Erstaunlich, wie Gott das so macht

Wir (Jesus Freaks Darmstadt) haben immer mittwochs Gottesdienst. Seit Oktober 2001 gabs bisher jede Woche ne Predigt. Seit August 2002 sind wir in der Krone. Ich bin fest der Meinung, daß man als Verantwortlicher für irgendwas im Reich Gottes nur 100% geben kann und vorallem soll. Gibt man mehr, brennt man aus.
Seitdem die Plaung für die Predigten im Leitungsteam reihum geht, wird jeder im Leitungsteam logischerweise mehr belastet. Aber jetzt sind wir alle 3 in einer Phase, wo es privat bzw. beruflich heiß hergeht. Steffen zieht um, Wiebke hat Lernstreß mit Vordiplom. Und ich bin am Mittwoch auch noch krank geworden. Die, die für diesen Mittwoch predigen wollte, sagte dies wegen Zeitmagel (sie hat ne Hausarbeit zu schreiben) kurzfristig ab. Es war also keiner da zum predigen. Obendrein kam auch noch die Jesus-Freaks-Regioleitung (hört sich jetzt schlimmer an als es ist!), und wir alle 3 habens glaub ich vergessen.
Unsere Lobpreisband versuchte dann also noch zu retten, was zu retten ist *g*. Aber just an diesem Abend kam ein relativ seltener Gast zu besuch, der eine afrikanische Freundin hat, die spontan vor ging und spontan eine (so wie ich das verstanden habe) gute Predigt an den Tag legte, auch wenn die Simultanübersetzung angeblich grottenschlecht gewesen sein soll. Ich muß mir das schnellstmögich mal anhören, es wurde ja aufgezeichnet.
Unterm Strich sehe ich das so, daß Jesus uns trägt, auch wenn wir kippen, und das finde ich echt erstaunlich. Ich fands cool, wie Gott das zusammenfügte.

Urlaub 03 – 2 Männer unterwegs

ch muß das nochmal ins rechte Licht setzen. Wir haben NICHT NUR gesoffen und Wasserpfeife geraucht! 🙂

Es ging am So, den 22.6. los. Wir, Mathias und ich, tuckerten übern Odenwald und Spessart und kehrten erstmal bei McDonalds in Karlstadt/Main ein. Jo, dann is Mathias das erste Mal Bus gefahren. Das ging ziemlich schnell ziemlich gut.

Gegen 21:30 erreichten wir Ebern. Die erste Station, wo wir den Abistreich am FRG besuchten und den Vorabend schon mit den Leuten da verbracht haben.

Als nächstes sind wir über eienen Umweg zum Globusmarkt in Pirk (Vogtland) zur Talsperre Pöhl gefahren und haben ein wenig im Wasser geplanscht. War sehr angenehm in der Hitze etwas Abkühlung zu finden. Zwickau erwartete uns dann mit einem Gewitter incl. Platzregen undso.

Ich war dort, in der ESG-Zwickau eingeladen und durfte über die letzten 3 Jahre meines Lebens mit Gott erzählen. Nicht, daß das meine Absicht gewesen wäre, aber ich hinterließ bleiche Gesichter. Und das obwohl das Eis, das es dort gab, ziemlich gut schmeckte. Aber das, was ich erzählte, fanden die meisten wohl entweder nicht so toll oder sie waren doch sehr skeptisch. Nur Tobias fragte nach und wir hatten anschließend noch ein paar schöne Minuten in der 013 auf ein Bier, wo ich halt ziemlich viel noch sagen und vermitteln konnte, denke ich. Lustig fand ich, als er meinte „wenn du weißt, wo ich wohne, willst du bestimmt gleich für mich beten“. Tobias wohnt in der WE (Wohneinheit) Nr. 666 🙂

Wir fuhren dann Abends noch weiter, irgendwo ins Vogtland, irgendwo in einen Wald bei Kirchberg. Am nächsten Tag irrten wir dann durchs Erzegbirge, allerdings das erste Mal mit Wasserpfeife online (während der Fahrt).

Tschechien fanden wir auch ganz toll.

