Energiebilanz 2014 ;-)

Ich schätze, weniger Energie als 2014 setzen wir zukünftig nicht mehr um. Zum einen liegt das am Nachwuchs, zum anderen an der günstigen Witterung 2014. Aber hier die Zahlen:
Strom: 2028KWh, aber in 361 Tagen, damit liegen wir trotzdem knapp unter dem -laut Entega – Verbrauch eines 1-Personen-Haushalts!
Wärme: Sensationelle 3839KWh, die wir von der Entega abgenommen haben

Der Preis blieb weitgegend derselbe, obwohl wir unsren Wärmebedarf um 1/3 senken konnten. Für die blanke Wärme zahlten 407,43€, das macht also 10,61ct/KWh. Der Grundpreis, jedoch fiel mit 889,37€ horränd aus. Lege ich diesen Grundpreis auf die Kilowattstunde um, wären das knapp 34ct pro Kilowattstunde. Für Wärme, versteht sich! Damit wäre es für mich billiger, mit Strom zu heizen, und zwar massiv billiger!

Um den Grundpreis zu senken, werde ich der Entega bzw. HSE einen Brief schreiben, in dem ich meinen Heizleistungsbedarf massiv senken will, es gibt da eine DIN-Norm (DIN EN 12831) dazu. Wenn alles klappt, senkt sich so der Grundpreis um ein drittel bis zur Häfte. Da unser Holzofen für die Grünenergierechner als „regenerativ“ angesehen wird (ich verheize ja nachwachsendes Holz…), muß eben dieser noch in den gesamten Heizleistungsbedarf miteingerechnet werden, was 2011 noch nicht geschah, weil Holzofen noch nicht vorhanden.

(Ich habe ähnliche Rechnungen schon für 2012 und 2013 gemacht)

Offener Brief an Brigitte Zypries (SPD), Charles Huber (CDU) und Dorothee Bär (CSU), alle MdB

Sehr geehrte Bundestagsabgeordneten

Ich möchte Ihnen mitteilen, daß ich mich meines Landes beraubt fühle. Nicht territorial, sondern in der Art und Weise, wie Sie, bzw. unsere derzeitige Regierung Poltik macht, nämlich auf Kosten weite Teile unseres Grundgesetzes. Ich beobachte, wie Organisationen (ja, plural!) eben dieses Grundgesetz brechen konnten, ohne Konsequenzen, ja, ohne, daß Namen genannt wurden.

Ich beobachte seit Monaten, daß der sog. „NSA-Untersuchungsausschuß“ seitens der Regierung blockiert wird und zu einer Farce geworden ist. Ähnlich ist es mit der Aufklärung des NSU, in dem zB während des Prozesses „aus Versehen“ Akten geschreddert wurden. In meinen Augen wurden da Beweise vernichtet – mit voller Absicht. Ich denke, links zu diversen Berichten darüber muß ich Ihnen dazu nicht liefern und ich glaube, diesmal können Sie mir nicht vorwerfen, ich würde einer „Verschwörungstheorie“ aufliegen.

Seit Bekanntwerden der Machenschaften der Geheimdienste (die von den mutmaßlichen Organisationen noch nichtmal dementiert wurden) passierte kaum etwas, was zur Aufklärung gedient hatte. Immer dann, wenn es interessant(er) wurde, blockierte die Regierung (oder der BND) mit der Begründung, daß die Informationen „geheim“ wären. Ich Frage Sie direkt: Mit welchem Recht? Und wenn es die Rechtslage hergibt, wieso ändern Sie die nicht?
Die Geheimdienste (BND, NSA, etc.) brachen (und brechen vermutlich immernoch!) das Grundgesetz auf deutschem Boden. Wirklich dagegen geschehen ist nichts, die Menschen fühlten sich (zurecht!) von der Politik alleingelassen und fingen ihrerseits an, vermehrt zu verschlüsseln. Nach den Anschlägen in Paris verlangen nun Politiker, eben diese Verschlüsselung mindestens aufzuweichen, so, daß Behörden mitlesen können. Das ist in meinen Augen ein klarer Rechtsbruch nach Artikel 10GG und zum anderen macht es den starken Eindruck als würden die Geheimdienste ihrerseits Einfluß auf die Politik nehmen, die Forderung nach einer (ebenso grundgesetzwidrigen!) Vorratsdatenspeicherung kommt dabei noch hinzu.
Gehe ich einen Schritt weiter wirkt es in gewisser Weise wie ein „Putschversuch“, jedoch nicht direkt gegen die Regierung, sondern gegen das Grundgesetz, das uns Bürger vor eben solchen „Übernahmen“ schützen soll. Die Väter des Grundgesetzes dachten sich etwas dabei, als sie es entwarfen (die Schrecken des 3. Reichs war damals noch in den Knochen). Wenn Sie nichts dagegen tun und all das so geschehen lassen, machen Sie sich mitverantwortlich dafür.

