Zwei Ära gehen zuende

Tjo, nach fast 13 Jahren kündige ich meine Mitgliedschaft bei SWIN. Damit ändert sich auch nach dieser Zeit meine Email-Adresse (nein, die werde ich hier nicht herausposaunen ;-)). Wir haben seit neuestem eine eigene Domain, samt (virtuellem) Server.

Es war zu Beginn meiner WG-Zeit (West), also, 2000, als ich in den WGs anfing, alte PCs als kleine Server einzusetzen. Spitzenweise liefen 3 dieser Server. Der wohl zäheste Server war ein 486DX33 mit 24MB RAM und einer brachialen 261MB-Platte, der bis 2006 mit Debian slink (2.1) und Kernel 2.2.23 als Router in Betrieb war. Das war genau die Kiste, die erstmals (und über 3 Jahre lang)  meine darmstädter WG ans DSL klemmte. 2000 gab es ja noch keine Hardwarerouter, bzw. waren sie zu der Zeit, meine ich, unbezahlbar.

Mit meinem gemieteten Server und einer geschenkten Fritzbox ist nun auch mein letzter Server, meine SUN Blade 100, abgeschaltet.

Routine, ruhe in Frieden 😉

Ist ein Gutachter nicht „gut“….

…kanns leicht sein, daß er verschwinden tut.

Genau, und zwar im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das es seit 2004 gibt. An sich eine sinnvolle Einrichtung, sofern sie wirklich unabhängig bleibt, denn sie klopfte in der Vergangenheit den Pharmakonzernen ein paar Mal auf die Finger.

Naja, das war unsrer schwarz-gelben Regierung wohl ein Dorn im Auge und jetzt wird der Chef des IQWiG einfach gegen einen (vmtl.) pharmaindustriefreundlichen ausgetauscht. Eine wahrhaft bananige Lösung.

Falls man dafür ist, daß sämtliche Studien von Pharmaprodukten veröffentlicht werden müssen, kann man eine Petition unterzeichnen.

Legislative in Absurdistan

Haha, also ich muß schon sagen, es ist total banane, was die in NRW da so treiben. Da will nämlich Eon ein großes Kohlekraftwerk bauen. Und weil die Menschen dagegen sind, haben sie dagegen geklagt und sogar gewonnen. Das Gericht bezieht sich (auch) auf das Gesetz zur Landesentwicklung, genauer auf den §26. Und weil Eon deswegen nicht bauen kann, haben sie einfach der Landespolitik gesagt, daß sie eben dieses Gesetz ändern sollen. Und brav, wie die SchwarzGeld-Regierung dort ist, macht sie das auch.

Wenn du dagegen bist, kannst du das hier äußern.

Bewußt geschürte Angst vorm Terrorismus?

Gerade habe ich einen Spiegel Artikel gelesen. In dem heißt es, daß die Amis hätten Osama Bin Laden schon im Dezember 2001 festnehmen können, aber sie ließen ihn entkommen.

Jetzt stelle ich mir die Frage, warum ?

Schaut man sich die Entwicklung seit 2001 an, so erkennt man deutlich, daß die Amis überall ihre Finger mehr im Spiel haben als vorher, alles im Interesse des „Kampf gegen den Terrorismus“. Jetzt wollen sie sogar auf UNSERE Bankdaten zugreifen. Und ich dachte, Deutschland, oder zumindest Europa wären irgendwie souveräne Staaten. Auch wenn es in der dt. Politik Widerstand dagegen gibt, werden unsere Bankdaten früher oder später freigegeben werden.

Nicht zu vergessen die Vorratsdatenspeicherung und alles, was darauf hinausläuft, daß WIR, der eigentliche Souverän des Staates, kontrolliert wird.

Osama Bin Laden wurde anscheinend absichtlich laufen gelassen, damit sich die sog. „Anti-Terror-Gesetze“ erst etablieren konnten. Aber das ist dem Souverän anscheinend zu 95% scheiß egal. Das sind erfahrungsgemäß die 95%, die rumjammern, wenn es eh schon zu spät ist. Und da soll man diese Polytick und Gesellschaft noch ernstnehmen, die Putins „gelennkte Demokratie“ in Rußland über weite Strecken verurteilt?