Als wir dann am Do nach Leipzig eingerückt sind, wars echt cool. Wir sind erstmal aufm Kanal und auf der Elster Boot gefahren. Sehr praktisch fand ich dabei, daß man sich am Ufer an diversten Stellen was zu Essen holen konnte. Wir haben und ne Bockwurst gegönnt.

Dann sind wir zu Juli(ane) gelaufen, vor deren Türe der Bus sowieso schon stand und haben erstmal richtig was gefuttert. Wir sind dann zu dritt an den Cospudener See gefahren. Wieder baden, aber diesmal nur Juli, weil es schon dunkel und kühl war (=>keine Abkühlung mehr nötig). Wir saßen draußen und tranken gediechen n Bierchen und blubberten ein wenig.

Mathias fragte immer mehr über Leipzig, Ossis und die DDR undso. Juli und ich konnte da wohl ziemlich gut und viel Auskunft geben und Mathias war auch echt interessiert. Am nächsten Tag sind wir in 2 Ausstellungen gewesen, einmal explizit zum Thema „17. Juni“ und einmal im Zeitgenössischen Museum, wo halt die 40Jahre Deutsch-Deutscher Trennung beschrieben wurde. Etwas (N)Ostalgie halt. Danach waren wir auf dem MDR-Turm (früher Uni) und anschließend aufm Völkerschlachtsdenkmal. Zwischendrin verputzten wir noch n Pizzagericht bei Subito 🙂
Abends waren wir dann wieder am See, diesmal aber mit den Fahrrädern. Ich hatte Julis tolles Diamant-1-Gang-Roll-Rad. Es sieht tatsächlich schlimmer aus, als es fährt :-). Diesmal waren nur Mathias und ich im See, Juli blieb draußen. Danach waren wir noch an dem See an nem Aussichtsturm.

Am nächsten Tag haben wir dann nur noch gefrühstückt und und sind dann nach Würzburg gefahren, wo Mathias mich bei Theresa abgesetzt hat.

Ich hab mich in der knappen Woche saugut mit Mathias unterhalten und ich hab ihn echt lieb :).

Und daß der Bus die (vorallem tschechischen) Strapazen überlebte verdanken wir, denk ich, Jesus 🙂

We did enjoy Czech Repablic

Es war schon ein Erlebnis. Aber es fing ja harmlos an. Zuerst wollten wir über einen Grenzübergang fahren, der NUR für Personen und Fahrrad bestimmt ist (vielen Dank ADAC!). Naja, also fuhren wir dann bei Oberwieselthal rüber und haben erstmal in Kadaan (oderso) gegessen. War recht nett und lecker. Dann gings weiter und … OOps?! … irgendwie kamen wir dann von der Hauptstraße ab. Aber so experimentierfreudig wie wir sind, sind wir trotzdem weitergefahren. Wir fuhren durch Dörfer, wo es zwar Busse, aber keine „funktioniereneden“ Kirchen gab *g*. Naja, ok, nicht ganz so schlimm, aber Mathias is ja gefahren, während ich die Wasserpfeife in Gang hielt, insofern wars auch nicht so schlimm.

Dann kamen wir endlich auf diese … ääh.. wie heißt das in Tschechien.. Staatsstraße 6 Karlsbad-Prag. Das war so eine Straße, die sogar um die meisten Käffer rumging. Eigentlich schon fast langweilig. 🙂

Irgendwann erreichten wir Prag. Unser Plan: Campingplatz suchen, dort fragen, ob man mit ÖPNV in die Stadtmitte kommt und dann hinstellen. Wir haben gleich den erstbesten („Sunny Camp“) genommen, mit 500m zur nächsten Metrostation bzw. 200m zur nächsten Busstation. Die Metro fuhr nach 0Uhr ja nimmer raus.

Also erstmal geduscht. *Wow*, die hatten sogar Warmwasser und die Toiletten waren sauber und hatten sogar Klopapier (und kein Sandpapier oder garnix).

Dann sind wir in die Stadt gefahren, mit der Metro. Der weibliche Sprachtschechenchip da drin war für mich unverständlich, man hörte nur die aktuelle Station raus (langt ja auch). Wir sind am Wenzelsplatz ausgestiegen. Und dann von da aus auf die Karlsbrücke. Da sind wir dann noch ein wenig rumgetappt und haben dann eine Kneipe Zwecks Absinth-Session angesteuert. *HUI*, war der gut! Aber während Mathias sich an einem Kiosk später noch n Bier zum Nachspülen holte, holte ich mir noch n Fläschchen Absinth, was ich nur halb an dem Abend ausgluckerte.