Ein Wort noch zu TTIP, CETA, etc.: Ich beobachte ein vehementes Werben der Politk dafür, während das Volk skeptisch ist. Kürzlich bezeichnete Sigmar Gabriel die Deutschen als „reich und hysterisch“. Ich finde es unerhört, als mündiger Bürger so behandelt zu werden! Wir sind Menschen, die auch denken können und sich eine eigene Meinung bilden wollen. Wenn Sie ein Auto kaufen, würden Sie dann auch ein Auto kaufen, das sie noch nie gesehen haben und nur dessen großer Karton außenherum „anzuschauen“ ist? Auch wenn in riesigen Buchstaben „dieses Auto ist toll“ geschrieben steht? Nein? Eben, TTIP ist dasselbe für mich: Ich als Bürger möchte einfach nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Sie, bzw. die Regierung (auf europäischer Ebene) unterzeichnen auch in meinem Namen einen Vertrag, der in meinen Augen erstens, was geleakt wurde, (wieder!) grundgesetzwidrig ist und zweitens dessen genauen, ganzen Inhalt ich nicht kenne, der ist, einmal mehr, „geheim“ (warum eigentlich?). Sie können werben soviel sie wollen, ich werde solange dagegen sein, solange eben dieses Vertragswerk nicht öffentlich einsehbar ist. TTIP wirkt auf daher mich wie eine Art „Teilmachtergreifung“ bzw. der Versuch dessen seitens großer Konzerne auf mein/unser Leben und auf unser Land.
Verstehen Sie (die Frage stelle ich vorallem Sigmar Gabriel) das nicht? Ist das denn so schwer nachzuvollziehen? Wenn Sie das nicht können, fordere ich Sie auf, ihr Mandat abzugeben, denn dann sind Sie nicht fähig, ihren Job zu machen. Es ist ferner Ihr Job, dem Volk, also auch mir, Ihre Politik zu erklären und zu erläutern statt sie plump als „gut“ oder „alternativlos“ hinzustellen, das muß auch mit Substanz begründet werden will, nicht mit hohlen Phrasen, die ich nun schon allzuoft gehört und gelesen habe.

Falls Sie antworten, und das nicht veröffentlicht haben wollen, sagen Sie das.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Popp

Verschlüsselung und die Union

Immerwieder bekomme ich als Antwort, wenn ich auf Veschlüsselung dränge, „wenn die ranwollen, dann kommen die da auch ran, mach dir doch nix vor.“ Nun, offensichtlich ist es doch nicht so einfach, wie kürzlich unser Innenminister verlauten ließ, wenn auch nur zwischen den Zeilen: Er fordert, daß jeder, der verschlüsselt, den Schlüssel zum Entschlüsseln einer Behörde hinterlegt, übrigens genauso, wie es Herr Cameron, Premier der Briten, fordert. Es heißt außerdem, daß seit den Snowden-Enthüllungen mehr verschlüsselt wird, und so die Geheimdienste garnicht mehr an die Terrordaten herankämen. Ja, die Amerikaner (ich glaube CIA) behaupten sogar, daß Verschlüsselung Menschenleben kosten würde.

Nun muß man sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Es wird mehr verschlüsselt, weil die Geheimdienste – außer jeglicher demokratischer Kontrolle – Mist gebaut haben. Und die Geheimdienste jammern, daß nun mehr verschlüsselt wird und fordern deshalb, daß sie alles wieder entschlüsseln können und der Benutzer dazu eben seine digitalen Schlüssel hergeben muß.

