1x Bensheim-Neustadt/W über Weinheim und zurück, bitte.

Das ging ja gestern Schlag auf Schlag.

Ich wollte ja schon länger C. und H. nach Neustadt/Weinstraße zu Miteinander e.V. schleppen. Ich finde das, was dort über Gott gelehrt wird, halt einfach genial. Ich verstehe dort so einiges und ich dachte, ich nehm da mal ein paar Leute mit, die vielleicht auch dran interessiert sind.

Wir verabredeten uns in Bensheim am McDonald’s, aber C. bestand darauf, daß sie mit ihrem Auto fährt :-). Also fuhren wir los, zuerst nach Weinheim, um F. mitzunehmen. C. erwähnte beiläufig, daß sie ihre Brille vergessen hatte und wollte uns das gruseln lehren, aber ich habe ja Gottvertrauen :). Wie es den andern ging, weiß ich nicht.

Wir kamen, weil ich zuvor 10min im Stau stand, 5min zu spät an, aber das machte nichts aus. Und ich fand, daß das Thema des Gottesdienstes gestern ziemlich maßgeschneidert war. Einerseits für mich, andererseits auch für die, die ich mitgeschleppt habe. Also, zumindest maße ich mir das mal an, zu sagen. Ich bin doch immerwieder davon überrascht, was Gott da sehr konkret (mir) zu sagen hat. Es ging um Salbung, was das ist und wie das „funktioniert“ (bzw. gerade nicht funktioniert).

Zurück machte sich die fehlende Brille dann mehr bemerkbar, was man u.a. durch das häufigere Schaukeln des Fiats merkte. Aber ich fühlte mich geborgen in Gottes Hand, selbst, als das Einfädeln am Frankenthaler Kreuz aufgrund eines parallelfahrenden LKWs ein wenig knapp war, was C. mit einem „huch?!“ quittierte.

H. bemängelte während der ganzen Fahrt den Fiat und daß es „so komisch“ riecht. Ich fand, es roch ganz normal nach Fiat mit gelegentlichen Ausdünstungen der Polster. Dazu fehlte noch ein Gurt, bzw. das Teil, wo man den reinstecken kann.

Naja, nachdem F. abgesetzt war und ich mich von C. und H. verabschiedete, stieg ich wohlbehütet in mein Auto ein und fuhr nach Hause.

Es ist doch immerwieder schön und lustig, Menschen kennenzulernen. Und auch ich lerne dazu dabei.

Inkontinenz als Alterserscheinung bei Autos…

Wir haben ja derzeit 2 Autos. Das heißt einen 64PS-PKW (Peugeot 205 mit 236tkm runter) und einen uralten VW-Campingbus, 54PS (407tkm runter).

Der Bus hat bis vor ein paar Wochen ziemlich übel getropft. Die Ölwanne war undicht. Das war am Ende so übel, daß man immer beim Parken ein Glas hinten abstellen mußte. Daß der Bus sich nur noch mit viel Gebet vorwärtsbewegt, ist klar, obwohl der Motor sonst keinerlei Öl braucht (also verbrennt). Wie auch immer, der Bus hat eine „neue“ Ölwanne bekommen und damit isser wieder dicht.

Der Peugeot verlor bis vorgstern Wasser. Zuerst ganz unscheinbar, dann immer mehr, bis man eine dicke Pfütze unterm Motor sah. Ich befürchtete ja schlimmes, zB, daß sich ein Marder darin verlustiert hat. Aber am Ende wars nichts weiter als ne zu lockerere Schlauchschelle, die sich aufgrund der Hitze wohl gedehnt hat. Mit ein paar Schraubenummdrehungen an dieser Schelle war der Kühlerkreislauf wieder dicht.

Vielleicht sollte man für jeden älteren PKW-Typen eine Windel anbieten, die man schnell rumwickeln kann, damit das gröbste aufgefangen wird, falls das Auto inkontinent wird.

14.08.2003 – Kein Tag wie jeder andere…

8:15. Ich wache auf und mein Schädel brummt mit 50Hz. Dazu wache ich noch im Bett einer Frau auf, die nicht meine ist. Ich war in Reichenbach bei M., dessen Eltern im Urlaub waren, wir hatten ein wenig gefeiert und es wurde ein wenig spät, bzw. früh, je nachdem, wie man das jetzt sieht :-). Die Frau zu dem Bett schlief übrigens ca. 30km entfernt in einem anderen Bett.