Dann, es war nach 0Uhr, sind wir per Tram und Bus zurück zum Campingplatz. Vorallem die Busfahrt war toll, man hatte das Gefühl, der Busfahrer stoppt die Zeit, die er von Anfangs- bis Endhaltestelle braucht.

Zurück beim Campingplatz sind wir ins Bett gefallen… und 8h später wieder auf.

Wir bezahlten eine Nacht aufm Campngplatz und sind dann (haha! wir hatten ja n 24h-Ticket) nochmal in die Stadt, auf diesen Aussichtspunkt.

Danach steuerten wir nen See an. Er sah soo toll auf der Karte aus und tatsächlich war er auch schön, aber es war kalt, zu kalt, um reinzugehen. Zum Glück. Denn der See war durch Schranken abgeriegelt, Auf den Schildern stand was von „Higiene-Bla“, also, wir interpretierten das als Wasserschutzgebiet. Und wir latschten trotz „Eintreten verboten“ mal rein und hockten uns ans Ufer. Das war gegen 21Uhr.

Wir laberten und gratulierten MatHop noch nach 0Uhr zum Burzeltag und legten uns hin. Wir wurden gegen 6:05 unflätig von recht aufgebrachten (oder haben sie nur so getan…?) Tschechen geweckt. Wir sollen gefälligst unsren Kram zusammenpacken und verschwinden, denn wir stehen in einem Wasserschutzgebiet und das wäre verboten und blah.. Ich sagte, daß wir ja außerhalb stehen und bekam eine unfreundliche Antwort, daß wir ja abends gegen 21Uhr trotz Verbot reingelatscht wären und bla bla bla. Ich wußte bis dahin nicht, daß den Tschechen ihr Wasser _so_ heilig ist. Aber beim nächsten Mal weiß ich das.

Völlig übermüdet und gerädert packten wir alles ein und fuhren gen‘ Grenze, wo wir bei ner Vietnamesenbude unsren letzten Kronen in mehr oder weniger sinnlose Sachen umsetzen. Gegen 6:50Uhr waren wir dann wieder in Deutschland…. *GÄHN*

We are chilldren of God, Chilldren mit 2 „l“ !

Ich habe darüber vor ner knappen Woche gepredigt und auch viel erzählt, wie Gott mich die letzten Tage/Wochen verändert. Ich finde an Stellen Stolz, wo ich ihn nie vermutet hätte und bin zT auch geschockt darüber.

Aber ich bin wirklich dankbar für jeden Zerbruch, der mir von Gott geschenkt wird. Das schöne daran ist, daß man, wie die Bibel sagt, ‚gezüchtigt‘ wird. Und daß man sich selbst keinen abkrampfen muß, um irgendein Regelwerk einzuhalten.

Ich glaube, es ist Jesu erster Wunsch, daß wir uns chillig zu seinen Füßen setzen, und ihm zuhören bzw. ihn kennenlernen. Steht der Dienst, oder die Regeln im Vordergund, dann brennen wir aus.

In Lukas 10, 38-42 wird das recht deutlich:

Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, daß er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Martha nahm ihn in ihr Haus auf. Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte. Martha aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, daß meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, daß sie mir helfe! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.

Meine Abhandlung zum Thema „Bauchfreitops“

Damals, in den 80ern, als Colt Sievers sich noch erhebliche Materialschlachten geliefert hatte, habe ich wohl zum ersten Mal an „Judy“ so ein Bauchfreidingens gesehen. Ich fand das als 10jähriger (oderso) schon irgendwie witzig. Ne Zeit lang liefen einige bauchfrei herum, aber das verflog dann wieder.

