Unser Haus ist inzwischen fast fertig (es fehlen noch ein paar Fußbodenleisten). Die Küche wird gerade eingebaut. Alles Böden sind drin, incl. Fliesen und Bäder. Auch die Armaturen in den Bädern werden noch diese Woche montiert.
Ich habe Bilder davon gemacht und an die WI-Bank geschickt, mit dem letzten Bautenstandsbericht unseres Bauträgers. Ich habe auch angegeben, daß wir vom Architekten ab jetzt keine Unterschrift mehr kriegen (wofür auch?).
Die WI-Bank hat bisher 3/4 des Kredits ausbezahlt. Nachdem ich das alles einreichte, bekamen wir von den fehlenden 22500€ 4500€ überwiesen. Das deckt in keinster Weise die fälligen Rechnungen. Ich habe keine Lust, mich weiter mit den Bürokraten zu behängen, es brachte noch nie was und regt mich nur noch mehr auf. Auf die auch noch falschen Floskeln wie „Es sind ja schließlich Steuergelder…“ (Die WI-Bank holt sich das Geld von der EZB und gibts für 1,5-2% mehr weiter, was bitte sind daran „Steuergelder“???) oder ähnliches kann ich verzichten. Beharrlich bleiben die Bankbürokraten, die sicher noch nie im Leben ein Haus gebaut oder Familie haben, bei ihren „Anweisungen“ (oder sowas).
Ich muß dagegen die fehlenden 18000€ zwischenfinanzieren, was die Sparkasse zu 6,75% gerne tut.
Das Hessen-Baudarlehen zusammengerechnet:
90000€ zu 2,7% statt 3,35% von der Sparkasse macht also 0,65% weniger Jahreszins, was würden wir nicht tilgen, ca. 5850€ weniger Zinsen bedeuten würden. Nun sind in 10 Jahren 5850€ etwa nur noch die Hälfte Wert (Inflation, und die kommt bestimmt!). Wäre in 10 Jahren das Geld halb so viel Wert wie heute, könnte man sagen, daß die Ersparnis auf ungefähr 4500€ zusammenschrumpft. Wir mußten für das Darlehen beim Notar zusätzlich eine Grundschuld eintragen lassen, dazu kommen noch andere Kleinigkeiten: ca. 1000€. Bleiben noch ca. 3500€ übrig. Wir zahlen schon seit Juli auf einen Teil des Betrags Bereitstellungszinsen: 3,0%, ca. 200€. Macht noch 3300€ über 10 Jahre. Und jetzt müssen wir auch noch 100€ + Bereitstellungszinsen für den Betrag pro Monat bezahlen. Also irgendwie ist das ein schlechter Scherz, oder?
Eine Email habe ich bereits an Frau Wolff (MdL, CDU) geschrieben.
Kategorie: Absurdistan
Was ich an Facebook nicht verstehe…
Warum benutzen Menschen Facebook, akzeptier(t)en die AGB und motzen hinterher darüber? *Kopfkratz*
Ja, Facebook speichert, macht und tut. Na und? Man muß ja nicht alles benutzen, was Facebook so anbietet. Man muß nicht angeben, wieviel Pfund man ohne Knochen gerade geschissen hat (und das vielleicht noch mit Bild).
Ich kauf mir ja auch keinen Ferrari und beschwer mich hinterher, daß der keine Anhängerkupplung hat… und daß es dafür auch keine gibt.
Da müssen jetzt Köpfe rollen
Nun ist es raus: Der sog. „Bundestrojaner“ wurde eingesetzt. Ich habe vor ein paar Monaten schon einen Artikel gelesen, in dem ein Chemiekonzernangestellter auf dem Flughafen München bei einer „Routinekontrolle“ wahrscheinlich diesen Trojaner aufgespielt bekam. „Einzelfall“, dachte ich, bzw. daß da verzeinzelt etwas schiefgelaufen war. Köpfe rollten nicht. Wozu auch. Das bayer. Innenministerium wiegelte ab.
Nun hat der Chaos Computer Club einen Trojaner zugespielt bekommen. Alle Bundesbehörden, die damit zu tun haben könnten, sagten von vorn herein „wir warens nicht!“. Die „Zeit“ berichtet, daß die Software wahrscheinlich aus Bayern kommt.