Anleitung zum Basteln des ov51x-decompressors für Webcams

Man man Männchen! Da denkt man „ubuntu ist einfach“, aber den doch recht häufigen ov51x-jpeg-decompressor hammse nicht auf die Reihe gekriegt. Ich hab keine Ahnung warum die Quellen dazu eben nicht für den aktuellen Kernel gepatcht wurden. Ok, hier die kleine Anleitung, was ich gemacht habe:

1) root-shell aufgemacht

2) apt-get build-essential ov51x-jpeg-source

3) cd /usr/src

4) tar xvjf ov51x-jpeg.tar.bz2

5) cd modules

6) ln -s ov51x-jpeg ov51x-jpeg-1.5.9

7) auf  http://packages.pardus.org.tr/info/2009/devel/source/module-pae-ov51x-jpeg.html gehen und alle Patches (ganz unten) bis auf den „v4lcompat_old_kernels_only.patch“ herunterladen und nach /usr/src/modules schieben.

8) cat ov51x-jpeg-2.6.29.patch |patch -p0 2>&1

9) cat ov51x-jpeg-2.6.30.patch |patch -p0 2>&1

10) cat kernel_messages.patch |patch -p0 2>&1

11) cat noowner.patch  |patch -p0 2>&1

12) cd ov51x-jpeg

13) make

14) make install

Weihnachtspäckchenaktion für Rumänien

Das kunterbunte Kinderzelt sammelt auch dieses Jahr wieder Pakete. Wir waren 2007 vor Ort und haben und die Arbeit mit den Zigeunern dort angesehen. Es ist eine gute Sache. Die Paketaktion endet am 23.November an den Sammelstellen, wir fahren nötigenfalls am 29.11. eine Fuhre zur Zentrale.
Wer also ein Paket schenken möchte, kann mir bescheidsagen. 🙂



Mein Gott ist so wie er ist: Ein Gott der Freiheit

Im Lauf der Jahre meines Christenlebens habe ich viele Menschen kennengelernt. Sehr viele, die von Gemeinden oder eben Christen verletzt wurden und genau  das auf Gott projizieren. Das wirkt auf mich auch erstmal einleuchtend. Ich habe auch einige Satanisten kennengelernt, die mit Jesus konfrontiert wurden, zum Teil machte Jesus diese Menschen auch frei. Aber „frei“ bedeutet in dem Sinn auch, daß sie die Freiheit besitzen, wieder zu Satan & Co zurückzugehen. Ich habe nie erlebt, daß Jesus irgendeinen Menschen zu sich gezwungen  hätte. Wenn, dann waren es Christen, die auf diese Menschen (nicht selten lieblos) eingeredet haben. Das bedeutet aber, daß sie die Freiheit des Menschen aberkennen, oder das irgendwie versuchen?

Wir reden hier oft von „Freiheit“, oder „Religionsfreiheit“. Ich behaupte, daß die Religionsfreiheit von Gott erfunden wurde, er schuf den Menschen  nunmal mit einem freien Willen, der sich für oder gegen ihn entscheiden kann. Ich glaube auch nicht, daß Gott dann etwa böse auf die Menschen ist, die sich gegen ihn entschieden haben, und vorallem glaube ich nicht, daß er sie (besonders hart) bestraft. Dennoch müssen diese Menschen die Konsequenzen daraus tragen, wie auch immer die auch aussehen.

Im Mittelalter machte man sogenannte „Hexen“ oder „Ketzer“ für verschiedene Katastrophen verantwortlich. Auch das ist, glaube ich, Blödsinn. Gott gibt bestimmte Rahmen vor, in denen man sich frei bewegen kann, in diesen Rahmen dir verschiedene Dinge einfach nicht passieren. Hast du zB nur Sex in der Ehe, brauchst du zB AIDS nicht zu fürchten. Investierst du dich in deine Ehe, hast du Scheidung nicht zu fürchten (gilt für beide Partner). Es sind, denke ich, einfach logische Zusammenhänge.