Ähm. Gehts noch? Soll ich auch gleich meinen Haustürschlüssel mitabgeben, damit die Polizei ohne Vorwarnung in mein Haus können, weil ich ja im Keller (ja, ich habe einen!) Bomben basteln könnte? Was ist dann, analog, mit dem Postgeheimnis? Soll das auch aufgehoben werden?

Ich darf Sie, jegliche Politiker, die in der Regierung bzw. deren Partien sitzen, daran erinnern, daß wir ein Grundgesetz haben. Daraus zitiere ich Artikel 10:

„(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.

(2) Beschränkungen dürfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden. Dient die Beschränkung dem Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder des Bestandes oder der Sicherung des Bundes oder eines Landes, so kann das Gesetz bestimmen, daß sie dem Betroffenen nicht mitgeteilt wird und daß an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane tritt.“

Im Klartext, liebe Politiker, heißt das, daß ihr erstmal (ich duze mal, weil es mir vorkommt als würde ich mit störrischen Kindern sprechen!) eure Finger davon lassen sollt. Und wenn ihr daran Hand anlegt, dann nur, wenn die „freiheitlich demokratische Grundordnung oder der Bestand oder die Sicherung des Bundes oder eines Landes“ geschützt werden soll. Das kann man, meiner Meinung nach, nicht mit diversen Attentaten im Ausland begründet sein. Wenn ihr nun von jedem alles entschlüsseln wollt, also jeden Brief (E-Mail), jeden Chat, Telefonat, etc. pp. von jedem Bürger unseres Landes einsehen oder -hören wollt, dann verstößt ihr eindeutig gegen Artikel 10 GG, denn dann stellt ihr jeden Bürger unter Generalverdacht, was dieser Passus so garnicht hergibt. Nein, ich gehe weiter: Wenn ihr das so wollt und versucht, durchzusetzen, ist DADURCH die freiheitlich demokratische Grundordnung gefährdet, weil im Grunde nicht mehr vorhanden. Warum?

Wenn der Staat überall mithört, muß jeder Bürger dann aufpassen, was er sagt, was er e-mailt, schreibt (Post), etc, denn es könnte ja auf ihn zurückfallen. Aus Angst vor etwaigen Repressalien seitens der Regierung (die ja zu allem Zugang hat), oder regierungs“nahen“ Menschen, wie diverse Chefs die in eben der Regierungspartei sind und wissen wollen, ob und wer in der Belegschaft aufmuckt. Nur so als Beispiel. Man kann ahnen, wohin das führt: Zur vollständigen Abschaffung jeglichen Pluralismus und Freiheit und damit zur Vernichtung der Demokratie in unserem Lande.

Die meisten werden denken, daß es sie nicht betrifft, weil sie ja (einigermaßen) angepaßt leben und die paar Übertretungen wird Papa Staat schon verzeihen, denn dies und das macht ja „jeder“. Vielleicht so, wie viele in der DDR lebten (ich kann es nicht wirklich beurteilen, ich lebte nicht in der DDR). In der DDR waren es aber diejenigen, die aufmuckten, die sich konspirativ trafen, die – letztlich – die DDR zum Einsturz brachten. Aber ganz ehrlich – ich will hier keine DDR haben! Ich will hier demokratische Grundsätze haben, ohne wenn und aber. Dazu brauchen wir erstens eine Kontrolle derjenigen, die „uns“ kontrollieren wollen und zweitens weiterhin die Erlaubnis, zu verschlüsseln.