Wenn jetzt keine Köpfe, und zwar ganz oben rollen, dann weiß ich, daß wir uns in einer Bananenrepublik befinden, in der Gesetze wohl keine Rolle spielen – je nachdem, wer sie bricht. Was da getrieben wurde, ist schlichtweg grundgesetzwidrig.
Abgesehen davon: Wenn die Regierung(sbeamten) ihrem Volk so massiv mißtraut, dann soll sie bitteschön gehen und Platz für eine neue machen. Bitte. Ach, was appelier ich noch an Anstand…. !
Demokratie und Wettbewerb?
Es ist schon seltsam, wie mancherorts und in den Medien über Demokratie gesprochen wird. Die USA gelten als eine Art „Vorzeigedemokratie“. Und weil die USA ein 2-Parteien-System hat, ist das natürlich auch eine Vorzeigedemokratie, oder anders gesagt: Gibt es mehr als 2 Parteien, ist die Demokratie schon nicht mehr so gut. Jedenfalls versucht man das, uns einzukloppen, so mein Eindruck. Warum soll das so sein? Richtig ist, daß Entscheidungsprozesse mir wachsender Parteienanzahlen länger dauern. Warum entstehen in Deuschland neue Parteien? Weil die Menschen mit den vorhandenen nicht (mehr) zufrieden sind. So entstanden 1980 die Grünen und 2008 die Piraten. Im Grunde hätten sich die alten Parteien nur die Menschen genauer ansehen und auf die reagieren müssen. Das sehe ich eben auch als Aufgabe der Parteien. Nun kann man sich darüber streiten, ob die US-Parteien ihren Job besser machen, oder nicht. Ich stecke da nicht so drin, denke aber, daß sich die US-Bürger eher manipulieren lassen und nicht so schnell hinterfragen wie viele Deutsche oder Europäer. Ich war als 13/14jähriger geschockt darüber, daß eine US-Wahl durch einen einzigen Werbespot, der noch nichtmal Inhalt hatte, gedreht werden konnte. Verstehen und nachvollziehen kann ich das bis heute nicht. Es ist – meiner Meinung nach – die Pflicht eines jeden Demokraten (damit meine ich nicht die US-Partei) ist, sich über die Parteiprogramme, die Politiker, die sie vertreten und deren Vergangenheit zu informieren und abzuwägen, wen oder was sie wählen. Das findet man nicht durch einen inhaltslosen Spot heraus.
Also ich nehme mal an, daß sich das Volk manipulieren läßt. Auch in Deutschland. Die Blöd! ist irgendwo das derzeitige Regierungsorgan mit einer Auflage von 4,2Millionen. Täglich. Unter Rot/Grün war sie Opposition. Offensichtlich. Sie gibt aber vor, „unabhängig“ zu sein. Das wiederum erachte ich als blanke Verarsche und Lüge. Lügen verbreiten kann sie ja eh gut. Das Volk ist aber dumm genug, auf unterschwellige Meinungsmache reinzufallen, denn „manchmal hat sie doch Recht!“ – Das gilt aber doch nur für den, der sich mit Halbwahrheiten abspeisen läßt.
Also Volk wird durch Medien verblöd!et. Die Medien sprechen von „Griechenlandrettung“. Ich kann das garnicht nachvollziehen. Im Grunde ist es doch so, daß zB die Deutsche Bank den Griechen Geld geliehen hat. Jetzt droht ihr, daß es nicht zurückbezahlt wird. Also geht es kaum um die Griechen, sondern um die (Deutschen) Banken, die in ihren Büchern im Falle einer Insolvenz Verluste verbuchen müßten. Mir scheint, daß da die Banken enormen Einfluß (um nicht zu sagen „Druck“) auf die Regierung(en) ausübt. (Nur bei den Slowaken nicht ? :D) Und wir sollen das als „Griechenlandrettung“ schlucken? *Kopfschüttel* Die Medien geben sich dazu ja auch alle Mühe. Die „Rettung der Griechen“ ist ja auch „alternativlos“ – Für die Banken :).
Es scheint so, als würden die Banken die Macht übernommen haben, wo doch eigtl. „Alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht“ (Artikel 20 GG). Wer jetzt sagt „bist du aber naiv!“, dem muß ich sagen, daß ich an die Richtigkeit des Grundgesetzes Glaube und daß es für jeden gilt, es heißt auch darin weiter: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ – Womit wir bei der Gründung zB der Piraten sind, die so manchen Filz zwischen Politik und Wirtschaft nur zugerne veröffentlichen würden.