Total durch n Wind und übermüdet fuhr ich zur GSI. Da M.’s Eltern gegen 17Uhr am Flughafen erwartet wurden und die noch irgendwelche Verwandten im Schlepptau hatten, fuhren wir zu zweit mit 2 Autos hin. Wir luden die Leute samt Koffer ein, ich chauffierte M.’s Mutter, C., und I., die hinten saß. Dazu war das Auto noch gut voll mit Gepäck.

Ich prügelte mit 170-180km/h über die A5 und pfefferte ganz ordentlich in den Odenwald rein. M., dessen Golf mit seinem Vater, dem Cousin dazu und dem Sohn des Cousins sowie ebenfalls viel Gepäck beladen war, war dicht hintendran. In den ersten Kürvchen stellte C. schon fest, daß ich ja noch schlimmer fahren würde wie sie. I. saß die ganze Zeit recht gechillt hinten zwischen den Koffern und meinte, daß es genauso wäre wie Autofahren in Korsika, wo sie gerade herkamen. Als dann die ersten Kurven kamen, fragte mich C., was sie mir den angetan hat, weil ich so schlimm fahre. Ich meinte, daß ich immer so fahre. Wenn die Straße trocken ist, dann quietschen halt die Reifen ein wenig in den Kurven, das ist ja nicht weiter schlimm. Dann fing ich bergauf mit den brachialen 64 Diesel-PS noch das Überholen an. Nicht, daß es sinnvoll gewesen wäre, aber es war auch nicht gefährlich, weil echt genügend Platz war. Bei M. sah das allerdings anders aus ;-). Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und summte bei den schönen Odenwaldkurven bei der Musik (Louis Armstrong – Satchmo) mit. Als wir ausstiegen, sahen die beiden Frauen irgendwie gerädert aus, trotzdem bekam ich Spritgeld, was mich wunderte. 🙂

Dann fuhr ich weiter, nach Weinheim, wo ich F., zum ersten Mal getroffen habe, den ich ausm #ixthys, einem christlichen Chat, kenne. Mit ihm fuhr ich irgendwo in den Odenwald, auf eine Anhöhe mit Aussicht und ich baute zu seiner Verwunderung meine Wasserpfeife auf und erzählte ihm von meinem Leben und predigte ihm, ich war ganz gut in Fahrt *g*. Dabei hab ich echt zum ersten Mal seit langem den Frieden Gottes in mir sehr sehr tief gespürt. Wir saßen dabei in der Nähe von Kuhweiden und beim Füttern sind ein paar Kühe ausgebrochen und die Frau, die fütterte, fragte uns, ob wir die Kühe nicht wieder einfangen wollen. Naja, also postierte sich F. am Kuhgatter und ich erprobte meine geistige Autorität bei Kühen. Es hat erstaunlich gut geklappt und die Fütterungsfrau sagte nur „das geht ja bei dir wie gelernt!“.

Ich war so gegen 22:45Uhr zu Hause, da bimmelte das Telefon. J., eine Freundin aus Leipzig, hat mich mal angerufen und wir haben sehr nett 1h lang telefoniert. Ich hab mich total gefreut. Danach rief ich noch kurz W. an, die ja geburtstag hatte und gratulierte sie.

Und so ging ein wunderschöner Tag zu Ende.

Warum sind Odenwälder so verfroren? (Spaß!)

Daß Odenwälder Menschen so verfroren sind, ist eine Beobachtung, die ich an Hand von 4 Leuten von dort gemacht habe. Wobei 2 sehr eng miteinander Verwandte sich erst wohlfühlen, wenn die Außentemperatur größer ist als die Körpertemperatur. Die andern beiden, nicht miteinander verwandt (zumindest nicht daß ich wüßte, im Odenwald weiß man ja nie.. :-)) sind, haben es hingegen auch nicht gerne, wenn es heiß ist. Sicher, von der Beobachtung an Hand von 4 Leuten ausm Odenwald gleich über die ganzen Odenwälder zu urteilen wäre sehr vage, aber ich hab da so eine These.

Meine Frau, Theresa, kommt aus Bad Brückenau. Das liegt in der Rhön, dort, wo es immer kühler als anderswo ist. Das muß schon zur Römerzeit so gewesen sein, weil sich allenfalls (kaltblütige) Kelten dort aufgehalten haben und die Römer dort zu verfroren waren, um anständig zu kämpfen. Das schlägt sich bis heute ja auch in den Genen der Bevölkerung nieder. Theresa ist es selten mal zu kalt und ihr macht es absolut nichts aus, in eiskalten Gewässern zu schwimmen. Sie ist auch sehr besonnen, cool eben.

