Urlaub 2004 – Polen in 4590km (noch unvollständig)

Wir fuhren noch am Donnerstag, den los. Erste Station: 130km, Wuerzburg. Wir treffen uns mit ein paar Freunden von Theresa und wurden spontan und ueberraschend noch auf eine Party von Bekannten von mir eingeladen und uebernachteten in der ehem. WG von uns. Freitag. Wir fahren weiter. 170km. Wir pausieren beim schweinfurter Baggersee. Spaeter ueberraschten wir Markus ( „Danzig“), den ich bis dato nur ausm Chat kannte (bei ca. km 200). Wir fahren nachdem wir unsren Bus mit Lebensmitteln vollstopften nach Ebern weiter, wo wir ca. bei km 230 und Gewitter einen Sit-in mit Freunden und Bekannten von mmir hatten. Markus war auch dabei und fuehlte sich wie auf nem anderen Stern. Es schien ihm schleierhaft, wie man auch im (halbwegs) nuechternen Zustand singen kann…

Wir uebernachteten an Ort und stelle und fuhren am Samstag gegen 11Uhr (Ortszeit :-)) weiter gen‘ Osten. Bei km 400 pausierten wir zwecks Vervollstaendigung der Lebensmittel (Rondo!). Theresa uebernahm fuer die naechsten 250km das Steuer. Bei km 650 lasen wir am Rasthof Oberlausitz 2 Maedels auf. 2 Polinnen. Zum Glueck aus Breslau, wovon eine zu Fuss, bzw. ohne uns ueber die Grenze muesste, da der Bus ja nur 3 Sitzplaetze hat und wir keinen Grenzzwioschenfall provozieren wollten (haha!).

Bei km 700 passierten wir die Grenze und erlebten erbitterten Widerstand der polnischen Strasse (Be-tong…be-tong…betong…be-be-be-be-tonggg..be-krawong!), was uns eine Radkappe kostete. Unser Vormarsch wurder voruebergehend durch einen Verkahrsstau gestoppt, aber es ging dann nach ca. 45min weiter. Endlich! Bei km 850 erreichten wir Breslau (Wroclaw, ausgesprochen „Wrotzwhaw“, probierts mal, garnicht so einfach!). Die 2 Polinnen lotsten uns zum Campingplatz, wovon wir per Strassenbahn die Stadt beschauten. Also, wir sind schon ausgestiegen, keine Angst :)). Haetten wir die 2 Polinnen nicht aufgelesen, wuerden wir wahrscheinlich immernoch nach dem Campingplatz suchen. Breslau war schoen, das Wetter sowieso. Die Strassenbahnen klingen wie in Leipzig 🙂

Km 1670 / Warschau.

Nachdem wir ueberraschend schnell in Warschau angekommen sind, durchsuchten wir die Stadt nach einem Campingplatz. Wir haben ja einen einigermassen tollen und aktuellen Reisefuehrer, der die billigen Campingplaetze in Warschau lobt, nur sind die Dinger nicht ausgeschildert, bzw. zum Teil schon (wieder) dichtgemacht. haha! Naja, nach 2 Stunden Irrfahrt durch den Freitagnachmittagverkehr, einem Anruf bei der Touri-Info und einem „Spaziergang“ zu diesem Platz haben wir ihn gefunden – und, haha! – da sind natuerlich auch 2 nebeneinander… unserer war in einem ehem. Schwimmbad, die Klos sind Container, aber es ging schon. Am Abend sind wir dann nochmal schnell mit der Bahn in die Stadt gefahren und haben in einem Innenhof mit Livemusik was getrunken. Am nächsten Tag sind wir wieder in die Stadt gefahren, haben uns so alles geruempel da angeschaut, was es so gibt. Aber man fuehlt sich als Deutscher hier schon komisch. Denn es war am nächsten Tag genau 60 Jahre her als hier in Warschau von polnischen Partisanen ein Aufstand angezettelt wurde, der von den Deutschen nach 36 (?) Tagen niedergeschlagen wurde. Anschliesend wurde die Stadt zur Warnung an das restl. Europa komplett niedergemacht und verwuestet. Die Stadt wimmelte von uniformierten jungen Menschen (Pfadfinder?) und einige spielen den Aufstand nach und verteilen Flugblaetter undso.

