Wenn in der Regierung, aber auch in großen Betrieben von dummen Entscheidungen gesprochen wird, sagt man daher auch entschuldigend „das ist eben Politik“: Eine Entscheidung, die mit Synapsen nicht nachvollziehbar ist, höchstens noch mit Geldflüssen oder eben Vitamin B.
Jahrzehntelang log die Politik, daß sich die Balken bogen und „wir“, die Gesellschaft gewöhnte sich dran. „Wir“ nehmen es hin, auch, indem wir immer und immer und immerwieder dieselben wählen. Ein Umstand übrigens, den ich seit über 30 Jahren nicht verstehe: Warum straft man per Wahl nicht diejenigen ab, die Lügen?
Inzwischen scheinen noch die Medien davon infiziert zu sein, aber da gibt es einen Passus: Verbreiten sie Lügen, müssen sie selbst das richtigstellen. Das gilt nicht für Facebook- oder Blogposts.
Nun wurde über Jahrzehnte eine gewisse Verunsicherung gesät, die nun allmählich aufgeht. Man glaubt den Medien nicht mehr so wie noch vor Jahrzehnten. Viele glauben eben doch lieber Facebook-Posts, die nicht selten gesteuert sind. Trump kam so an die Macht, das darf man dabei nicht vergessen und daher ist genau das eine Gefahr für die Demokratie. Eine Gefahr deswegen, weil man herrlich und relativ einfach über soziale Netzwerke mit Hilfe von sog. „Bots“ Mehrheiten generieren kann, zB, in dem ein Post von Haßkommentaren übersät werden. Mit Hilfe von Trollen kann man so prima ganze Menschenmassen lenken. „Gelenkte Demokratie“ sagt wohl Putin dazu.
Mittendrin tritt nun die AfD auf und behauptet, „die Wahrheit“ zu sagen, lügt aber im Grunde noch viel schlimmer als die bisherigen „etablierten“ Parteien und lenkt die Diskussion, egal von wo immer und immerwieder auf „die Flüchtlinge“. Ein angeblich von der AfD unabhängiges Troll-Netzwerk, „Reconquista Germanica“, hatte schließlich letztes Jahr das oberste Ziel, die AfD so stark wie möglich zu machen und bediente sich dabei allerhand Lügen und Haßkommentare. Dieses Netzwerk ist stark hierarchisch organisiert, heißt: Ganz oben sitzen wenige, die viele darunter steuern. Da werden verbal auch schonmal Aktivisten angegriffen. Noch bleibt das beim verbalen.
Auf mich wirken die Altparteien recht hilflos, wenn man sich die Entwicklung ansieht. Man wollte mit Hilfe des „NetzDG“ diese Entwicklung stoppen. Aber Facebook macht, wie immer, was es will und nicht, was die Gesetze eigentlich verlangen. Der Preis für das NetzDG ist eine weitere Einschränkung der Meinungsfreiheit und daher viel zu hoch. Die Argumentation damals war ja, daß man Lügen eindämmen wollte. Ich erinnerte an die Bundestagswahl 1990, in der Kohl versprach, daß den Deutschen die Wiedervereinigung nichts kosten würde – eine glatte Lüge und jeder hat es gewußt, trotzdem glaubten gerade im Osten viele daran und wählten die CDU. Inzwischen kann abseits von den Altparteien eben besser und effektiver gelogen werden und dagegen muß natürlich etwas getan werden. Aber das ist meine persönliche Meinung dazu.
Die Altparteien, die „Politik“ errichtete über Jahrzehnte ein Kartenhaus aus Lügen und das scheint nun allmählich zusammenzubrechen. Ein Weg wäre, daß sie endlich sagen „Ja, wir haben da Mist gebaut“ – und es auch ehrlich meinen, was man anschließend an Taten sehen muß. Gerade an die SPD(-Führung) muß ich das mal sagen, die SPD rutschte nicht umsonst in Richtung Bedeutungslosigkeit und wird weiter dahin rutschen, wenn sie nicht endlich wieder an Hand von Taten das Soziale und Demokratische einführt und nicht mehr, wie in der Vergangenheit sog. „Parteiabstimmungen“ von oben lenkt. Daß die Union da in sich undemokratischer funktioniert, ist ja hinlänglich bekannt, gerade die CSU bewies das mehrfach – und wird dafür stets wiedergewählt.
Bei all dem Schlamassel muß ich jedoch sagen: Lieber die Altparteien als die Nazis, die AfD, eine Partei, die alle 3 Strophen des Deutschlandliedes aufsingen läßt, Mitglieder mitträgt, die Mitglieder innehat, die am liebsten die Leugnung des Holocausts straffrei machen will. Eine Partei, die am liebsten die EU und den Euro abschaffen will. Ich kritisiere die EU auch, beim Euro blicke ich zuwenig durch, ehrlichgesagt. Wir haben seit fast einem dreiviertel Jahrhundert Frieden in Europa. Ich weiß nicht, ob das schonmal gab. Und ich sehe dabei schon den Zusammenhang mit der europäischen Vereinigung. Ja, man muß die EU reformieren, demokratischer machen, und ja, viele schimpfen auf Brüssel mit vielen unsäglichen und teilweise dämlich erscheinenden Gesetzen. Aber wer denkt dabei schon direkt an Lobbyismus? Und wo wäre der brüsseler Lobbyismus, wenn es „Brüssel nicht mehr gibt“ ? Genau: In Berlin! Hat darüber schonmal jemand nachgedacht? Inzwischen schwirren schon in Berlin um die ~700 MdBs ~6000 Lobbyisten. Das sind Leute, die von Firmen dafür bezahlt werden. Das sind fast 10 Lobbyisten pro MdB. Glaubt denn irgendjemand, die werden bezahlt, nur dafür, daß es sie gibt?
Auch hier ist der Ball im Feld der Altparteien, die es besser machen (Lobbyregister!) könnten, aber nicht wollen. Ganz offensichtlich nicht wollen, auch wenn sie das bisher heuchelten. Ich halte Lobbyismus nicht für grundfalsch, aber man muß dem ganzen doch eine gewisse Transparenz geben und damit den Zusammenhang zwischen Geldfluß und Entscheidungen von Abgeordneten. Aber ich schätze, in den Augen der AfD sind auch daran die Flüchtlinge schuld, aber das sind ja alternative Fakten, nicht wahr?

