Meine Mama

In letzter Zeit denke ich oft darüber nach, wie ich zu dem geworden bin, was ich bin. Am meisten hat mich meine Mutter geprägt, viele Dinge, die sie mir gesagt hat, habe ich behalten. Wahrscheinlich kommt von ihr auch die gewisse Sensibilität Frauen/Mädels gegenüber.

Aber sie kämpfte um das, was mir heute mit am wichtigsten ist: Freiheit. Und sie mußte viel von der „Dorfgesellschaft“ dafür einstecken, da ich alles andere als ein Musterkatholik war, was wiederum auf meine Mutter (in erster Linie) zurückfiel. Ich konnte mich halt nicht immer in der Kirche zusammenreißen, stillzusitzen, etc. pp.. Also das, was eigtl. von den Leuten hätte mich/uns (Kinder) treffen müssen, fing oft meine Mutter alleine ab (so habe ich das jedenfalls in Erinnerung). Und nicht selten belastete sie das sehr. Heute ist keiner meiner Familie mehr katholisch, was meine Mutter sicher auch gefördert hat. Nicht-katholisch sein bedeutet für mich frei(er) sein, da ich seitens der kath. Kirche Einengung dadurch empfinde, indem mir als Katholik das Priestertum defakto aberkannt wird, was mir in der Bibel zugesprochen wird. Aber es gibt da noch mehr Gründe, sicherlich ist das mein Hauptgrund, mich von der Institution „Kath. Kirche“ zu distanzieren.

Selbst beruflich wäre ich ohne meine Mama nicht das, was ich heute bin. Ich denke da zB an ein denkwürdiges Gespräch mit meinem Vertrauenslehrer in der 9. Klasse. Ich stand ca. 3 Wochen vor dem Zwischenzeugnis in 6 Fächern auf 5 und er riet mir/uns, daß ich doch auf die 8. Klasse Realschule wechseln soll. Meine Mutter sagte entschieden „nein“. Und ich synchron mit ihr. Dem Lehrer entgleisten dabei leicht die Gesichtszüge ;-). Sie stand in entscheidenden Momenten hinter mir und das half mir, die Zeit durchzustehen. Ich habe übrigens die 9. Klasse noch geschafft und bekam ohne Ehrenrunde mein Abitur, wenn auch mit 3,4 ;-D.

Ich muß an dieser Stelle mal sagen: Danke Mama 😉

(Weil du weder Geburtstag hast, noch weil Muttertag ist ;-))

Lieber Herr Ministerpräsident

Lieber Herr Koch

Sie werfen Greenpeace einen „kalkulierten Gesetzesübertritt“ vor. Ich muß ihnen dazu sagen: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Gesetzen..äh…Steinen werfen! (zB das Hochschulgesetz, das verfassungswidrig ist)

Ich werde Sie nicht wählen und hoffe inständig auf Ihre Abwahl.

MfG

Ihr wirtschaftspolitischer Flüchtling aus Bayern in Hoffnung auf Opposition und Demokratie.

FLT, Geburtstag und 740km und 50l Pöl an einem Tag :-D

Nach 5 1/2 Stunden Schlaf stand ich gestern um 7Uhr auf. Ich steckte meinen Finger in die Haare, roch dran und beschloß, erstmal zu duschen.

7.30Uhr fuhr ich los, nach Wabern, oderso. Zum Freaks-Leiter-Trainig (FLT), wo ich etwas aus dem JF-Gruppen-Gründungs-Nähkästchen plaudern sollte. Um 9.00Uhr fuhr ich von der Autobahn runter, um 9.10 war ich in dem Nest, um 9.25 kam ich dann endlich bei der Jugendherrberge an, nachdem ich ein paar Leute aus dem Ort gefragte hatte, die mir schon sagten, daß dieses WE schon ettliche Leute nach dem Weg gefragt hatten. Elisabeth gab mir meinen ersten Kaffee, den ich bitter nötig hatte ;-). Ich erzählte so was ich erlebt habe und was ich (hoffentlich) daraus gelernt habe und danach diskutierten wir darüber. War echt gut.