Zurück zu den Odenwäldern. Dort haben ja bekanntlich die Römer länger gehaust, der Limes ging da durch und die Römer haben sicherlich am Rand des Odenwalds (Bergstraße) schon Wein angebaut. Logischerweise schlägt sich auch das in den Genen der Bevölkerung nieder. Die auffallend hohe Rate von braunäugigen Menschen und das südländische Temprament bei zumindest mehr Menschen als in der Rhön (*grins*) zeugt ja schließlich von südländischen Genen. Und daß die Odenwälder verfroren sind liegt einfach daran, daß so manches Gen es noch nicht geschnallt hat, seit Jahrhunderten in Mitteleuropa zu sein 🙂

P.S.: Der Vergleich mit Theresa hinkt ein wenig, da ihre Mutter aus Donauschwaben kommt, also, quasi hinterm Limes 🙂

Quo vadis..oderso..

Seit Januar 2001 leite ich die JF-Darmstadt, seit 2001 tu ich das mehr oder weniger widerwillig und auch mit dem Bewußtsein, daß Gott mich da reingesetzt hat. Bisher hat Gott mir auch die Kraft gegeben, das durchzustehen, aber die letzten Tage fehlt mir das.

Also habe ich beschlossen, für August ne komplette „Freakspause“ einzulegen. Ich will herausfinden, was meine Berufung ist, wo Gott mich haben will und auch, wie es mit den JF-Darmstadt weitergehen soll. Richtig gut gehts mir dabei nicht, jedoch wars für mich alleine schon ein Befreiungsschlag, all das, was ich bisher so mehr oder weniger nebenher gemacht habe, abzugeben, bzw. anderen aufzudrücken, egal, ob diese Aufgaben nun wahrgenommen werden, oder nicht.

Ich darf ja auch mal keinen Bock (mehr) haben, oder nicht?

Mit Gott unterwegs…

Gestern wollte ich abends einfach nur meine Ruhe haben und bin mit dem Auto in de Odenwald gefahren. Ich wollte einfach irgendwohin, wo es ruhig ist und wo man ne gute Aussicht hat. Also fuhr ich betend los. Ich weiß garnicht mehr wo ich alles rumgefallen bin, ich landete dann jedenfalls irgendwo zwischen Birkenau und Weinheim, neben einem Friedhof mit nem herrlichen Blick ins Ried. Man konnte bis in den Pfälzer Wald reingucken. Toll.

Ich habs echt genossen, zu sehen, wie es dunkel wurde, die Sonne unterging und die Lichter angingen. Es war so ruhig und friedlich. Ich hab mir ne Kanne Tee mitgenommen und die fast ausgetrunken und ich hab viel gebetet. Es war echt schön, mal ganz gechillt mit Gott Zeit zu verbringen, fernab von jeglichem Leistungsgedanken.

Als ich nach Hause fuhr und auf der Suche nach einem Spaßkassomaten war, las ich einen Tramper auf. Wir unterhielten uns recht gut, er fragte, was ich so mache und ich fragte, was er so macht, es war sehr locker. Wir unterhielten uns über Frauen, Beziehung und ich sagte, daß ich fast 8 Jahre mit Theresa zusammen bin und seit gut 4 Jahren verheiratet, was ihn beeindruckt hat. Für ihn kam ich denke ich ziemlich strange vor, weil ich mit meine KG-nummernschildisiertem Auto irgendwo im Odenwald rumgurkte, aber er fand das glaube ich schon ziemlich cool. Ich sagte, daß er, wenn er mal Mittwoch Abends Langeweile hat, mal nach Darmstadt in die Krone kommen könnte. Wir kamen da grad in den Ort, wo er abgesetzt werden wollte. Er fragte, was denn da mittwochs ist. Ich sagte „na Gottesdienst“ und grinste dabei über alle 4 Backen. Sichtlich schockiert sagte er „Halt da an!“. Dann holte er Luft und sagte, daß er Moslem wäre und außerdem erst 20. Zum Abschied sagten wir noch unsre Namen und gaben uns die Hand. Er meinte noch, daß er bestimmt mal aufkreuzen wird. Ich bin gespannt *grins*.

Urlaub

Wie ich schon in Mails gesagt habe, werde ich mir ne Auszeit gönnen. Ich habe lange versucht, zu gucken, wer die einen oder anderen Aufgaben von mir übernehmen könnte, aber es hatte niemand Bock dazu. Ich auch nicht mehr, also laß ich sie offen.

Klar spielt da ein Hauch von Frustration und vielleicht versinke ich gerade in Selbstmitleid. Fakt ist jedoch, daß ich mich zumindest im August zurückziehen werde. Sämtliche Mailinglisten-Admin-Rechte habe ich verteilt.