Christen als „Thermostaten“

Vor Jahren habe ich mal in einer Predigt gehört, daß wir Christen in der Welt (auch) als eine Art „Thermostaten“ agieren sollten. Thermostaten kühlen überhitzte Luft ab und wärmen unterkühlte auf. Das heißt nicht wirklich sie, aber sie steuern das. Ich finde, in der heutigen Zeit ist das wichtiger denn je.
Wenn ich so durch Facebook scrolle, finde ich immer häufiger „Meldungen“, die reißerisch sind, Atmosphäre aufheizen und ich bin dabei immer wieder erstaunt, wie Christen das ungeprüft weiterleiten und posten, nicht selten noch mit haßerfüllten Kommentaren darunter, an denen sich nicht selten weitere Christen daran beteiligen. Bohrt man nach, warum sie das tun, kommt oft als Antwort „Wir Christen müssen doch die Wahrheit sagen.“ – Wahrheit ist dabei nicht selten Halbwahrheit und manchmal glatte Lüge. Man muß es nur mal prüfen. Ich erinnere daran, daß der Teufel ein Meister ist, wenn es darum geht, mit Halbwahrheiten zu arbeiten.
Ich fühle mich dann nicht selten als eine Art Spielverderber, wenn ich dann diverse Dinge mit Quellenangabe aufdecke. Und dafür werde ich dann auch noch angegriffen und in die falsche Schublade gesteckt. Diese Schublade hat denn oft Label „linksgrünversifft“. Und damit bin ich „raus“. Es paßt anscheinend nicht in die heutige Zeit, daß man erstmal nachdenkt, prüft, vielleicht das Gute behält und das schlechte verwirft, Schnellschüsse sind angesagt, Behauptungen, die durch Behauptungen gestützt werden, werden verbreitet und viele Menschen fahren drauf ab. „Jaa, genauuu!“, sagt dann die gefühlt gebauchpinselte Seele, die sich so sehr als Opfer sieht.
Ich erinnere mich, wie ich vor über 20 Jahren mit einem Christen darüber diskutiert habe, daß Rock’n’Roll (nicht) vom Teufel ist. Da wurde genauso mit Halbwahrheiten gearbeitet wie heute bei den Brandstiftern, die hetzen. Aber es ist natürlich frommer, wenns biblische Halbwahrheiten sind, gell? Nein, es ist teuflisch, denn der Teufel hat bei Adam und Eva genau so gearbeitet.
Ich kann vor Schnellschüssen nur warnen. Die Zunge ist heute anscheinend auch weniger im Mund als in den Fingern. Beim Tippen. Bei der Maus. Am Handy. Wir Christen können dem nur entgegensteuern, indem wir die GANZE Wahrheit versuchen zu begreifen und immerwieder darauf hinweisen, daß diese und jene Meldung allenfalls auf Halbwahrheiten beruht. Sicher, am schönsten ist es, wenn man manche Meldung als Fehlmeldung enttarnt – das traurige ist dann halt, daß das nicht geglaubt wird. Lieber glaubt man der Lüge. Es ist so schön und einfach. Und es befriedigt ein bißchen das Fleisch. Aber nur ein bißchen.
Aber eines muß klar sein: Wer die Halbwahrheit der ganzen Wahrheit vorzieht, lebt in der Lüge.