Naja, wir verließen tagsdrauf die Zivilisation und fuhren gen‘ Nordosten, an die Masurenseen. Der Bus erfreute sich bester Gesundheit *g* und wir wurden ab und zu an Bergauf-Stellen mit Warnblinker ueberholt (ich glaube so sagt man in Polen, dass mein Auto sehr gut russt :->). Bei der Ankunft in Warschau hat uns einer hupend ueberholt und nen Daumen nach oben gestreckt ausm fenster dabei. Da wir da nicht russten (es ging ja bergab), nehm ich an, er fand den Anstrich toll 🙂

Km 2000 / Suwalki.

Inzwischen sind wir 2000km gefahren und befinden uns kurz vor Litauen. Bei km 1970 waren wir auf einem total abgefahrenen Campingplatz: Eine Streuobstwiese (gemaeht) mit Zelten drauf und Wohnmobile. Das Klo war ein Plumpsklo, aber der Platz war saubillig (20Zloty/ knapp 5 Euro fuer uns samt Bus undso pro Nacht) und lag direkt am See. Wir sind etwas Kanu gefahren und haben den Sonnenuntergang am See genossen. Abends, nachm Essen dann, wurde es kuehl und wir setzten uns zu ein paar jungen Polen ans Lagerfeuer und wir redeten die halbe Nacht lang, teils auf Englisch, teils auf Deutsch. Die Gruppe junger Leute sind aus Lodsch und machen ne Kanutour durch den Nationalpark da (See an See mit Fluss und Kanaelen verbunden). Sie tranken „Tee“, der alledings recht hochprozentig war. Und wir sangen Lieder, also 3 Leute Klampften: Michael (auch „Bushman“ genennt, weil er seine Kindheit im Wald verbracht hat, oderso..), ein Maedel, dessen Namen ich nicht weiss und ich. Naja und ich hab halt ein paar Freakslieder gesungen. Als es spaeter wurde, kam Michael auf mich zu und erzaehlte von einer „white lady“, die in dem Kloster, das ca. 300m weit weg war, spuken soll, die aber toll ist, man soll sich nur von ihrem Ehemann in Acht nehmen. Naja, ich hab ihm meine Meinung dazu gesagt. Dann erzaehlte er, dass er ne Zeit lang satanistisch unterwegs war, und ab und zu einen „Wolfman“ gesehen hat. Ich hab ihm erklaert, dass er, wenn er an Jesus glaubt und seine Vergebung angenommen hat, die Macht hat, den Wolfman zu verscheuchen 🙂 und hab ihm ein paar entsprechenden Schwanks aus meinem Leben erzaehlt. Ich fands interessant, dass es auch in Polen White Ladys gibt. Wir sind nach ein paar Bier, Schluck Wein und „Tees“ gegen 2 Uhr ins Bett gefallen und Theresa hatte nen Kater *grins*. Michael sah auch nicht sehr gut aus am nächsten Morgen. Die Gruppe wollte an dem Tag 25km aufm Wasser zuruecklegen.

Wir sind von Suwalki aus noch in durch die Gegend getingelt, haben uns tolle Landschaften und vorallem ein dt. Ueberbleibsel aus der Zeit vorm 1. Weltkrieg angeschaut: ne Bruecke, die zwar gebaut, aber nie benutzt wurde und nun vor sich hinverfaellt. Wir haben uns die russische Grenze angesehen (man sah aber nur ne Schranke im Wald) und suchten verzwelfelt nach nem Campingplatz, fanden aber +keinen in dieser echt verlassenen Gegend. Dann sind wir weitergefahren, an die masurischen Seen, wo wir bei Elk nen Campingplatz fanden. Naja, wir sind dann weitergefahren und dann bei km 2240 erstmal 2 Tage zwecks Faulenzen annem schoenen, gepflegten Campingplatz in Alt Jucha (Stare Juchy) geblieben. Wir sind an dem anliegenden See rumgeschwommen, haben uns n Kanu ausgeliehen, sind weng rumgepaddelt, undsoweiter.