Ich sagte schon beim aller erste Freakstreffen im Januar 2001: „Spaß ist was ihr draus macht“.

going offline…

Eine musikalische Karriere? (Scherz!)

Mein erster Auftritt, an den ich mich erinnern kann, war zu einer Weihnachtsfeier 1979 in Langendorf. Da war ich 5 Jahre alt. Ich kann mich nur an soviel erinnern, daß ich irgendwas gesungen habe und dabei so getan habe, Gitarre zu spielen. Und ich kann mich erinnern, daß die Leute, eine ganze Turnhalle voll, über mich lachten. Ich wußte zunächst garnicht warum, meine Mutter war begeistert von meinem Auftritt und ich ahnte, daß ich irgendetwas gemacht habe, was die Leute lustig zu finden schienen. Naja, das Bild zeigt denke ich warum:

u1979

Danach tat sich 17 Jahre nichts in meiner musikalischen Karriere, mal abgesehen davon, daß ich unflätig gezwungen wurde, ein Instrument (ich „suchte“ mir Gitarre aus) zu spielen. Nach 1.5 Jahren wars aber auch erstmal damit vorbei. Erst 1997, als die Jesus Freaks Zwickau am entstehen waren, kramte ich das Wimmerholz wieder raus und ließ mir von Theresa aufmalen, wo ich für welchen Akkord meine Finger hinzupostieren habe. Und ich sang sogar dabei, sehr um Gruseln meiner damaligen Freaksgenossen (hat sich da mittlerweile eigentlich was geändert?).

Seit knapp einem Jahr haben wir bei den Jesus Freaks Darmstadt eine Lobpreisband. Sie hatte lange Zeit keinen Namen, aber seit kurzen heißt sie „Sankt Heiner“. Also, übersetzt heißt das „Heiliger Heiner“ . Wir sind ja durch Jesus Christus geheiligt und wohnen in Darmstadt (Darmstädter nennen sich „Heiner“), deswegen also Sankt Heiner ;-).

Ich weiß nicht genau, seit wann ich dabei bin, ich lobpreiste an sich immermal aushilfsweise, wenn ein paar aus der Band zum Gottesdienst fehlten und ich merkte, daß es mir Spaß macht und gehe jetzt, so gut ich kann, zu den Bandproben. Am letzten Samstag hatten wir unseren ersten Auftritt in der freien Wildbahn: Zu „Rock im Garten“ von U53  in Weiterstadt. Es gefiel den Leuten recht gut, bis darauf, daß es angeblich scheiße aussieht, wenn man seine Hände in den Hosentaschen hat. Hey, ich bin Trendsetter! *grins* In 2 Jahren macht das jeder!

sanktheinerlive

Nunja, ich bin, wie man unschwer erkennen kann, der Typ mit dem Hut auf, aber mal ehrlich, hab ich mich nicht die letzten 23,5 Jahre gut gehalten ? 😉

Erstaunlich, wie Gott das so macht

Wir (Jesus Freaks Darmstadt) haben immer mittwochs Gottesdienst. Seit Oktober 2001 gabs bisher jede Woche ne Predigt. Seit August 2002 sind wir in der Krone. Ich bin fest der Meinung, daß man als Verantwortlicher für irgendwas im Reich Gottes nur 100% geben kann und vorallem soll. Gibt man mehr, brennt man aus.
Seitdem die Plaung für die Predigten im Leitungsteam reihum geht, wird jeder im Leitungsteam logischerweise mehr belastet. Aber jetzt sind wir alle 3 in einer Phase, wo es privat bzw. beruflich heiß hergeht. Steffen zieht um, Wiebke hat Lernstreß mit Vordiplom. Und ich bin am Mittwoch auch noch krank geworden. Die, die für diesen Mittwoch predigen wollte, sagte dies wegen Zeitmagel (sie hat ne Hausarbeit zu schreiben) kurzfristig ab. Es war also keiner da zum predigen. Obendrein kam auch noch die Jesus-Freaks-Regioleitung (hört sich jetzt schlimmer an als es ist!), und wir alle 3 habens glaub ich vergessen.
Unsere Lobpreisband versuchte dann also noch zu retten, was zu retten ist *g*. Aber just an diesem Abend kam ein relativ seltener Gast zu besuch, der eine afrikanische Freundin hat, die spontan vor ging und spontan eine (so wie ich das verstanden habe) gute Predigt an den Tag legte, auch wenn die Simultanübersetzung angeblich grottenschlecht gewesen sein soll. Ich muß mir das schnellstmögich mal anhören, es wurde ja aufgezeichnet.
Unterm Strich sehe ich das so, daß Jesus uns trägt, auch wenn wir kippen, und das finde ich echt erstaunlich. Ich fands cool, wie Gott das zusammenfügte.