(Ich Sieze wieder) Frau Bär, Sie haben mir gesagt, daß die Bevölkerung umfassend zur NSA-Affaire aufgeklärt werden muß. Ich bin vom NSA-Untersuchungsausschuß mehr als enttäuscht. Ihre Fraktion scheint, so wie ich das lese, dabei massiv zu behindern, statt aufzuklären. Setzen Sie sich persönlich dafür ein und riskieren Sie dafür notfalls „ihren Kopf“, statt sich dabei im Hintergrund zu halten (wie ich das so mitkriege, was natürlich auch falsch sein kann). Fakt ist, daß die NSA und der BND das Grundgesetz auf Deutschem Boden verletzt haben, Fakt ist, daß es dafür Verantwortliche gibt und ich will die Namen genannt haben. Ich fordere eine Verurteilung derjenigen, und zwar alle bis zum Chef, die davon wußten, es veranlaßten und/oder es zuließen. Dass nun – offensichlicht – eben die Geheimdienste, grundgesetzwidrig handelten, (erneut) offenbar Einfluß (warum sonst sollte unser Innenminister so etwas sagen?) auf die Politik nehmen (können), erschüttert mich und läßt mich zunehmend an der Demokratiefreundlichkeit all unserer verantwortlichen Politiker zweifeln, vor allem in der Unionsfraktion. Ich will an der Stelle anmerken, daß wir noch den Artikel 20 im GG haben.

Die Union, speziell die CSU …..

Nunja, wie soll ich es sagen, sie erinnert mich irgendwie an meine kleine Tochter, vorallem, als sie noch jünger war. Also meine Tochter, nicht die Union.
Meine Tochter faßt ein Ziel ins Auge und darauf wird dann zugehalten, koste, was es wolle. Anders als manch anderes Kind steckt sie nicht vorher ab, was passiert, wenn sie diverse Grenzen überschreitet, sie testet es vorher nicht aus.
Bei der Union, speziell der CSU, ist es die Vorratsdatenspeicherung (VDS). Sie will das unbedingt haben, wie ein kleines Kind am Quängelregal eines Supermarktes. Teile der Wähler aber vorallem das Verfassungsgericht sagen dann „nein“ dazu und das kleine Kind schmollt. Es denkt sich neue Strategien aus, egal, wie unsinnig sie ist. Da werden wirklich hanebüchene „Argumente“ ins Feld geführt, die, betrachtet man sie genauer, eigentlich genau das Gegenteil vom Willen der Union führen müßten. Das Schlimme ist: Weite Teile unseres ach-so-freien „Journalismus“ macht dabei auch noch mit, vorallem dann, wenn sich irgendwelche „sturen Kleinkinder“ aus der Union aus der Deckung wagen und mal wieder Stammtischtiraden aus ihren Sprechblasen über uns entleeren (wollen). Ich bin dabei manchmal so erstaunt über die Dummheit, die aus diesen Sprechblasen quillt, daß mein Mund offen stehenbleibt. Ich denke dann immer „das kann doch nicht ernstgemeint sein!“ – doch weit gefehlt: Es ist ernst.
Nun zum konkreten letzten Fall: Diese Woche wurde Frankreich von einer Reihe Attentaten erschüttert. Das ist schlimm und nicht akzeptabel, keine Frage. Kurz später erschallt aus der CSU der Ruf nach VDS, mit der Begründung, daß das wir uns mit Hilfe einer VDS gegen solche Anschläge schützen können. Blödsinn, Unfug, Lüge: Frankreich hat bereits eine VDS und TROTZDEM kam es zu diesen Anschlägen. Das bedeutet im Umkehrschluß: Eine VDS bringt da nichts.
Wie so oft kann man kleinen Kindern nicht mit Vernunftsdenken kommen. Das Problem nur: Die „sturen kleinen Kinder“ in der CSU sind (mit) an der Macht.
Warum ich darüber schreibe? Weil eine VDS grundgesetzwidrig ist, nichts bringt, außer Einschnitte in meine Freiheit, für die immerhin im letzten Jahrhundert viel Blut vergossen wurde. Warum sollte ich das für etwas hergeben, was überhaupt nichts bringt?