Achja, wir haben uns Alt Juchy weng angeschaut und trafen auf einen dt. Grabhuegel, wo ne halbe Familie (namens Gruber) beerdigt war. Naja, es ist halt ehem. Ostpreussen. Dazu haben wir ein paar deutsche Fahrradurlaber getroffen. 2 Jungs peilen mitm Rad eine Ostsee-Umradelung an. Der eine is Vegetarier, der andre sogar noch Veganer. Die spinnen ;).

Wir sind von dort (*schnueff*) zur Wolfschanze getingelt, um das ehem. Fuehrerhauptquartier dort anzuschauen. Ihr wisst schon, 20. Juli 1944, Hitler-Attentat, Stauffenberg undso… Es war fuer mich schlimm, ploetzlich so viele „typisch Deutsche“ auf einen Haufen zu sehen. Grausam! Und dann konnte man danoch Postkarten kaufen, die man wahrscheinlich genau so haette vor 60 Jahren so kaufen koennen: 2 Wehrmachtssoldaten, die stolz in die Landschaft gucken und hintendrauf n Bunker, das ganze in schwarz-weiss. WAEH!!!

Wir haben das Gelaende fluchtartig verlassen und sind dann in die naechste Stadt was Essen gegangen. Von dort aus sind wir nach Malbork (km 2550) gefahren. Hier hatte der dt. Ritterorden seinen Hauptsitz und entsprechend gibts hier ne fette Backsteinburg ausm 13. Jahrhundert (oderso). Naja, egal, wo man hier hinkommt, man trifft auf dt. Bunker oder aehnliches Ueberbleibsel aus den verschiedensten Jahrhunderten.

Danzig, km 2750

An sich is nix spannendes mehr passiert, ausser, dass ich beim Bus eine leichte Spurverzerrung entdeckt habe (kein Wunder bei den Schlaglochpisten). Die Burg in Malbork war toll, ein riesen Teil und von Polen, wie ueberhaupt alles hier, liebevoll restauriert (ihr wisst schon, Hitlers „Befehl der verbrannten Erde“ undso). Die Burgfuehrung dauerte allerdings 3h und man musste sich einer Fuehrung anschliessen. Zum Glueck gabs eine in Deutsch :). Danach sind wir an die Ostsee gefahren, nach Piaski, kurz vor Russland. Wir sind da den Strand langgelaufen (*schoen*), aber der 26Zloty-Campingplatz zzgl. 5Zloty pro warme Dusche war … naja.. nicht so der Bringer. Aber immerhin… :))). Tagsdrauf sind wir ueber komische Umleitungsumweg nach Danzig (Gdansk) gekommen und haben uns auf den erstbesten Parkplatz (fuer 4,50 Zl/h) gestellt. Danzig is ne schöne Stadt, ich habe da den polnischen Präsidenten getroffen, naja, er lief ca. 2m an mir vorbei, keine Ahnung, was er in Danzig wollte. Irgendwie war da ein Fest im Gange. Wir kauften ein bissel Mitbringkrämpel ein und gingen zum Bus zurück.

Nach Danzig sind wir auf Hel gefahren. Naja, warum Hel mit nur einem l gechrieben wird, is mir nicht ganz klar. Wir sahen zu unserem Entsetzen, dass diese Halbinsel (gerade am Wochenende) total ueberfuellt ist, etwas, was uns in diesem Urlaub zum ersten Mal passier ist. Naja, der 3. Campingplatz (km 2790) hatte dann auch was fuer uns frei und der Mann, der vor mir in der Rezeption war, guckte auf unser Nummernschild und meint „Äy, ich bin aah aus Kissinge!“, wir dachten nur „oh no!!“. Und so sahen wir auf einem Campingplatz bei Danzig 3 Wohnwaegen mit einer Frankenfahne in der Mite gehisst. Skurril..