A Propos Filz. Als der Genosse der Bosse noch Kanzler war, und ich mit meinem Studium fertig, hieß es, daß wir in Deutschland Ingenieure brauchten. Ich war arbeitsloser Ingenieur, schrieb 40 Bewerbungen und bekam als Ingenieur _nur_ die Stelle in der GSI. Die ist toll, keine Frage, aber in der Wirtschaft, die da so gejammert hatte, bin ich nicht untergekommen. Der Wettbewerb bzw Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Ist die Nachfrage (leere Stellen) hoch, und das Angebot (Ingenieure, am besten nicht älter als 20 Jahre, aber mit 30 Jahren Berufserfahrung) niedrig, werden eben diese Ingenieure teuer. Flutet man den Arbeitsmarkt nun auf politischem Wege mit Ingenieuren, geht natürlich auch der Preis runter. Is logisch, ne? Was sagt mir das? Die Wirtschaft bestimmt die Gesetze und verzerrt nach Bedarf den sog. „freien“ Wettbewerb. Problem gelöst? Naja, angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit, und die damit immer mehr auftretende Perspektivlosikeit unter ihnen macht weite Teile der Gesellschaft über kurz oder lang zu einem Pulverfaß. Daß „Eigentum verpflichtet“ (Artikel 14 GG), wird heute nicht mehr wahrgenommen, längst nicht mehr so wie früher.
Jetzt entsteht im Mutterland des demokratischen Kapitalismus eine Bewegung. „Occupy Wallstreet„. Man fängt ausgerechnet in den USA an, den Kapitalismus zu hinterfragen. Ich hinterfrage ihn auch, sehe aber keine bessere Alternative. Man müßte ihn politisch regulieren, dann wäre er aber nicht mehr frei. Achso, das ist er ja sowieso nicht. Nur wird er hintenrumdurchdiebrustinsauge manipuliert. Nicht transparent. Nicht vornerum. Nicht ehrlich. Und das halte ich für falsch und fatal.
„Wehret den Anfängen!“
So kommt mir manchmal der Slogan der Median vor, wenn es um Politdebatten geht. Wie ich gerade in der Zeit gelesen habe, gab es anläßlich der bevorstehenden Abgeordnetenwahl in Berlin eine Debatte der Spitzenkandidaten. Natürlich wurden die üblichen Verdächtigen eingeladen. Umfragen spielen keine Rolle, so wurde die Piratenpartei nicht eingeladen, stattdessen die FDP, die laut eben den letzten Umfragewerten mehr als 1% hinter der Piratenpartei liegt.
Aber naja, Unabhängigkeit der Medien, speziell des Fernsehens, kann man anscheinend nicht erwarten und Fairness schon garnicht. So lange es irgend geht, werden die Piraten entweder belächelt oder totgeschwiegen, aber gut. Wer das hier liest und in Berlin lebt, der weiß, daß seine Stimmt nicht zwingend „verlorengeht“, wenn er die Piraten wählt, hier zählt jede Stimme! Denkt nach!
Der scheinbar ewige Ruf nach Vorratsdatenspeicherung – Angstmache
Manchmal frage ich mich echt, ob Politiker Fakten verdrängen, nicht wahrnehmen, in einer Arroganzwolke umherschweben, um Fakten garnicht anzuerkennen, oder ob sie schlichtweg saudumm sind. Entschuldigung, aber so manches Gesabbel geht mir schlichtweg auf den Keks. Endlich hat sich die EU dazu durchgerungen, nun doch nicht kategorisch auf eine Vorratsdatenspeicherung zu bestehen. Dann passierte der Anschlag in Norwegen, der von einem _EINZELTÄTER_ durchgeführt wurde. Schon quakt es in der Union wieder nach der Vorratsdatenspeicherung, wobei egal scheint, daß das Bundesverfassungsgericht die letzte Einführung als verfassungswidrig einstufte. Aber im Zusammenhang mit dem Attentat kann ich das so garnicht nachvollziehen, es wurde behauptet, daß man dieses Attentat mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung hätter verhindert werden können – ich halte das für Blödsinn, schon allein deshalb, weil es ein Einzeltäter war, der mit keinem Komplizen hätte reden müssen.
Mir scheinen die Gründe für eine Vorratsdatenspeicherung mehr und mehr an den Haaren herbeigezogen, mit offensichtlichem Wunsch, sie auf jeden Fall einzuführen. Wozu? Meiner Meinung nach zur Kontrolle, als wären wir alle potentielle Verbrecher. Die Poltiker, die „wir“ gewählt haben, mißtrauen uns, aber „wir“ sind leider so blöd, ihnen nicht zu mißtrauen? Seltsam, oder?