Urlaub 03 – 2 Männer unterwegs

ch muß das nochmal ins rechte Licht setzen. Wir haben NICHT NUR gesoffen und Wasserpfeife geraucht! 🙂

Es ging am So, den 22.6. los. Wir, Mathias und ich, tuckerten übern Odenwald und Spessart und kehrten erstmal bei McDonalds in Karlstadt/Main ein. Jo, dann is Mathias das erste Mal Bus gefahren. Das ging ziemlich schnell ziemlich gut.

Gegen 21:30 erreichten wir Ebern. Die erste Station, wo wir den Abistreich am FRG besuchten und den Vorabend schon mit den Leuten da verbracht haben.

Als nächstes sind wir über eienen Umweg zum Globusmarkt in Pirk (Vogtland) zur Talsperre Pöhl gefahren und haben ein wenig im Wasser geplanscht. War sehr angenehm in der Hitze etwas Abkühlung zu finden. Zwickau erwartete uns dann mit einem Gewitter incl. Platzregen undso.

Ich war dort, in der ESG-Zwickau eingeladen und durfte über die letzten 3 Jahre meines Lebens mit Gott erzählen. Nicht, daß das meine Absicht gewesen wäre, aber ich hinterließ bleiche Gesichter. Und das obwohl das Eis, das es dort gab, ziemlich gut schmeckte. Aber das, was ich erzählte, fanden die meisten wohl entweder nicht so toll oder sie waren doch sehr skeptisch. Nur Tobias fragte nach und wir hatten anschließend noch ein paar schöne Minuten in der 013 auf ein Bier, wo ich halt ziemlich viel noch sagen und vermitteln konnte, denke ich. Lustig fand ich, als er meinte „wenn du weißt, wo ich wohne, willst du bestimmt gleich für mich beten“. Tobias wohnt in der WE (Wohneinheit) Nr. 666 🙂

Wir fuhren dann Abends noch weiter, irgendwo ins Vogtland, irgendwo in einen Wald bei Kirchberg. Am nächsten Tag irrten wir dann durchs Erzegbirge, allerdings das erste Mal mit Wasserpfeife online (während der Fahrt).

Tschechien fanden wir auch ganz toll.

Als wir dann am Do nach Leipzig eingerückt sind, wars echt cool. Wir sind erstmal aufm Kanal und auf der Elster Boot gefahren. Sehr praktisch fand ich dabei, daß man sich am Ufer an diversten Stellen was zu Essen holen konnte. Wir haben und ne Bockwurst gegönnt.

Dann sind wir zu Juli(ane) gelaufen, vor deren Türe der Bus sowieso schon stand und haben erstmal richtig was gefuttert. Wir sind dann zu dritt an den Cospudener See gefahren. Wieder baden, aber diesmal nur Juli, weil es schon dunkel und kühl war (=>keine Abkühlung mehr nötig). Wir saßen draußen und tranken gediechen n Bierchen und blubberten ein wenig.

Mathias fragte immer mehr über Leipzig, Ossis und die DDR undso. Juli und ich konnte da wohl ziemlich gut und viel Auskunft geben und Mathias war auch echt interessiert. Am nächsten Tag sind wir in 2 Ausstellungen gewesen, einmal explizit zum Thema „17. Juni“ und einmal im Zeitgenössischen Museum, wo halt die 40Jahre Deutsch-Deutscher Trennung beschrieben wurde. Etwas (N)Ostalgie halt. Danach waren wir auf dem MDR-Turm (früher Uni) und anschließend aufm Völkerschlachtsdenkmal. Zwischendrin verputzten wir noch n Pizzagericht bei Subito 🙂
Abends waren wir dann wieder am See, diesmal aber mit den Fahrrädern. Ich hatte Julis tolles Diamant-1-Gang-Roll-Rad. Es sieht tatsächlich schlimmer aus, als es fährt :-). Diesmal waren nur Mathias und ich im See, Juli blieb draußen. Danach waren wir noch an dem See an nem Aussichtsturm.

Am nächsten Tag haben wir dann nur noch gefrühstückt und und sind dann nach Würzburg gefahren, wo Mathias mich bei Theresa abgesetzt hat.

Ich hab mich in der knappen Woche saugut mit Mathias unterhalten und ich hab ihn echt lieb :).

Und daß der Bus die (vorallem tschechischen) Strapazen überlebte verdanken wir, denk ich, Jesus 🙂