Am nächsten Tag haben wir den Platz fluchtartig velassen und sind an einen See nach Pommern gefahren (km 2910). Bei Ulychowo oderso. Wir sahen kaum ne Menschenseele, aber irgendwo im nirgendwo dann ein recht voller (aber kein Vergleich zu Hel!) Badesee, wo man das Balzverhalten pubertierender (polnischer, aber das is ja anscheinend international) Menschen gut (zu unserer Belustigung) beobachten konnte. Ein Rudel prollender Jungs auf

Mofas bzw. Motorraeder jagten auf einem Feldweg mit viel Staub aufwirbeld, umher, manche machten mit ihren Maschin(ch)en „Männchen“. Andere machten Kavallierstarts mit ihren Autos und/oder drehten ihre (Bummbumm-)Mucke auf Anschlag auf, damit auch alle was davon haben. Der See war aber recht sauber und warm :). Bei km 2920 sind wir dann an dem Fluesschen Slupka schlafen gegangen, irgendwo im nirgendwo.

Am nächsten Tag sind wir bis nach Szczecinek (km 3030) gefahrn, haben nochmal ein paar Zloty abgehoben und diese in Klamotten, Schuhe und Tabak sowie einem Mittagessen umgesetzt :). Bei km 3180 haben wir die letzten Zloty in Diesel umgestzt und sind 10km weiter ueber die Grenze. Tschuess Polen (*schnueff*).

Nachdem wir noch bei Katrin und Benni in Berlin, sowie auf einer Hochzeit in Dresden waren, Freunde in Leipzig und Krostitz besucht haben, sind wir ohne weitere Zwischenfällt bei km 4590 in Darmstadt wieder angekommen.

Die letzen Wochen und Tage..

Die letzte Woche war Theresa mit einer Freundin in Irland unterwegs und ich habe meine Cousine zu mir nach DA eingeladen. Vorher hatte ich eine „Knoblauchparty“ gegeben, die an sich auch gut ankam, aber es wurde dann halt doch nicht so viel Knofel vernichtet wie angenommen, sodaß ca. 20 Zehen geschält übrigblieben.
Diese 20 Zehen schnippelten dann meine Cousine und ich in eine Nudelsoße, die wir dann tagsdrauf zu meinem Hauskreis mitbrachten. Ich fand die Soße jedenfalls lecker *g*.
Meiner Cousine habe ich dann die örtlichen Sehenwürdigkeiten gezeigt und wir hatten darüberhinaus ne gute Zeit. Mir wurde (erneut) klar, wie lieb ich sie habe und daß sie mir viel bedeudet.

Ich hatte ja Burzeltag vor 1 Woche, ich habe die Twen-Zone verlassen *g* und anläßlich dazu habe ich in dem Dorf, wo ich aufgewachsen bin, Verwandtschaftskaffeeklatsch einberufen. Da ich terminlich echt nicht anders konnte, fand das an Karfreitag statt, sodaß es ein wenig für Unruhe sorgte (Langendorf ist katholisch, muß man wissen). Zudem tauchte ich noch mit meinem weiblichen Kumpel auf und weil das noch nicht reichte, lud ich noch meine Ex-Freundin samt 4jähriger Tochter ein. Spätestens das sorgte für dezentem Gesprächsstoff, aber direkt hat mich niemand angesprochen. Theresa hat es (im nachhinein) auch nichts ausgemacht, um das gleich mal auszuräumen.
Seit Samstag ist Theresa wieder da und wir feierten so richtig bei den Freaks in DA. Es gab Chilli, so wie immer. Nur beschwerte sich diesmal die Scharfeßfraktion, daß das scharfe Chilli zu lasch war. Es kamen viele, die ich nicht erwartet habe und viele kamen nicht, die eigentlich kommen wollten. Die JF-DA waren jedenfalls in der Unterzahl :).
Vorgstern waren wir mit Ausschlafen und Aufräumen beschäftigt, gestern waren wir dann in BRK und haben Abends noch unseren letzten Gast zum Zug gebracht. Heute ist erstmal ausruhen angesagt 🙂