Wenn „Toleranz“ zum Götzen wird

Ich finde es immerwieder befremdlich, wenn das Thema „Toleranz“ behandelt wird. Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, daß Toleranz längst nicht mehr das ist, was das Wort beinhaltet (etwas ertragen), sondern eben viel viel mehr (am besten dieses etwas übernehmen). Nun wird zum X. Mal behandelt, ob der Islam zu Deutschland gehört, oder nicht. Klar ist, daß genau darum geht, daß man sich darum streitet, dann ist der Plebs wenigstens beschäftigt.
Deutschland hat seit Jahrzehnten Muslime. Muslime übrigens, die früher schneller Deutsch gelernt haben – weil sie es mußten. Seit es TRT-Sat & Erdogan-TV gibt, wird man ja zu Hause mit allen „relevanten“ Informationen (*hust*) versorgt, ohne dabei Deutschkenntnisse haben zu müssen. Aber das nur am Rande. Wir haben diese Muslime nunmal im Land und ich finde schon, daß sie zu Deutschland gehören. Mit ihnen gehört dann auch der Islam zu uns, ein Umstand, den ich bewußt ertrage, also, toleriere.
Doch meine Toleranz hat eben auch Grenzen. Grenzen, die eben unbequem sind und da Politiker anscheinend gerne Probleme umschiffen, klammern sie genau das aus und dabei wird nicht selten wirklich wirklich dummes Zeugs dahergeredet, ich will da garnicht weiter drauf eingehen, am Ende jedoch kommt die Message rüber, daß wir Deutschen und zu Gunsten von Moslems zurücknehmen sollen, ja, müssen. Und genau das finde ich nicht.
Menschen, die bei uns leben, haben das Grundgesetz zu akzeptieren. Tun sie das nicht, haben sie bei uns auch nichts verloren. So einfach sehe ich das. Dazu müssen eben auch entsprechende Kräfte (Polizei, ggf. Gefängnisse,…) geschaffen werden, die das durchsetzen (können!). Das ist hart, aber wichtig.
Ich habe jedoch den Eindruck, daß etliche Politiker meinen, das Grundgesetz der falsch verstandenen Toleranz zu opfern – Als wäre Toleranz eine Art Ersatzreligion, der man eben opfern muß. Warum nicht auch unser Grundgesetz? Wen juckt denn heute schon das Grundgesetz?
Nun kommt die AfD um die Ecke, die genau das bedient, obendrein noch Angst schürt und damit Zuwächse hat. Was kann die derzeitige Regierung tun? Sie wirkt ratlos und umschifft das Problem weiter, so mein Eindruck. Damit heimsen sie sich auch Sympathien von denen ein, die genau das auch nicht (ein)sehen wollen. Ich finde, eine Regierung muß dafür sorgen, daß Gesetze eingehalten werden, denn sonst haben Gesetze keinen Sinn (mehr). Gut, die GroKo hat schon in der Vergangenheit bewiesen, daß sie gegen das Grundgesetz handelt (Vorratsdatenspeicherung, NetzDG,…). Dem Wahlvolk ist der Datenschutz vielleicht zu 99% egal – Die Religion(sfreiheit) aber nicht. Ich bin gespannt, wieviel dem „Götzen Toleranz“ noch geopfert wird.