Ich finde es traurig, daß sich die Massen so leicht bewegen lassen, ohne zu Hinterfragen, wovon und wozu. Es wird versucht, mit Angst (vorm Terrorismus zB) zu steuern, und ich finde es schade, daß kaum jemand austeht und das anklagt. „Wir“ kuschen viel zu sehr, denke ich und da sehe ich als Lichtblick doch auch, daß Deutschland nun doch mutig vorangeht und den Atomausstieg beschlossen hat, trotz aller Unkenrufe, daß phasenweise der Strom abgeschaltet werden muß. Ich glaube nicht, daß das passieren wird, schließlich unken nur die sog. „Experten“, die von der Atomlobby bezahlt werden – oder die Atomlobbyisten selbst.
Angst ist ein schlechter Ratgeber und wenn ein Politiker versuchsweise Angst schüren will, sollte er abgewählt werden. Ich rede von unbegründeter Angstmache, nicht davon, daß Mißstände und Gefahren offen angesprochen werden. Das gilt es zu unterscheiden – bitteschön mit Fakten! Genau da macht mir zB ein Peer Steinbrück einen guten Eindruck zur Eurokrise. Don’t you worry Germany – Alles wird gut, hier kommt die SPD ? 😉
„Wir bringen Sie um ihren Verstand. Von Mensch zu Mensch.“ Die Telekom
Ungefähr das denke ich jedes Mal, wenn an den sog. „Kundenservice“ dieses Saftladens denke. Ich bin ja schon länger von dem Laden weg, und fühle mich im groben gut als Kunde behandelt – bisher war ich bei 1&1, Arcor/Vodafone und jetzt bin ich bei Unitymedia, bei denen nicht alles ganz reibungslos ablief, aber immernoch um Welten besser als bei der Ekeltom.
Und hier die neueste Geschichte:
Meine Schwiegereltern waren bei der Telekom. Das hing zum einen damit zusammen, daß die Arztpraxis meines Schwiegervaters bei der Telekom war und ich 2002 aus den beiden Analoganschlüssen (für Fax und Telefon) einen ISDN-Anschluß machen ließ, was jedoch wieder eine Geschichte für sich war (dauerte insgesamt 3 Monate, brauchte 3 Bestellungen und dabei wurde das Telefon wegen des fehlenden NTBAs einfach mal für ein paar Tage lahmgelegt).
Die Arztpraxis gibt es seit 1.1.2011 nicht mehr und somit ist der dortige Anschluß auch überflüssig. Also wurde er gekündigt. Ausdücklich NUR die Arztpraxis, NICHT der Privatanschluß (weil man ja weiß, daß die Telekom sowas auch mal versaubeuteln kann). Und siehe da: Es wurde BEIDE Anschlüsse abgeklemmt. DSL weg, Telefon weg. Dank netter Nachbarn haben wir WLAN, mein Dlink DIR600 (den ich von Unitymedia bekommen hatte :D) mit DDWRT-Firmware fungiert nun als Router via WLAN. Darüber läuft nun auch die Fritzbox und irgendwie kann man jetzt auch wieder raustelefonieren, jedoch nicht angerufen werden (VoIP).
Die Telekom gab zu, einen Fehler gemacht zu haben und versucht nun, die (4stelligen) Nummern wieder zurückzubekommen. Das dauert aber 3-5 Tage.
Wegen dem Hausbau habe ich auch ein Formular von der Telekom bekommen, mit einer kostenlosen Nummer zur sog. „Bauherrenberatung“. 20Mal angerufen – keiner ging ran.
…und sowas wollte man uns als „Volksaktie“ verhökern??!? *Kopfschüttel* Saftladen! Keinen müden Cent würde ich in so ein marodes Unternehmen stecken.
Demokratie?
Hachja, wir sind ja so frei, wir dürfen demonstrieren, Atomkraftwerke sollen bis 2022 abgeschaltet werden, weil die überwiegende Mehrheit der Deutschen dagegen ist.
Doch mir kommt es immer mehr so vor, als würden die sog. „etablierten“ Parteien nach dem Motto „wehret den Anfängen“ agieren, wenn eine weitere Partei in „Gefahr“ läuft, die 5%-Hürde zu knacken.