10 years after

Damals, in den tiefen 90ern, als Helmut Kohl noch Bundeskanzler war, als Dieter Bohlen noch sicher in der Versenkung verschwunden gewesen zu sein schien, damals, als ich noch Motorrad fuhr, damals machte ich in Bad Kissingen Abitur.
Das sind jetzt schon fast 10 Jahre her und unser (fähiger) Jahrgang hat alle Emailadressen (bis auf wenige Leute) organisiert. Jetzt wurde sogar eine Seite eingerichtet, wo sich jeder eintragen kann, wo er steckt und was er so treibt und die ersten sind schon eingetragen. Toll. Es ist schon interessant, wo die Leute so alle sich hinverstreut haben und wie sie sich verändert haben. Ich habe kurz nach Weihnachten letztes Jahr ein „Klassentreffen“ organisiert, wo ganze 6 (oder 7?) Leute kamen. Irgendwie wars doch ernüchternd, daß sich so wenige meldeten. Aber ich hoffe, das ändert sich zu unserer 10-Jahres-Party.
Ich muß an der Stelle sagen, daß ich nur die letzten 2 Jahre meines Schullebens in Bad Kissingen verbrachte, aber es waren die schönsten 2 Schuljahre meines Lebens. Zum einen, weil man mich in die Gemeinschaft „aufgenommen“  hatte, zum anderen natürlich weil ich meine Krankheitsentschuldigungen selbst unterschreiben konnte *grins*. Und nicht zuletzt, weil der Unterricht qualitativ gut war (im Ggs zu meiner alten Schule). Die ganzen Meckereien über „unfähige Lehrer“ in Bad Kissingen habe ich kaum verstanden, vielleicht hatte ich aber auch nur Glück? :-).
Wie auch immer, ich freue mich irgendwie, daß ich zu ein paar Leuten wieder Kontakt habe.

Routine und Alltag

Irgendwie weiß ich in letzter Zeit garnicht mehr, was ich neues ins Weblog schreiben soll. Es ist nichts wirklich neues passiert, zumindest nichts, was ich hier öffentlich austragen möchte. Es passiert schon noch genug. Ich mache mir mal wieder zuviel Gedanken, über die Freaks, weil K. und B. nach Berlin gezogen sind, die bisher die Gruppe mitgetragen haben. Gleichzeitig ist mir klar, daß die Freaks auf Jesus und nicht auf Menschen fußen, sonst wären wir ja keine Jesus Freaks. Naja, es ist – Gott sei Dank – etwas ruhiger geworden und ich genieße das auch. Theresa und ich haben uns recht gut eingelebt, das Chaos in der (neuen) Wohnung hat fast den Nullpunkt erreicht und wir fühlen uns wohl.
Zur Zeit haben wir halt viele Kleinigkeiten am Laufen, zB Vorbereitungen zur Hochzeit von K. und B., dann die Gottesdienste am Mi und So, Jesus House nächste Woche und dann fange ich auch schon an, meinen Geburtstag vorzubereiten (*höhö*).
Ich werde nächsten Monat nämlich alt. *grins*

Wie is das mit der Gnade?

Anscheinend gibts in der Bibel einen Widerspruch. Einerseits heißt es, daß man aus Gnade gerettet ist (Röberbrief, Galalterbrief), andererseits steht in Jakobus 2,24, daß man ohne Werke nicht gerettet wird. ja, was denn nun?
Wenn ich mir die Jakobusstelle durchlese, denn denke ich, daß einerseits vor Selbstgerechtigkeit gewarnt wird, andererseits daß die Werke automatisch aus dem Glauben kommen. Wir müssen das nur zulassen, was wiederum von uns Selbstaufgabe erfordert. Jesus sagte ja, daß derjenige, der an seinem (gegenwärtigem) Leben festhält, es verlieren wird und er sagte, daß man sich selbst verleugnen soll, und ihm nachfolgen soll. Beides hat mit Aufgabe zu tun. Wenn wir uns zu Werkzeugen Gottes machen (lassen), dann kommen die Werke automatisch und dann werden wir auch gesegnet.