Aus dem Leben eines Familienvaters

Gegen 6:20Uhr werde ich das erste Mal wach. Die großen Kinder machen Radau und wecken bei der Gelegenheit auch den Kleinen, der eigentlich bis 7:30Uhr schlafen könnte. Immerhin wird es ruhiger und ich kann bis 7Uhr schlummern. Aufstehen. Die ersten 3 „Fahrradtage“ (Ich fahre von März bis Oktober zur Arbeit und nach Hause komplett mit dem Rad) im Jahr stecken mir in den Knochen.
Es ist im Grunde wir immer: Die Schulkinder frühstücken, packen alles zusammen und verlassen gegen 7:30 Uhr das Haus. Der kleine frühstücke nach ihnen. An sich müßte ich ihn heute nicht zum Kindergarten bringen, weil die Nachbarn „dran“ sind (sie haben auch einen Sohn im Kindergarten). Manuel will 2x Nachschlag, was mich etwas wundert, aber auch nichts wirklich ungewöhnliches ist. Danach besteht er darauf, daß ich ihn zum Kindergarten bringe. Er bevorzugt also meine Fahrradstange dem Autokindersitz. Es liegt direkt auf meinem Weg, also bringe ich ihn.
Um 8:15Uhr fahre ich weiter. Zur Arbeit. Die ca. 16km fahre ich in 45min, am Anfang des Jahres bin ich eben noch nicht so fit und der Waldweg ist stellenweise sehr weich und man walgt eben mit den Rädern den Boden durch. Das kostet Kraft.
9:00 Uhr. Ich komme an. Langsam. Automatisiert und mit der Eleganz eines Zombies mache ich mir Kaffee und fahre den PC hoch. Beim ersten Schluck bekomme ich Nachricht, daß mein Kindergartenkind gekotzt hat. 2Mal. Ich muß wieder nach Hause. Ein Blick aufs Wetterradar bzw. der Vorhersage sagt mir, daß es nicht schlecht ist, früh zu fahren (Regenfront im Anmarsch, aber noch weit weg), aber 9:15 ist definitiv zu früh. Aber gut, was will man machen. Ich fahre wieder zurück.
Ich überlege beim Zurückfahren, zu welchem Arzt ich gehe, denn unser Hausarzt hat Donnerstag zu. Und ich muß zu einem Arzt, weil ich ja den Zettel für meine Personalabteilung brauche. Also fahren wir zum Kinderarzt in den Nachbarort, das Auto ist zum Glück da. Dort ist es voll und ich bekomme den Rat, in 30-45min wiederzukommen. Was soll ich in der Zeit machen? Ah! Thomas Phillips, ein Billigladen. Ich fahre hin. Kaufe dies und das. Mein jüngster sitzt zufrieden im Einkaufswagen. Plötzlich steigt ein unverkennlicher Duft empor.
Kaskadenartig rattert es in meinem Kopf und mir fällt ein, daß er die erste Woche WINDELFREI ist. Alarm! Ich frage, ob er aufs Klo muß oder es zu spät ist. Er meint, daß er muß, aber noch nichts passiert wäre. Ich motiviere ihn mit Gummibärchen, durchzuhalten (glücklicherweise gibts die da auch). Er kneift die Hinterbacken zusammen. Eisern. Er schafft es zu meiner Erleichterung – er erleichtert sich auf dem Klo beim Arzt und mampft danach zufrieden ein Gummibärchen.
Der Arzt rät uns zur Schonkost, aber dem Kleinen geht es gut. Ich hole noch beim Metzger etwas zu essen für mich und eine Brezel beim Bäcker für ihn, die er kaum ißt. Unter Protest lege ich ihn ins Bett (Mittagsschlaf), danach mampfe ich die Metzgerbrötchen.
Gegen 14:30 kommen die Großen nach Hause und bringen einen „Läusezettel“ mit. Schön . Nun müssen die Kinder auf Läuse untersucht werden und das muß man dann auf dem Zettel unterschreiben.
Seit dem Wochenende haben wir ein kleines Loch am Dachfenster des Carports. Nichts schlimmes. An solchen Tagen kann man das mal versuchsweise flicken. Mal schauen, ob es was gebracht hat, denn morgen soll es ja wieder regnen. Ich freue mich auf die Fahrt zur Arbeit
Bei der Gelegenheit tausche ich noch den Wettersensor, der, den ich 2015 installiert hatte, gab recht früh seinen Geist auf und gab seltsame Feuchtigkeitswerte an.
Dir Großen Kinder haben indessen Besuch bekommen und tauschen weit ausgebreitet im Wohnzimmer Fußballsticker vom Aldi. Es schaut aus wie nach einem Krieg. Ich schaue weg und beschließe, zu bloggen…. 😉