Erst in den letzten Monaten scheint der Trend wieder aufzuleben. Und obendrein verzieren sich die Frauen ihre Nabel noch mit Piercingringe. Meine Schwester meint, daß „es die Männer schon schweg genug“ hätten, und in der Tat fällt es schwer, von einem gepiercen Bauch wegzugucken. Wobei ich zu meinem Entschuldigung sagen muß, daß ich sowas nicht wirklich sexy finde. Ich würde glaub ich auch eine M5-Schraube durch den Nabel sehr interessant finden, am besten noch mit Kontermutter.

Ich frage mich, welchen Sinn das ganze hat. Ich meine, man kann darüber sinnieren, daß Rezession und damit Stoffknappheit herrscht, aber ich denke, einen Sinn liegt in der Kühlung: Bauch frei = Bauch kalt. Jedenfalls meistens. Und je mehr Bauch frei ist, bzw. je mehr Bauch hervorquillt, desto mehr Kühlfläche hat man und desto besser wird das Ränzchen gekühlt. Sogesehen haben diejenigen, die am meisten Bauch zwischen Hose und Top herausknören auch am besten gekühlt sind. So eine Speckschwarte könnte man ja auch durchaus als Kühlrippe ansehen.

Doch einige Fragen bleiben bei der Logik offen: 1) warum haben Männer dann kein Bauchfreitop und 2) warum sind Piercingringe dann so klein?

Ich meine, man könnte ja auch einen passivkühler eines 486ers auf einen Piercingring löten, das würde die Kühlung noch effektiver gestalten.

Und ich baupte ferner, daß Karl noch nicht so tief vom Lager gefallen ist, daß er Männerbauchfreitops entworfen hat, oder er hat sie entworfen und die Männer hielten das für kompletten Blödsinn, sodaß niemand sowas kaufte. Ich würde mir jedenfalls nicht sowas kaufen, was nix halbes uns nix ganzes ist 🙂

Gesellschaft für schlechte Information

Also ich arbeite ja in der GSI. Und dort bin ich für das „interne Gastarget“ am Experimentierspeicherring zuständig. Vor ca. 10-15 Jahren entwickelte mein Vorgänger ein System, wo man auch brennbare Gase (zB Wasserstoff) als Gastarget benutzen kann. Damit man die Halle mit eben diesen Gasen nicht in die Luft jagt, gibts ein Sicherheitssystem, wozu auch eine Vakuumpumpe direkt am Auspuff gehört, die sich an der Hallenwand befindet. Von eben dieser Pumpe wußte ich bis heute noch nichts, da ich bei meiner Einführung gesagt bekommen habe, daß der Auspuff von einem Zentralen Absaugsystem fürs gesamte Vakuum abgepumpt wird. Naja, so kann man sich irren. Seit 3 Jahren tuckert das Pümpchen nun schon ohne Aufsicht vor sich hin *grins*. Naja, jetzt habe ich wieder ein Pümpchen mehr zum kraulen. 🙂

Das Leben ist toll

Sofx

Willow Freak – Leitertreffen der Jesus Freaks International

Theresa und ich kamen erst am Freitag an, als das Treffen schon im vollen Gange war. Aber wir kamen genau rechtzeitig zum Essen, das übrigens durchweg sehr lecker war.

Danach freute ich mich, daß ich einige wiedergesehen habe, aber andererseits gabs auch sehr viele neue Gesichter. Ich finde das toll, weil es nicht so den Eindruck einer eingeschworenen Gesellschaft macht. Jesus Freaks sind eine Bewegung, keine Denomination, wie einer auf dem Treffen predigte und eine Bewegung bewegt sich halt, auch in der Besetzung :-).

Man lernt neue Leute kennen, vertieft bereits bestehende Verbindungen und vorallem merkt man auch deutlich, daß die Leute von der JFI-Gesamtleitung eben nicht abgehoben sind. Ein Mädchen aus unserer Gruppe hat ja schließlich auch unseren “Bereichsleiter“ aus dem “Ä-Team“ (A-Team=geistige Leitung von JFI) versucht, Manieren beizubringen („Man sagt guten Tag, wenn man sich sieht, haste das nich gelernt?“). Sehr geil :-)!

Trotzdem haben sie auch (geistige) Autorität, das steht außer Frage. Und das wird auch nicht irgendwie untergraben oder da rebelliert auch keiner dagegen. Zumindest konnte ich das nicht beobachten.