Wenn sich Menschen  von Angst treiben lassen, sind sie auch nicht mehr frei. Pastoren zB, die vor „der Sünde in ihrer Gemeinde“, bzw. der Konsequenz daraus Schiß haben und die Sünde mittels Regeln oder anderene Aktivitäten ausmerzen wollen, sind da eindeutig auf dem Holzweg. Unter Christen höre ich oft den Schrei nach (mehr) Regeln, was mich irgendwo traurig macht. Ich denke, es gibt einen Unterschied zwischen Dingen, die man freiwillig annimmt und Dingen, die man aufgedrückt bekommt. So habe ich in meinem Leben Regeln, die ich freiwillig annehme und Regeln, die von außen auf mich einprasseln, aber an mir abprallen, weil ich sie für blödsinnig halte.

Sünde ist für mich dabei ein Begriff, der nichts anderes ist als die Umschreibung, daß Menschen Gott verfehlen, so, wie beim Bogenschießen ein Pfeil das Ziel verfehlt. Für Menschen,  die von Gott nichts wissen wollen, oder garnicht an ihn glauben (wollen), müßte der Begriff „Sünde“ also völlig egal sein, denn sie verfehlen ja etwas, woran sie nicht glauben (wollen). Daher wundere ich mich über die Aufregung, wenn Christen sagen „Homosexualität ist Sünde“. Die Aussage finde ich erstmal sachlich richtig. Dasselbe gilt für die Aussage „Abtreibung ist Mord (im biblischen Sinn)“.   Wie man jedoch mit der Sünde an sich umgeht, ist wieder eine andere Sache. Ich halte es da mit der Religionsfreiheit: Wer von Gott nichts wissen will, muß die Konsequenzen dafür selbst tragen. Für Christen sollte daher das Umgang mit Sünde anders laufen, die bisherigen Predigten darüber, die ich hörte, fand ich auch richtig gut. Fragt sich nur, wie das dann umgesetzt wird. Ich denke schon, daß für Christen da andere Maßstäbe gelten sollten als für Nichtchristen, denn Christen haben ihr Leben Jesus in die Hand gegeben, er ist Chef.

Stellt sich noch die Frage, wieso man sein Leben Jesus in die Hand geben sollte, wenn man im Gegenzug dafür anscheinend nur höhere (moralische?) Maßstäbe bekommt. Die Antwort ist: Man bekommt weit mehr als nur höhere Maßstäbe: Nämlich auch die Fähigkeit dazu, diese zu erreichen. Das macht uns nicht zu  besseren Menschen, denn eigentlich können wir garnichts dazu, aber es macht uns frei, nämlich frei davon, Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht tun wollen. Ich kenne Menschen, die wurden durch Jesus von Heroin oder anderen Drogen frei, nur so als Beispiel.

Vielleicht ist es die größte Freiheit für mich, daß ich nicht (mehr) an meinem Leben hänge. Das bedeutet nicht, daß ich selbstmordgefährdet oder leichtsinnig bin, aber ich fand es schon einigermaßen cool, einem Satanisten, der mir eine (wahrscheinlich ungeladene) Knarre an den Kopf hält und abdrückt, anlächelnd zu sagen: „Der letzte, der das mit mir gemacht hat, hat sich 3 Jahre später bekehrt. Heute ist er verheiratet und bekommt sein 3. Kind“.  Denn seine Gesichtszüge sind sichtlich entgleist 😉

Es ist also eine innere Freiheit, die man bekommt, und die wertvoll ist.

Das Windowsparadoxon – Version 7

In den 1990er Jahren, als man noch DOS hatte und mit seinem 286er glücklich mit den paar DOS-Spielen war, brachte Microsoft einen Lustigen DOS-Aufsatz raus: Windows 3.11. Damit konnte man erstmal surfen, es gab sogar ein grausames Programm, mit dem man sich per Moden einwählen konnte: Trumpet Winsock. Schrecklich 🙂

Als 1995 dann Windows95 kam, ebenfalls ein DOS-Aufsatz, also, vom Prinzip her (Wie auch Windows98 und ME). 1996 unternahm ich meinen ersten Versuch, Windows zu installieren, er schlug kläglich fehl. Zu der Zeit kam ich dann – notgedrungen – zu Linux, das lief nämlich auf meinem 486DX40 mit 8MB RAM einwandfrei. Naja, was man eben so „einwandfrei“ nennen kann  angesichts der lahmen Gurke und eines 14k4-Modems. 😀

1998 hatte ich dann *HUIII* einen Pentium 90 mit 64MB RAM, auf dem ich Windows NT4.0 installieren wollte. Die Maus (eine Genius-Maus, seriell) ging nicht und auf dem SCSI-Bus wurde alle 10Sekunden ein Reset gemacht.