Offener Brief an Dorothee Bär

Sehr geehrte Frau Bär

Ich habe mich dazu durchgerungen, Ihr Bild!-Interview nachzulesen. Was ich dort lese, sind einerseits ambitionierte Ziele (Netzausbau), die nicht in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen, aber eben auch Vereinfachungen im Datenschutz.
Ich bin froh um unseren Deutschen bzw. Europäischen Datenschutz, der, das muß ich jedoch auch klar sagen, nur noch auf dem Papier existiert. In Zeiten, in denen Google & Co den Markt beherrschen, wirken unsere Gesetze, allen voran das Grundgesetz, wie ein Witz, der den Geschäftsmodellen der US-Konzerne entgegensteht. Konkret: Wer sich heute ein Android-Gerät (Smartphone, Tablet, etc), hat erstmal, ob er das will, oder nicht, die Google-Dienste vorinstalliert, die, wie ich lesen muß, an den Benutzereinstellungen vorbei, machen, was sie wollen, bzw. eher von Konzernwegen sollen: Schnüffeln und Daten „nach Hause“ schicken. Wenn ich nun lese, daß Sie vorhaben, diesen Datenschutz zu lockern, anstatt den Wähler vor Google & Co zu schützen, enttäuscht mich das einerseits und bestätigt mich andererseits, nur noch Geräte OHNE Google zu benutzen und konsequent den „Open-Source-Weg“ zu benutzen. Der Staat, das ist die Aussage (inklusive dem Nichtstun) der Politik der letzten Jahre, schützt mich nicht, also muß ich mich selbst schützen! Dazu kommt, daß juristisch gesehen die Nutzung von Windows 10 in Behörden mehr als fragwürdig erscheint. Die einzige Konsequenz wäre aus meiner Sicht, endlich dem US-Silicon-Valley die Europäische Antwort entgegenzutreten: Mit Linux. Mit Open Source, dann klappt es auch mit dem Datenschutz.
Sie sprechen davon, daß Kinder programmieren lernen sollten. Da bin ich dabei, jedoch finde ich es sinnvoll, dabei Open Source zu forcieren. Würde man Kinder schon früh an zB Micro$oft binden, indem man sie auf den Plattformen aus Redmond programmieren läßt, werden sie sich später nicht mehr, oder schwer umstellen. Gewonnen hätte auf diesem Weg einmal mehr ein US-Konzern, von denen Sie und Ihre Kollegen monieren, daß sie zuviel (Markt-)Macht hätten. Die Vorherrschaft der US-Konzerne ist nicht zuletzt eben auch ein Ergebnis der Politik Ihrer Partei (LiMux-Aus durch „erfolgreiches“ Lobbying zugunsten von Micro$oft). Davon hörte ich von Ihnen jedoch genau nichts. Es mag daran liegen, daß es kaum Lobby für Open Source gibt, zumal man damit ja auch kein „Geld verdienen“ (eben keine Lizenzgebühren eingenommen werden) kann, wobei das Geld ja sowieso der Steuerzahler bezahlt. Das sind Gelder für Murks, die ebenfalls in die USA abfließen, das will ich dabei auch mal anmerken.
Sie sprechen davonn, daß Kinder mit Tablets in die Schule gehen sollen. Okay. Ein gebrauchtes (Android-)Tablet kostet heute nicht mehr die Welt. Unser 6 Jahre altes Tablet funktioniert Dank LineageOS noch sehr gut. Nur sollte man da auch Wert drauf legen, daß erstens Tablets angeschafft werden müssen, auf denen keine Googledienste sind und/oder zweitens diese völlig deinstalliert werden können. Alles andere ist in meinen Augen nichts anderes als Lobbying FÜR US-Konzerne.
Die für mich einzige logische Konsequenz aus dem Dilemma wäre, endlich auf Open Source zu setzen anstatt weiterhin US-Konzerne zu unterstützen.
Es ist so ähnlich wie mit der Abgasdebatte: Es war lange Zeit klar, daß das kommen würde und ich denke, beim Datenschutz ist es genauso: Man ignoriert es bis es nicht mehr geht. Bei der Abgasdebatte wird nun gehandelt, ich fürchte, beim Datenschutz werden die „unliebsamen“ Gesetze einfach geändert.
Geschieht das, ist die politische Aussage die, daß wir auf dem Gebiet eine Anarchie („jeder kann tun, was er will“) haben, allerdings nur zu Gunsten von US-Konzernen. Ausgetragen wird das dann u.a. auch auf meinem Rücken.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Popp