Am letzten Gottesdienst, es wurde mal wieder aufgerufen, daß man Eindrücke auch sagen soll, kamen viele Eindrücke. Und ich traute meinen Augen nicht, als ich jemanden von meiner JF-Gruppe da vorne stehen sah. Und ausgerechnet der, der vorher am meisten gegen Bilder und Eindrücke wetterte. Da wußte ich, daß es von Gott kommen _mußte_ 🙂

Wir sind dann am Sonntag schön gemütlich in 3.5h von Willowfreakhausen (bei Gotha) nach WÜrzburg mit unsrem 50PS-2-Tonner getuckert. Und das zuerst übern Rennsteig, dann auf der Werratalautobahn (B19). Endlich konnte ich es den Sonntagsfahrern mal heimzahlen: SIE fuhren mal HINTER mir :-), zumindest meistens… es gibt ja immer Exoten, die fahren _noch_ langsamer… Trotzdem wars n gechilltes fahren.

Hess. Kongo

Ich hab n Kumpel, der hat ne Ex-Freundin, mit der ich mich vor Wochen im ICQ unterhalten habe. Sie ist (betont) kein Christ und mit solchen Leuten kappel ich mich ja gerne, aber nicht so, daß ich ihnen auf die Nerven gehen will, oder gleich als „Bekehrer“ dastehen will. Zumal ich bei ihr auch Fragen antwortete und ich ihr hoffentlich kein Gespräch aufdrückte (man korrigiere mich an der Stelle, wenn nicht stimmt!). Ich sage auch jedesmal im voraus, daß man mir sagen soll, wenns langt, weil ich Schwierigkeiten habe, da Grenzen zu erkennen bzw. einzuhalten.

Okay, über diese (Ex-)Freundin lernte ich N. kennen. Sie hat eine recht düstere Homepage, also, für mich als Christ ja eigentlich ein gefundenes Fressen. Nein, zum Glück nicht im Sinne von „Uj, ein Bekehrungsopfer“ *g*. Es wäre ja schlimm, wenn _ich_ die Leute bekehren würde. Über diese N. lernte ich wiederum P. kennen, mit dem ich gestern einen Treffpunkt in Heppenheim ausgemacht habe.

Achso, ja, „hess. Kongo“, weil das ganze lt. meinem English-Hessisch-Dictionary in the „area in the south of Darmstadt“ passierte bzw. so übersetzt wurde *g*.

Okay, ich hab vor der Fahrt noch schnell meine Mortification-CD in den Wechsler geworfen, nach dem Motto „den Griechen ein Grieche, den Juden ein Jude, den Metalern ein Metaler“ (oderso). Dabei bemerkte ich, daß ich die CD doppelt habe, weil ich die wohl irgendwann mal zuviel gebrannt habe.

Ich fuhr da an die Aral-Tanke hin, und erkannte P. an Hand seines alten Motorrades, wir begrüßten uns und laberten über dies und das, während wir zunächst auf N. warteten. Irgendwann bekamen wir heraus, daß N. zu R. gegangen ist, und dort auf uns wartete (da gabs wohl ein Kommunikationsproblem). P. warnte mich vor: „Erschrecke nicht, wenn du in diese Wohung kommst“ und ich malte mir schon aus, daß da überall umgedrehte Kreuze hängen, blutrünstige Plakate an der Wand mehr oder weniger künstliche Spinnweben an der Decke…oderso.. aber die Wohnung war dann doch um einiges harmloser als vorgewarnt.

Wir saßen im Wohnzimmer, ich saß wohl auf R.“s Bett, bzw. Matratze, während sich der Rest auf diverse Sofas und Sessel verteilte. Das Zimmer war dunkel und man sah die Gesichter kaum. Aber ich erkannte N. (haha, sie war auch das einzige Mädchen im Raum) und bemerkte, daß ihre Haare so aussehen, als hätte ein Vogel sein Geschäft drauf verrichtet. Das fand sie nicht so lustig wie der Rest der Truppe da.

Dann kam ein Jungspunt, S., rein, der mich sofort an Hand meines Pullis als „heilig“ identifizierte, aber total zugekifft war, und noch was dabei hatte. Also wurde erstmal gebaut, die Bong gestopft und R. und S. gönnten sich ein paar Brösel.