2002 unternahm ich den letzten Versuch, Windows (XP) auf meinem mit 192MB RAM bestückten K6-2/400 zu installieren: Ebenfalls ohne Erfolg, ich glaube, es gab nach ein paar Bootversuchen sogar einen Bluescreen.

2008 bekam ich auf Arbeit einen neuen Laptop mit Windows XP. Ich knipste ihn an und nach ca. 3 Minuten ist der Bildschirm eingefroren. Ähm ja. Linux läuft ebenfalls super drauf. Windows ist mir seither nicht mehr eingefroren, aber ich benutze es auch kaum.

Diesen 3 Versuchen stellen sich die Micro$oft-Werbungen entgegen: „Windows XP. Alles wird einfacher“ (aha, also war es vorher also schwer?). Wie dem auch sei: Entweder ich oder Windows ist unfähig. Ich bekam hie und da mit, daß viele mit Windows Probleme hatten und fragte mich, wie sich dieser Mist um alles in der Welt durchsetzen konnte. Aber gut, vielleicht liegts ja doch an mir, an meiner negtiven Einstellung zu Windows und den damit einhergehenden negativen Strahlungen. Oderso.

Aber da ich nicht an solche Negativstrahlung glaube, denke ich einfach, daß Windows dran Schuld ist. Ach, ja, nein, die Hardware könnte es natürlich auch sein.

Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Achso, ja: Daß viele Menschen auf Windows schimpfen, oder, nein, auf ihren PC, der ja so scheiße ist. Verglichen mit einem Auto würde ich das so ausdrücken: Wenn ich in den Tank meines Autos pisse, brauch ich mich nicht wundern, wenn der Motor nicht oder unrund läuft. Mag sein, daß die Vista-Pisse besonders ätzend ist.

Seit Windows XP muß man das Windows im Netz aktivieren. Bei Windows 7 ist das auch so, aber noch krasser. Ich habe heute einen Artikel über die Windows7-Lizenzbestimmungen gelesen. Ich zitiere mal:

„Windows 7 muss wie alle Windows-Versionen seit Windows XP über das Internet aktiviert werden (in den Lizenzbestimmungen heißt das »Obligatorische Aktivierung«). Über die Jahre hat Microsoft diesen Mechanismus verschärft. Bei Windows 7 nimmt sich der Hersteller das Recht heraus, die Aktivierung über geheim eingespielte Updates nachträglich weiter zu sichern beziehungsweise zu verschärfen. Dabei soll der Nutzer akzeptieren, dass bestimmte Software möglicherweise vom Rechner entfernt wird, falls Sie aus der Sicht von Microsoft die Kontrolle der Lizenz gefährden. Die Formulierungen in den Lizenzbestimungen sind allerdings sehr vage und könnten zumindest theoretisch auch missbraucht werden, um andere unliebsame Software zu entfernen.“

Wer also diese Lizenz abnickt, nickt ab, daß ein Konzern auf seinen Rechner rumfuhrwerken kann, und daß evtl. auch die eine oder andere Software verschwinden kann. Der user wird also teilweise kontrolliert. Für mich eine beängstigende Aussicht. Was mich wundert ist, daß die meisten User das wohl überhaupt nicht schert. Ich unterstelle den meisten sogar, daß sie die Lizenzvereinbarung garnicht erst durchgelesen haben.Das Paradoxon ist, daß Windows sich so schnell verbreitet hat, obwohl es schlecht ist, daß viele motzen (wie zuletzt bei Vista), aber keine Konsequenzen ziehen. Das eigentliche Paradoxon ist für mich jedoch, wie das mit dem Marktwirtschaftsgedanken zusammenpaßt. Meine Antwort: Marktwirtschaft gibt es nicht.

Danke, Mike, für den Link, der mir einmal mehr beweist, daß Windows unbenutzbar für mich ist.