Valentinstag…

Es ist ja schon eine komische Sache, das mit dem Valentinstag. Ich frage mich, wieso die Menschen bei diesem komischen (aufgezwungenen) Blumenkaufwahn mitmachen und dabei noch von „Romantik“ sprechen. Ich habe in meinem Umfeld mitbekommen, daß es mehr Beziehungsstreß als „Romantik“ (bzw. überhaut was Positives) verursacht. Ob das nun repräsentativ ist, oder nicht, darüber kann man streiten :), fest steht für mich, daß ich mir diesen Streß nicht gebe und ich bin froh, daß meine Frau da nicht drauf pocht :). Ich finde es sowieso skurril, daß so viele Menschen bei sowas mitmachen. Schließlich soll man seine Frau ja nicht nur an Valentinstag lieben, sondern immer, das sagt ja schon Onkel Paulus in der Bibel. Aber Menschen sind ja (durch die Medien) beeinflußbar, und wenn Karl vom Lager fällt, machen sowieso alle mit *g*

Party on!

Ich weiß nicht, wie es den anderen gestern ging, aber für mich wars ne endgeile Party, was da gestern in der Krone ablief. Noch bevor wir mitm Lobpreis angefangen haben, kam mir der Gedanke, daß wir, die Jesus Freaks Darmstadt, ja doch eigentlich nur (mit Jesus) leben müssen, mit recht wenig Aufstand, um den Menschen zu zeigen, daß Jesus lebt, um sie mit seiner Liebe anzustecken. Und mit dem Gedanken fing ich an, Lobpreis zu machen, und ich hatte eine mords Freude. 3 Mädchen aus der Christuskirche  in Bensheim-Auerbach schauten uns an als kämen wir vom anderen Stern, zumindes war das mein Eindruck. Und zu guter letzt fing $OBERKAPELLMEISTER noch an, sehr stark rumzuexperimentieren, da wurde plötzlich mal der Takt gewechselt und wie ich ihn da so angestrengt mit seiner Gitarre dabei grutscheln sah (wegen der Taktänderung konnte ich ja nimmer mitsingen), mußte ich lachen. Keine Ahnung warum, aber irgendwie mußte ich dann so viel lachen, daß ich am Ende kaum noch fähig war, mitzusingen. Aber ich fing dann auch an, stark zu experimentieren. Und die Leute, die dem ganzen Spektakel zuhörten, fanden es wohl auch ziemlich geil.
Ich habe keine Ahnung, was die anderen empfanden, ich hatte eine mords Freude an Jesus, eben weil er sich (auch) über experimentellen Lobpreis freut und weil mir das beim Lobpreis sehr bewußt wurde. Und die Freude am Herrn is ja bekanntlich unsere Stärke ;-D

South-, Sauf- oder Kiffpark *g* ?