Irgendwie hatte N. noch die Meerschweinchen von R. aufm Schoß, die ihre Hose dann irgendwie auch vollpinkelten…

Wir hingen gediechen ab und laberten über dies und das, lachten viel (ich stoned by Jesus, der Rest, der mitlachte, stoned by was anneres). R. hat ne tolle Lache, die total ansteckend ist und wir grinsten uns über lange Zeiträume einfach nur an. Toll. Er sagte immer „Robin Hood“ zu mir, wahrscheinlich, weil ich meinen grünen Jesus-Freaks-Pulli an hatte (mein Jesus-Terror-Force-T-Shirt, das ich drunter trug, ließ ich, diplomatisch, wie ich bin, dann doch bedeckt *g*).

P. schilderte einen „coolen Abgang“: Amoklauf in einer Kirche. Überhaupt ist er sehr antikirchlich eingestellt, aber trotzdem macht er eines der Kirche (als Institution) nach: Er wendet sich von Gott ab, bzw. will an keinen Gott glauben. Das ist einleuchtend, wenn man Gott mit Religion verwechselt.

N. redete nicht viel außer, daß sie sich gerade deplaziert fühlt und sie suchte auf ironischer Wiese das Niveau der Gespräche („Wo is das Niveau? da in der Ecke? nee, die Ecke ist nicht spitz genug“ *g*)

Aber dann irgendwann wurde es ruhig und ich merkte, daß alle (naja, S. pennte aufm Sofa und war offline) etwas von mir erwarteten. Es dauerte einigermaßen lange, bis ich herausfand, was: Sie wollten sehen, daß ich versuche, sie zu bekehren. Als ich das raffte, mußte ich herzlich lachen. Es ist toll, frei zu sein, auch vom Zwang, Leute zu bekehren. Danke, Jesus *g*. Ich habs wirklich genossen, einfach abzuhängen und zu gucken, was passiert und das noch noch mit wirklich zT wildfremden Leuten. Ich kannte N. und P. nur durch ICQ bzw. Mail, den Rest garnicht bis dato.

Gegen 0 Uhr fuhr ich dann noch N. nach Hause und konnte es mir nicht verkneifen mit Hilfe von Handbremse abzubiegen, was mit einem „Jetzt weiß ich, wie du Leute bekehrst: Du fährst mit ihnen Auto!“ von ihr quittiert wurde. Ich schenkte ihr die CD, die ich doppelt hatte und wir verabredeten, uns nochmal zu treffen, eben mal unter 4 Augen. Ich freu mich drauf.

Wieder zu Hause hielt ich erstmal ein Mitternachtsmahl (ich hatte den Tag über das Essen vergessen und wunderte mich über mein Schwindelgefühl): Brot, Blutwurst, Senf! :)rnEs war n toller Abend *hihi*

sofx

Mein Cousinchen

Am Sonntag habe ich auf einer Familienfeier mein Cousinchen mal wieder gesehen. „Cousinchen“, weil sie 12, fast 13 Jahre jünger ist als ich :-). Sie macht gerade ihren Realschulabschluß und lernte bzw. rechnete vielerlei Mathematikaufgaben durch. Ich hab mich neben sie gesetzt und ihr erstmal zugeschaut. Sie sagte zuerst, daß sie es nicht kann, dann aber, konnte sie es, zunächst ohne, später mit wenig Hilfe von mir.

Ich hab sie total gern. Das ist mir dabei wieder aufgefallen.

sofx

Die Freundschaft ist tot – es lebe die Freundschaft ?

Manchmal muß man sich Fehler eingestehen. Und ja, ich bin ein Mensch, der Fehler macht, auch bzw. gerade in Freundschaften. Und manchmal muß eine Freundschaft kaputtgehen, damit eine neue entstehen kann. Aber wie lange es dafür braucht, liegt in Gottes Hand. Ich habe mittlerweile Frieden darüber, nachdem mir Gott so einiges klargemacht hatte. Ich schreibe das nicht, um mich selbst zu maltretieren, oder mich als miesen Menschen (unter falschem Stolz) hinzustellen, sondern um zu sagen, daß ich mindestens mitschuldig an der Misere bin.