Konsequenzen, die auch mal wehtun (müssen)…

Ab 1.1.2015 sollen mal wieder die AGBs bei Facebook geändert werden. Es sind wohl veränderungen, die einmal mehr deutsches (also nationales) Recht brechen. Ich habe mich nicht weiter damit befaßt, aber doch gelesen. Gelesen habe ich auch ettliche Proteste vieler Facebook-Nutzer. Was bringt das? Genau: NIX! Ich benutze (noch) den Facebook-Dienst, aber überlege nun erstmals, nach fast 5 Jahren wieder auszusteigen. Der Grund liegt einmal mehr in der Selbstherrlichkeit, in der sich ein Konzern über geltendes Recht hinwegsetzt.
Dabei vergessen die Nutzer, ja, genau die Nutzer, die sich so lauthals über den Laden beschweren, daß genau sie diesen Laden so mächtig machen. Ich frage mich an der Stelle immer, daß sie doch einfach Facebook verlassen können. Es gibt schließlich Alternativen. Es gibt sogar eine OpenSource-Alternative: Diaspora. Aber wenn da „keiner“ drauf ist, interessiert das auch keinen. Gefickt eingeschädelte Marktmacht, wie so oft – gerade bei Internetgeschichten. Achso, ja, natürlich, Diaspora ist nicht so bunt und einen Messenger bringt das auch nicht mit (mal ganz abgesehen davon, daß das Messengersystem unter Facebook ein XMPP, also Jabber, ist, das selbst Open Source ist).
Worauf ich rauswill ist: Wer sich bei Facebook wirklich empfindlich bemerkbar machen will, muß Facebook den Rücken kehren. Diese „NänänäihrFacebookarschlöcherdaswillichabernicht“-Meldungen gehen mir auf den Keks. Entweder man nickt ab, was dir vorgesetzt wird, oder man verläßt den Laden, so einfach ist das, jedenfalls für mich. Da von der Politik diese Rechtsbrüche geduldet werden, und Facebook machen kann, was es will, sollte man sich einmal mehr überlegen, ob man diesen Dienst noch benutzt. Aber dazu brauchts Rückrat, dazu brauchts Würde – und die haben die meisten „Ich hab ja eh nix verbergen“-Benutzer sowieso schopn längst an einer (anderen) AGB-Garderobe abgelegt.
Schöne neue Welt. Mal sehen, wie lange ich noch bei Facebook bin.