Danach brach ich schon wieder auf nach Pattensen, bei Hannover, zu meiner Schwester, die Geburtstag hatte. Es macht irre Spaß mit dem Auto über eine relativ leere A7 durch die Kasseler Berge zu fegen, wenn man keine Geschwindigkeitsbegrenzung ist.

Bei Bockenem war dann Stau und ich mußte aufs Klo, bekam schon Bauchkrämpfe. Also fuhr ich runter von der A7, suchte mir ein Gebüsch und fuhr dann Landstraße weiter. Lustige Namen gibts da. Ich bin an Hary und Störy vorbeigefahren, durch Östrum (oder Andersrum?) gefahren und kämpfte mich dann durch Hildesheim. Zum Glück hatte ich ne Deutschlandkarte dabei. Joar ich kam dann ganz gut in Pattensen an und hab erstmal gespachtelt. Danach mit meiner Schwester, Brigitte und Cordula lustige Spielchen gespielt, dann mit Patricias PC gespielt und dann sind wir etwas rumgelaufen und ich mußte so gegen 19.30Uhr losfahren.

Bei Bockenem bzw. Autobahndreieck Salzgitter immernoch Stau. 17km. Also umfuhr ich das großräumig.  B3 nach Alfeld, dann war ich in Sack! Jaha! Und da gibts keine Sackgasse, aber ne Sackstraße *grins*. Hab mich kaputtgelacht. Dann weiter über Lamspringe nach Rhüden/Harz. Ich liebe weiße Sträßlein, kurvig undso. um ca. 20.15Uhr war ich dann auf der A7, 21Uhr an Kassel vorbei und dann bin ich auf die A49 richtung Marburg, die auch toll zu fliegen ist :-D. Um 22Uhr flog ich an Gießen vorbei und um 22.40 bin ich dann daheim in Darmstadt gelandet.
Ich hab ca. 50l Pöl auf die ca. 740km durch den Touran gejagt 😀

Das Evangelium in 8 Worte zusammengefaßt *g*

Ich habe zum Geburtstag ein „Andachtsheftchen“ bekommen, und wenn ich meine Sitzung zu Hause halte, dann les ich darin. Es ist von Bill Wilson. Ich kannte den Namen bis dahin nicht. Aber er schrieb über einen anderen Prediger, der das Evangelium in 8 Worte zusammengefaßt hat. Die 8 Worte sind eine Botschaft von Gott an dich (mich) und lauten:

Ich liebe dich. Stell dich nicht so an.

Ich mußte lachen und aus meinem Blickwinkel dem einfach nur beipflichten ;)… Auch wenn ich mich manchmal (doch noch) anstelle dabei *hihi*.

sofx

Radfahrn…

Also es ist ja schon interessant, wieviel Aufmerksamkeit diese Dopinggeschichte macht, da gibts Sondersendungen auf ARD und ZDF und ein mords Terz und es ist die Rede vom „Radsport, der in Gefahr“ sein soll.

Dabei ist die Sache doch ganz klar: Es wurde gedoped und beschissen und die einzigen, die es wirklich trifft, sind die Radfahrer selbst. Und die sind selbst dran schuld. Der Rattenschwanz hintendran sind doch nur diverse Firmen und „Sportfunktionäre“, und letztlich eben das (Dumm)Volk, das sich brav für den (passiven) Radsport interessiert.

Warum, so frage ich mich, regen sie sich so drüber auf, wenn sie sich gleichzeitig die Rennen reinziehen und samit Angriffsfläche für Radsportsponsoren bieten?

Für mich ist klar, daß ich aktiv Radfahre und das aus purem Spritsparegoismus und daß mir die Rennprofis gestohlen bleiben können – sie interessieren mich halt nicht, von mir aus können sie sich dopen bis zum Umfallen.

Gleichzeitig finde ich aber auch interessant, daß es keine Sondersendungen zum Thema „Grundgesetzumbau a la Schäuble“ gibt. Interessiert das wirklich keinen oder was ist los? Oder soll das Interesse gedämpft werden? Oder abgelenkt?

Wahrscheinlich sind die Sender auch nix anderes als Radfahrer: Nach oben buckeln, nach unten treten.