Hifiberry

Ich habe mir, bzw. uns mal einen HiFiBerry gegönnt. Das ist im Grunde ein Raspberry Pi mit einem guten Verstärker-Aufsatz. In meinem Fall die Version „Amp2“.
Ich habe alles schön zusammengebaut und mir zusätzlich noch einen „Lautsprecherterminal“ für ein paar Cent angebracht, das fand ich praktischer.
Dann ging ich nach Anleitung vor. Es sah alles super aus, bis ich das Ding unter OSMC in Betrieb nehmen wollte. Der HiFiBerry wurde nicht gefunden. Nur HDMI, Analogue und Alsa:bcm2835. Klasse. Nirgends stand was zu dem Problem.
Ich habe mit Alsa direkt gearbeitet, da lief er. Es hakte nur am OSMC. Mein Workaround: Ich habe eine Datei unter /etc/modprobe.d/blacklist-sound.conf angelegt in der nur eine Zeile steht: „blacklist snd_bcm2835“. Nach einem Neustart gibt es schließlich nur noch den HiFiBerry als Alsa-Gerät und siehe da: Man findet ihn auch im OSMC.
Ich habe momentan kleinere Boxen eines alten Philips-Webradios angeschlossen und das klingt schon ordentlich. Der Amp2 bringt max. 60W Musikleistung, was schon recht gut rummst, für das Bischen Elektronik.
Nun kann meine Frau ihre Youtube-Musik klangschöner anhören :] – Dank „Send to Kodi“-Addon unter Firefox.

Jesus Freaks Kurpfalz

Irgendwie dachte ich am Samstag, ich hätte einen Fluxkompensator im Heck meines Dacias. Ich fuhr nach Edingen bei Heidelberg. Nach 40min kam ich an und traf Sören auch gleich am Hauseingang. Sein schwarzer Jesus Freaks Pulli kennzeichnete ihn :-). Sören leitet die Jesus Freaks sehr engagiert und ist überhaupt engagiert, kümmert sich um „seine Freaks“ und hält mit ihnen Kontakt, so gut er eben kann. Mit dem bisschen Vergangenheit, die er erzählte, beeindruckt mich das.
Seine Freundin, Renate, wirkte auf mich dagegen schüchtern. Sie machte lecker Kürbissuppe und Knoblauchecken. Die Wohnung war verraucht und ich überlegte, wann ich das letzte Mal in einer Wohnung war, in der geraucht wurde. Für mich ist das kein Problem.

Im Wohnzimmer lernte ich erstmal Michael kennen, der mir auch gleich von seinem Fahrrad erzählte, das anno 1994 bei der Tour de France dabei war. Indessen improvisierte Sören hastig und kopierte Liedzettel. „Manche Dinge ändern sich nie“, dachte ich dabei grinsend. Außerdem war da Junis (schreibt man das so?) aus Mogadischu (Somalia).

Später kam noch Günther dazu, der mit seinem langen Mantel düster dreinblickte, aber im Grunde nett ist. Sören meinte noch, daß eine Fränkin käme, die dann auch später mit 30 Bratwürsten ankam und sich mit Claudia vorstellte. Ich wollte schon fragen, ob man ihren Namen mit „G“ schreibt :-D. Die Würste waren übrigens sehr lecker! 🙂
Es kamen noch 2 dazu, deren Namen ich nun nicht mehr präsent habe.
Um punkt 17Uhr ging es dann los und Sören machte Lobpreis und hatte eine Predigt vorbereitet. Er stellt das dann immer ins Netz. Da seine Kamera spiegelverkehrt aufnimmt, hängt auch die Jesus Freaks Fahne falschrum an der Wand. Verwirrte Zuschauer meinen, daß Edingen eine besondere Zeitzone hat, weil sie offenbar die Uhr auch spiegelverkehrt sehen.
Die Predigt war gut, wie ich fand. Es hat mich jedenfalls angesprochen.