Pegida, Dagida, dadada…

Seit ein paar Wochen gibt es Massenkundgebungen von bis zu 10000 Leuten, die das Abendland vorm Islam retten wollen, die also gegen eine zunehmende Islamisierung unserer Gesellschaft ist. Haben wir eine Islamisierung? Ja, sicher, es wandern ja viele ein, in den letzten Jahren entstanden sichtbar diverse Moscheen – jedenfalls in Darmstadt.
Die Medien jedoch zeigen unter den Demonstranden die Dumpfbacken, die hohle rechte Sprüche und damit auch ohne Substanz raushauen. Sowas wie „Die Ausländer kriegen unser Geld, unsere Arbeitsplätze“ etc. pp. Es ist natürlich Unsinn, Asylsuchende dürfen garnicht arbeiten und viel Geld haben sie wahrlich nicht. Ganz abgesehen davon, daß viele Flüchtlinge, deren Wohnheime in diesen Tagen (wieder) brennen, vor Terroristen flohen und garnicht aus wirtschaftlichen Gründen in Deutschland sind. Das sind im Grunde Heimatvertriebene, die unsere Unterstützung brauchen – und liebe *-gidas: Viele darunter sind Christen (was viele von euch eben nicht sind)!
Die Politik reagiert einmal mehr verständnislos und will die Menschen auf der Straße in die Rechte Ecke drängen. Sicher, die Initiatoren mögen rechts eingestellt sein, aber die Tatsache, daß ihnen so viele Menschen folgen und auf die Straße gehen zeigt doch, daß eine reale Angst dahintersteckt. Da hat sich offenbar auch einiges angestaut und das sollte man auch ernstnehmen und nicht gleicher hohler Münze „vergelten“, wie es viele Politiker tun.
Ich gebe mal ein Beispiel: Vor ca. 7 Jahren waren wir in Darmstadt-Kanichsein neben dem Arheilger Woog im Biergarten. Da kamen 2 Jungs an, angeblich Asylantenkinder, die warfen Steine auf die Gäste bzw. auf den Biergarten. Die schlugen im Plexiglas einer Abdeckung ein. Der Besitzer meinte, daß er Anzeige erstattete, doch seit Wochen nichts geschehen ist. „Es ist Asylanten, da kann man nichts machen“, meinte er. Die Jungs waren dunkelhäutig und laut Angaben des Wirtes eben Asylantenkinder. Für mich gibt es da 2 Möglichkeiten: 1) Der Staat greift ein und verwarnt die Jungs und damit die ganze Familie hintendran, 2) der Staat bezahlt den Schaden. Es passiert aber genau nichts, der Wirt wurde alleingelassen und war – verstädnlich – wütend. Ich finde, man muß von staatlicher Seite aus eine Handhabe gegen Asylanten haben können, die meinen, sich bei uns aufführen zu können wie die Axt im Walde. Das Beispiel mit den beiden Jungs ist war wohl eher harmlos, auch wenn es gefährlich ist, von Steinen am Kopf getroffen zu werden.
Mein Vorschlag: Jeder, der nach Deutschland kommt, muß sich (in der eigenen Landessprache) mit den Gesetzen, allen voran dem Grundgesetz vertraut machen und bekommt mitgeteilt, daß er bei der 3. Verwarnung rausfliegt, wenn er es bricht, dabei haften Eltern auch für ihre Kinder. Entsprechend müßte man (glaube ich jedenfalls) das Gesetz verändern. Geht aber ein Politiker in diese Richtung, wird er gleich in die rechte Ecke gestellt und als Nazi beschimpft.
Die Politik und Gesellschaft muß zur Kenntnis nehmen, daß bei vielen Menschen – eben auch aus der Mitte – eine Angst da ist. Es ist die Angst vor dem Islam, wie gesagt wird. Die ist sicher AUCH da. Vielmehr ist doch da eine diffuse Angst, die man garnicht recht greifen kann, die sich dort Luft macht. Angst ist oft ein schlechter Ratgeber.
Zum Islam selbst muß ich feststellen, daß sich zu wenig muslimische Gruppen in Deutschland vor dem Islam-Terror distanzieren. Es wurde bisher von einem Tag berichtet, an dem in Deutschland von Muslimen, die gegen den Islam-Terror auf die Straße gingen, berichtet. Danach kam nichts mehr. Das wirft unterschwellig die Frage auf, ob die Moslems, die vordergründing gegen den Terror sind, insgeheim doch damit sympathisieren? Ich weiß es nicht, ich kann nur sagen, daß es sich genau so anfühlt (wobei ich meinen Gefühlen selten vertraue). Ob es an den Medien liegt, die einfach nicht davon berichten, weiß ich auch nicht, ausschließen würde ich das nicht.
Ich unterstreiche nochmal: Ich bin dafür, daß wir Flüchtlinge aufnehmen, aber wir haben ein Grundgesetz, dem sich alle Menschen, die in unserem Land leben, unterordnen müssen. Und das muß – eben auch mit Konsequenzen – klar sein! Ich will hier nämlich keine Zustände haben, wie sie zB in Saudi-Arabien (Scharia) sind.
Und nein, ich bin nicht „Pro-Pekidadadings“, genausowenig, wie ich „Pro-Putin“, bin, ich versuche nur, die Menschen zu verstehen und ernstzunehmen. Wer das in der Politik nicht versucht, oder gar unfähig dazu ist, der hat in der Politik nichts, aber auch garnichts verloren.
Den Pekidadadadings-Leuten möchte ich eines zurufen: Habt keine Angst. Wer unter euch Christ ist, schon garnicht. Jesus erweckt gerade die muslimische Welt, es bekehren sich Imame, denen Jesus erscheint. Viele Menschen bekehren sich zu Jesus und finden endlich das, wonach sie ihr Leben lang suchten. Wenn ihr schon ein „Christlies Abendland“ propagiert, dann solltet ihr dafür sein, daß Christen aus der arabischen Welt bei uns Zuflucht finden! Denn das muß doch jedem Klar sein: Wer sich in Arabien vom Islam zu Jesus bekehrt, der ist „vogelfrei“, also „zum Abschuß freigegeben“.

Fragen zur Cloud

Warum werden Clouds ausgebaut, wo doch die lokalen Speichermedien immer billiger und schneller werden?
Warum nehmen die Leute es einfach so hin, daß sie teilweise in die Cloud gedrängt oder gezwungen werden?
Warum motzen viele über neue Funkmasten und benutzen zeitgleich mit ihrem Mobilgerät Clouds?
Warum kommen überhaupt gerade jetzt Clouds so auf, und sind im Kommen, wo doch klar ist, daß gerade in der Cloud alles für NSA&Co lesbar ist?
Tun die Menschen das freiwillig, oder werden sie dazu gedrängt oder gar gezwungen? Und wenn ja: Warum lassen sie sich das gefallen?
Hinterfragt das keiner? Merkt dabei niemand, daß er seine Würde an irgendeiner Konzerngarderobe abgegeben hat? Und wenn doch: Warum ist es ihm egal?