Die Piratenpartei wird, im Gegensatz zur FDP, in Hochrechnungen und Prognosen nicht extra aufgelistet (aber immerhin mündlich deren Ergebnis weitergegeben), und vor ein paar Tagen wurde der komplette Server der Pirate vom BKA konfisziert und somit lahmgelegt – ein paar Tage vor der Wahl in Bremen.
Was sagt mir das? Die Parteien, die für unsere ach-so-gepriesene Freiheit stehen, torpedieren dieselbe und schränken sie genau dort ein, wo sie können und wo es vielleicht nicht so offensichtlich ist.
Ich bin mir sicher, den Server der CDU oder SPD hätten sie nicht so einfach lahmgelegt, da wäre der Widerstand erheblich größer gewesen, was ja auch logisch ist, schließlich sitzen ettliche Politiker an entsprechenden Schalthebeln.
Ein Statement von Bernd Schlömer kann man sich auf Youtube anschauen bzw. anhören.
Ich fürchte, in ein paar Jahren werde ich müde über meinen heutigen Artikel lächeln, weil es bis dahin noch schlimmer geworden ist.
THMPD – Bekommen wir eine Pharmokratie?
Medien und Politik haben hier völlig versagt. Wir werden nicht informiert, sondern dummgehalten.
[Media=20]
Ich wünschte, das wäre nur ein Hoax… *seufz* Aber es zeigt deutlich, wie korrupt die Politik geworden ist – und nicht zuletzt, wieviel mehr unsere Freiheit von uns, dem Volk, dem dem ja laut Artikel 20GG „alle Staatsgewalt ausgeht“, abhängt. Tun wir nichts dagegen, werden wir immer weiter in unserer Freiheit beschnitten.
Den Film habe ich von http://www.savenaturalhealth.de/. Dort kann man dazu auch eine Petition unterschreiben.
Christen im alltäglichen Weltbild
In den Medien wird oft von „den radikalen Christen“ berichtet, oder zumindest „radikale Einstellungen“, die Christen nunmal haben. Meistens wird dies negativ beurteilt, Christen erscheinen oft stark konservativ, nicht zuletzt, weil die meisten Homosexualität ablehnen. Damit werden wir Christen oft als intolerant eingestuft. Ich bin Christ und empfinde die Bibel eben an manchen Stellen als konkret, klar und richtungsweisend. Oft ist diese Richtung jedoch genau die entgegengesetzte der Gesellschaft.
Man kann jetzt auf 2 Wegen mit Christen diskutieren. Die eine ist die Theologische, daß man eben auf Grundlage der Bibel und deren Stellen über dies und das diskutiert.
Das andere ist der Umgang mit biblischen Überzeugungen in der Gesellschaft. Verurteile ich einen Homosexuellen? Nein, ich maße mir das nicht an, ich denke nur (erstmal) für mich selbst, daß es nicht gut (für mich) ist. Das ist meine persönliche Überzeugung, die ich nunmal habe und lebe. Ich greife also niemanden an, nur, weil er anderer Überzeugung ist als ich, ich werde mich hüten. Werde ich jedoch klar gefragt, antworte ich da auch sehr klar und sage meine Überzeugung.
Wahr ist, daß Christen anders leben, konservativer, gerade im Umgang mit Beziehung und Familie. Deswegen funktionieren christliche Ehen aber nicht zwingend besser als andere, oder halten länger.
Dennoch ist es schon seltsam, daß ein (angeblich) christlicher Pastor, öffentliche Koranverbrennungen veranstaltet, so viel Aufmerksamkeit genießt. Die Welt kann mal wieder auf „die scheiß Christen“ zeigen. Ich weiß nun nicht, wieviele Menschen an der Koranverbrennung beteiligt waren, aber es waren wahrscheinlich weniger als 1000, wahrscheinlich weniger als 100. Verbrennen Tausende Islamisten Flaggen der Nationen der Westlichen Welt, wird das als „haja, das ist eben so“ hingenommen. Obama machte da mal ne Ausnahme, das ist schon richtig.
Was ich oft traurig finde ist, daß Christen oft als Verfolger hingestellt werden, was sie zum größten Teil nicht sind. Christen werden in großen Teilen der Welt verfolgt. Im 3. Reich auch in Deutschland. Und es waren keine Christen, die in Deutschland in der Zeit Homosexuelle verfolgten, sie hielten oft die Rübe für Verfolgte hin.