Später dann kam noch ein „Notruf“ eines Kumpels, der seinen Bus in der Nähe von Sörens Schrebergarten im Schlamm versenkt hatte. Also liefen wir zu fünft dorthin und halfen dem Bus aus der Misere und fuhren dann alle zusammen zurück. Das war cool, und das nicht, weil es draußen naßkalt war.
Mich hat die Art und Weise beeindruckt, wie Sören das alles organisiert, sich kümmert und das mit einem Gleichmut, der mich beeindruckt. Besuche in der Psychiatrie (als Besucher) inklusive. Er ist ein Jesus Freak, Rocker, er weiß wo er herkommt und wovon er befreit wurde. Ich fühlte mich 20 Jahre zurückversetzt, in eine Zeit, in der es solche Gruppen häufiger gab. Ich weiß aber auch, wieviel Arbeit und Kraft dahintersteckt.
Ich bete für euch, ihr Freaks ! 🙂

Elektronik als Persönlichkeitsprothese

Im Grunde ist es ja nichts neues, daß Menschen sich gerne mit Schnickschnack umgeben, um damit ihre Aura aufzupolieren. Da war, vielleicht bin ich auch keine Ausnahme, nichtsdestotrotz beäuge ich es kritisch. Vor 30 Jahren hatte man einen Walkman, der dann zu einem iPod bzw. MP3-Player wurde. Apple machte aus dem Musikgeschäft mehr Blingbling und damit mehr Geld für im Grunde dieselbe Sache: Musik aus einem Elektronischen Gerät. Vor 30 Jahren gabs schon unterschiedliche Kassettenabspielgeräte und schon damals prahlte man mit dem „echten“ von Sony. Aber das war damals nicht so ausgeprägt wie heute, weil sich damals nur wenige den „echten“ Walkman von Sony leistete. Ich hatte nie einen echten ;-).
Apple legte mit dem Smartphone nach. Die Konkurrenz schlief nicht und heute hat im Grunde „jeder“ ein Smartphone. Der Unterschied ist zum Walkman oder (älteren) MP3Player jedoch, daß die Dinger tatsächlich vernetzt sind und damit leicht zu Anrgriffszielen werden können, sofern deren Software nicht auf dem aktuellen Stand ist. Da sage ich auch nix neues und viele langweilen sich, wenn sie so etwas lesen oder hören (müssen). Auch der Gedanke, daß man bei diesen Updates auf Gedeih und (eher) Verderb den Herstellern ausgeliefert ist, wirkt auf die meisten nerv(töt)end. Dennoch: So isses halt!
Ich betrachte das alles eher mit Softwarevernunft und stelle dabei die Hardware in den Hintergrund. Zum einen, weil ich keinen 8kerner mit 4GB RAM im Handy brauche, zum anderen, weil ich es für befremdlich halte, das Smartphone als eine Art Schmuck zu benutzen. Vielleicht sollte man einfach mal ein großes, dickes Smartphone auf den Markt bringen, das zahlreiche bunte LEDs eingearbeitete hat, die mit verschiedenen Apps lustig blinken können. Oder die Nacht erhellen. Was weiß ich.
Ich betrachte das alles recht nüchtern: Was will ich damit? Kommunizieren, Termine verwalten, vielleicht auch mal ein Bild machen. Mehr nicht. Dazu brauche ich keinen 8Kerner. Dazu brauche ich auch keine 4GB RAM. Dazu reicht ein 3-4 Jahre altes Handy von Ebay aus. Genau deswegen schaue ich mir auch noch genauer die Bauweise an: Kann ich den Akku (einfach) wechseln? Das geht ja mit den neuen Dingern immer schlechter, offenbar, weil genau das nicht gewünscht wird, es würde ja die Lebensdauer verlängern und das will ein Handyhersteller einfach nicht! Die Schafe sollen einfach ein neues Modell kaufen. Und sie tun es auch brav, um sich dann mit dem neuesten Modell scheinbar aufhübschen zu könnnen.
Genau das beobachte ich mehr und mehr. Und ich kratze mir an den Kopf. Das wirkt auf mich wie der Klischee-Autokauf einer Frau: „Ich will das rote Auto haben“ – „Aber das ist Scheiße“ – „Aber es ist rot.“ – „Aber es viel zu teuer“ – „egal, es ist schön rot.“ – Und dann wird das scheißrote Auto halt gekauft. Nur, daß es sich dabei nicht nur um Frauen, sondern um querbeet alle (mit wenigen Ausnahmen) handelt. Als bräuchte man ein blödes Elektronikgerät als Persönlichkeitsprothese, für der Klischee-Mann in der Midlifecrisis einen Porsche benutzt.
Ich kriege das kognitiv nicht verarbeitet und ich glaube, ich versuche es auch nicht (mehr).