Sprüche 25,5 – Lose Gedanken ;-)

Heute hörte ich im ERF einen kurzen Beitrag über Sprüche 25,5. Dort heißt es „Man entferne den Gottlosen vom König, so steht sein Thron fest durch Gerechtigkeit.“ (Elberfelder Übersetzung). Die Sprüche hat König Salomon aufgeschrieben. Das war also keine Demokratie, sondern eine Diktatur. Ich finde, Diktatur ist nicht das schlechteste, sofern der, der regiert, nicht gottlos ist. Jeder, der ein Land führt, hat Berater, ich denke, keiner kann selbst bis in alle Einzelheiten alle Belange überblicken. Es kommt also viel auf die Berater an. Das ist bei uns wohl heute noch so. Jeder Bundestagsabgeordnete hat eine Menge Mitarbeiter, die ihn, so vermute ich, auch (aber nicht nur) beraten.

Man muß sich dabei allerdings auch fragen, was „gottlos“ bedeutet. Viele werden jetzt an strenge Gesetze denken, gerade diejenigen, die einen strengen christlichen Hintergrund haben. Ich denke hauptsächlich dabei an Freiheit. Ich denke, daß zB unser Grundgesetz eine gute Sache ist, im Sinne Gottes. Es brachte unserem Land Segen über Jahrzehnte, es „funktionierte“ sehr gut.

Wenn nun Politiker sich vorne- oder hintenrum, vielleicht sogar „ungewollt“ gegen das Grundgesetz und damit gegen unsere Freiheit stellen, dann ist das in meinen Augen „gottloses“ Verhalten. Das „gottlose“ könnte man jedoch schon an Hand der Bibel an vielen anderen Stellen festmachen, worauf ich jetzt nicht eingehen will, da gibts genügend andere Blogs ;-), mit denen ich allerdings auch nicht immer übereinstimme.

Worauf ich hinauswill ist jedoch: Wer entfernt im Falle eines Gottlosen eben diesen Gottlosen? Das Volk hätte von gesetzwegen die Macht dazu, bei uns jedenfalls, mit dem „Gottlosen“ wird allerdings auch der „König“ (Kanzler(in) bei uns) entfernt, bzw. ist es eher umgedreht – ich denke, anders geht es auch nicht in unserem System.

 

25 Jahre Mauerfall, 25 Jahre ohne STASI?

Es ist schon bemerkenswert, wieviel Doku, Fernsehfilme, etc derzeit so laufen, die Dokumentieren, wie schlimm und detailreich die STASI in der DDR gegen das eigene Volk ermittelte. Ja, es war schlimm, vorallem, weil die STASI nicht nur ermittelte, sondern zersetzte. Vielleicht war das das eigentlich schlimme. Die STASI gab sich vielerorts viel Mühe, unentdeckt abhören zu können. Da wurden Drähte gezogen, mords Aufwand betrieben, um das eigene Volk aushorchen zu können. Immerwieder stehen am Ende dieser Dokus und Filme die Happy-Ends, die beschreiben, wie gut es uns heute geht.

Ja, uns geht es gut, weil wir bzw. die Ostdeutschen nicht mehr systematisch zersetzt werden. Aber was ich nicht verstehe ist, warum die meisten so tun als wäre das Abhören an sich vorbei. Nur, weil in unseren Wänden keine Drähte mehr sind, nur, weil am anderen Ende der Drähte kein Tonbandgerät mehr ist, das alles aufzeichnet?