Ich hab ja im letzten Jahr ein paar Leute kennengelernt. Und irgendwie lerne ich mehr und mehr Leute kennen. Ich habe seit Dezember eine sehr gute Freundin (deren URL ich hier nicht angeben darf, glaube ich *grins*) und über sie gelangte ich im Quakenet in einen Chat, der am Samstag wohl sowas wie ne Channelparty hatte. Ich wurde ja anfangs, weil ich Christ bin und das immermal so einfließen ließ, gekickt und bekam diverse schiefen Kommentare, aber das macht mir ja nix aus.
Naja, ich hatte mit dem einen oder anderen im Query ein etwas tieferes Gespräch und war schon interessiert, die mal irl kennenzulernen. Wir fuhren 20.15 los, um C., die Freundin, in Lampertheim abzuholen. Sie meinte, daß man 45min von Lampertheim nach Heiligkreuzsteinach  (wo die Party war) braucht. Ich schäzte 30min. Nach 33min kamen wir dann an. Es war doch viel mehr Gegkurk als ich annahm. Vorallem ab Schriesheim ins Gehügel rein. Ich träumte davon, das mal im Sommer mitm Motorrad zu fahren (traumhafte Kurven..). Wir kamen an und ich beobachtete, wie D. nen Joint baute. Wir unterhielten uns recht nett, an sich netter, als so manches (Streit-)Gespräch im Chat (über Glauben und Spiegelartikel ;-D). Ich lernte ihren Freund kennen. Was mich sehr wunderte war die komische Meinung über Verhaltensweisen von Christen. Offensichtlich wurde mal wieder Christsein mit Religiösität verwechselt. Dem R. (Gastgeber) habe ich dann noch gesagt, daß es von Sommersprossen eigentlich unlogisch ist, UV-Licht gerade nicht zu reflektieren, denn die Party fand weitgehend in UV-Licht statt. Irgendwo lief ne XboX mit Spielen und ein PC spielte diverses Metal-Geschrupp ab :).  R. verstand aber meine physikalischen Schlußfolgerungen nicht so ganz.
Theresa und ich furhren dann nochmal weg. Wir waren beide ziemlich groggy von den Tagen zuvor und brauchten mal Zeit für uns und gingen nach Schriesheim in einer Coctailbar und schlürften nen Coctail. Als wir eh schon fertig waren, wurde die Bar von einer Horde halbstarker überrant, die ziemlich dreist einige Gäste wegekelten, indem sie sich einfach noch zusätzlich an deren Tisch hinknörten. Bei uns hammse das nicht gemacht, trotzdem gingen wir dann raus, und die Halbstarken jubelten (komisches Volk :-)).
Dann wieder zurück nach Heiligkreuzsteinach. Der Bekifftheits- und Saufpegel ist bei einigen stark angestiegen und C. hatte auch schon leicht einen in der Krone *grins*, was man ihr aber kaum ansah. Mit D. und ihrem Freund hab ich mich dann noch sehr geil unterhalten (finde zumindest ich). Theresa hatte schon fast ein Streitgespräch mit Co. (jaja, nennt sich genauso wie der Müsliriegel, sah aber kaum müslimäßig aus), natürlich über Glauben. 🙂
Wir kamen dann völlig erschlagen gegen 2 Uhr nach Hause. Ich fand es ziemlich interessant und vorallem hatte zumindest ich das Gefühl, daß ich mich gut unterhalten konnte, es war keine Kifferparty, so, wie ich sie bisher kannte. Die Leute waren nämlich ansprechbar *g* und vorallem auch gesprächig.

ProstChrist und Saufkreis? – Welcome to JF-Bergstraße :-)

Das Leben ist toll, vorallem, wenn Gott seinen Senf dazugibt, oderso (ha! Insider!). Als ein Prediger mir am 5.4.1996 prophezeit hat, daß ich mal Gemeinden gründen werde, hielt ich es für einen schlechten Scherz, aber so langsam wird mir klar, daß es stimmt. Ich bin Gott sehr dankbar dafür, daß er mich immerwieder an Dinge heranführt. So war ich 1997 bei der Gründung der JF-Zwickau, 1998 bei der Gründung der JF-Leipzig und 2001 bei der Gründung JF-Darmstadt dabei. Und jetzt, 3 Jahre nach der JF-Darmstadt-Gründung gehts 40km südlich von DA, an der Bergstraße, los. Es ist (noch) ein schöner, chaotischer, aber liebenswerter Hauskreis und weil da nicht alles Christen sind, sondern doch einige, die nur mal so reingucken, ist es auch interessant.
Ich unterhalte mich gerne mit Leuten, die Jesus nicht kennen, bzw. wissen, daß sie ihn nicht kennen. Gespräche mit Leuten, die glauben, Jesus schon zu kennen und sowieso alles viel besser wissen als ich, meide ich. Nicht, weil ich andere Meinungen nicht akzeptiere, sondern weil meiner Meinung nach da Diskutieren nichts bringt. Ich habe Jesus für mich greifbar erlebt und beziehe deswegen meine Information über ihn nicht allein aus Buchstaben.
Ich hoffe und bete, daß wir gechillte Kinder Gottes werden buw. bleiben und da gehört zum Hauskreis eben auch n Bierchen dazu und auch, daß man sich mal in die Räucherkammer verkrümelt, gell, Markus ? *grins*
Und eben weil neulich einige mit 6Packs ankamen (diese aber kaum leerten), hatten Markus und ich die Idee, den Hauskreis ProstChrist-Saufkreis oderso zu nennen, obwohl „Saufkreis“ maßlos übertrieben wäre, schließlich geben wir uns ja nicht die Kante :), sondern stellen Jesus schon in die Mitte.
Trotzdem – Prost! Auf den König und sein Reich, JF-Bergstraße