Das ist nun nicht mehr der Fall, jedenfalls für jeden, der ein handelsübliches Smartphone hat, vielleicht gilt das sogar für alle PCs, Tablets und Smartphones, vielleicht sogar für jedes 08/15-Handy: Jedes dieser Geräte hat ein Mikrofon und könnte somit durch Schwachstellen zu einer Wanze umfunktionert werden. Am anderen Ende ist ein Server, der das ganze schön praktisch komprimiert und irgendwo „eintütet“. Wenn das so ist, und davon gehe ich auch („Alles, was technisch machbar ist, wird auch gemacht“), gibt es für jeden Menschen auf diversen Servern eine Art Verzeichnis, in dem alles abgespeichert wird. Gruselig?
Für die meisten nicht. Sie merken es nicht und es ist ihnen egal. Mehr oder weniger resignieren sie und sagen „mir ist das egal, ich mache nichts illegales“ – oder so etwas in der Richtung. Ich frage mich an der Stelle dann immer, an welcher Garderobe sie ihre Würde abgegeben haben, für mich ist das flächendekcnde Abhören schlichtweg menschenfeindlich und vorallem nach dem Grundgesetz illegal. Aber wer interessiert sich schon für das Deutsche Grundgesetz, wenn es das eigene Volk nicht (mehr) tut?

Wer diese Gedanken weiterdenkt, merkt, daß Daten nicht nur einseitig übermittelt werden, theopraktisch könnte man auch Daten auf eben diese Geräte schieben, die illegal sind. Und damit sind wir wieder bei der STASI: Theoretisch könnte man einzelne „Aufmucker“ gesellschaftlich und politisch ausschalten, indem man ihnen zB Kinderpornos unterjubelt. Theoretisch ist das möglich. Praktisch gibt es keinerlei Transparenz – und sie wird aktiv verhindert. Wenn alles gemacht wird, was technisch möglich ist, dann…

… und dann frage ich mich einmal mehr: „Liebe Ostdeutsche, seid ihr dafür vor 25 Jahren auf die Straße gegangen?“ Noch juckt es „keinen“, noch wird nicht zersetzt (oder wir kriegen es einfach nicht mit?), aber technisch ist es möglich.

Ich muß das einfach loswerden, nicht, daß man mir hinterher sagt, ich hätte nicht gewarnt.

CETA, TTIP, ….

Für mich entpuppte sich die EU gerade seit den Geheimverhandlungen als ein korrupter, undemokratischer Haufen. Mir jedenfalls kann niemand weismachen, daß die Abschaffung der Glühbirne etwas mit Umweltschutz zu tun hat, oder die Pflicht für Reifendruckkontrolle am Auto etwas mit Sicherheit. Das ist in meinen Augen Blödsinn. Genauso wie die berühmte EU-Banane, oder -Gurke von vorallem deutschen Lebensmittelherstellern vorangetrieben wurde, handelt es sich um um nichts weiter als Geldmacherei bzw. Kundenübervorteilung per Gesetz bzw. EU-Vorgaben. Darüber rege ich mich eigentlich garnicht mehr auf, dieses Thema ist für mich durch.

Viele regen sich über TTIP, CETA, und wie sie alle heißen auf. Zurecht. Ich frage mich jedoch, wieviele bei ihre Lebensmittel bei den Discountern kaufen – während sie gleichzeitig unnötigerweise ein Smartphone besitzen. Im Grunde könnte man als Kunde vielmehr darauf achten, was man kauft – und ob man es überhaupt benötigt. Gerade bei Technik habe ich oft das Gefühl, daß weniger mehr ist.

Gerade wir als Kunden könnten mit unserem Kaufverhalten vieles schlichtweg umgehen. Vieles, nicht alles, das ist auch klar. Wenn ich im Supermarkt bin, sehe ich im Grunde viele industriell hergestellte Lebensmittel. Ich bin seltener beim Discounter, von daher gibts in „meinem“ Supermarkt außerdem noch eine Metzgereitheke. Dort greife ich zu, anstatt mir den Industriefraß aus der Kühltheke zu nehmen. Das ist teuerer, umständlicher, aber eben etwas, was handwerklich gemacht wurde. Ich unterstütze da doch eher einen Handwerksbetrieb statt diejenigen, die mit ihrer Industrielobby für teilweise absurde EU-Regelungen sorgen.

Ich frage mich in letzter Zeit immer öfter, wem ich mein Geld gebe – und meide wo ich kann die Industrie – auch wenn das für mich vordergründig teuerer ist.