Freakige Invasion am Pfingstwochenende *hihi*

Vorgeschichte:

KW (Kalenderwoche) 21, im Jahre es Herrn 2007. Brigitte macht den Gothic-Channel unsicher und gibt vor, (vornehmlich) kleine Kinder essen zu wollen. Sie trifft auf K. aus B. *G*. K. ist jedoch unwissend, daß Brigitte und ich uns kennen. Schnell merkt K. aber, daß Brigitte und ich in Glaubensfragen ähnlich sind und sogar aus derselben Gruppe kommen können…

Zeitgleich wird ein 50PS-Diesel-VW-Bus nach einem milden Winter von E. aus O. durchgecheckt…

Freitag, 25. Mai 2007

K. aus B. wird von mir vorgewarnt, daß ein 50PS-Diesel-VW-Bus am Samstag, den 26. Mai 2007 vor ihrem Haus stehen würde….

Ich lese Brigitte in Fulda beim Jesus-Freaks-Gottesdienst auf und nehme sie mit nach Bad Brückenau (BRK).

Samstag, 26. Mai 2007

Nach dem Mittagessen brechen Brigitte und ich in einem 50PS-Diesel-VW-Bus von BRK auf, um gen‘ Osten zu fahren, bis nach B. K. aus B. war sichtlich überrascht und fühlte sich von uns zunächst verarscht, aber sie signalisierte dann doch keine Verärgerung. Eine Bitte ihrer Mutter, sie doch zu bekehren, mußte ich leider ablehnen, da dies nicht in meinen Zuständigkeitsbereich fällt *grins*.
Ich hab dich nicht nur sadistisch lieb, K.! 😀

Sonntag, 27. Mai 2007

Auch E. blieb von uns nicht verschont. Wir trafen uns recht spontan mit Marvia und verbrachten sicher 2Stunden in dem 50PS-Diesel-VW-Bus, tranken Kaffee und rauchten Shisha. Als wir ankamen, regnete es und Marvia sah aus wie ein begossener Pudel und ihre Haare bekamen tolle Wellen beim Lufttrocknen :). Wir unterhielten uns gut und ich mußte mich sehr beherrschen, sie nicht zu knuffen. Trotzdem machten wir allerlei Blödsinn (Brigitte und ich). Marvia hielt ihre Arme fest, damit sie nicht gestikuliert. Schade, ich hätte es gerne gesehen. 🙂
Zeitgleich war M. und A. aus M. unterwegs nach KT zu Y. Y. war total aus dem Häuschen, als sie in L.A. bei meinen Eltern auf Brigtte traf ;-). Abends verbrannten wir noch ein paar Altlasten von A. (an gewohnter Stelle ;-)) und traditionell rauchten wir dazu eine leckere Zigarre.
Scheeh wars!

Ich habe mal wieder gemerkt, daß ich es doch „brauche“ mit so Leuten zu tun zu haben, die ein gewisses Maß an Unverschämtheit zutage legen und die dabei kein schlechtes Gewissen bekommen *G*. Aber ich hoffe auch, daß wir nicht sooo schlimm waren …?

sofx

I have a dream

Gestern haben wir bei Tobil gegrillt. Wir redeten über die JF-DA und ich fragte mich mal wieder, die man vieles hätte verhindern können. Schlußendlich kam ich auf den Gedanken, daß vieles zu unklar war, wo der Laden hätte hingehen sollen. Und daher war das zu sehr beeinflußbar.

„Was sind Jesus Freaks?“ – oder „Wie stelle ich mir meine Gemeinde vor?

Es soll in erster Linie um Jesus gehen, auf Grundlage der Bibel. Ich will sehen, daß Menschen Jesus erleben und durch ihn heil werden. Ich will, daß Menschen in Freiheit geführt werden und darin auch leben können, ohne dabei wieder in Unfreiheit zurückzufallen.

Die Menschen in dieser Gemeinde müssen daher aber auch viel aushalten können. ZB eine andere als die eigene Bibelauslegung, andere Ansichten. Es soll dabei keine Grabenk(r)ämpfe geben sondern stets die Einheit bei Jesus Christus gesucht werden. Das geht wahrscheinlich nur, wenn man für sich selbst annimmt, daß man mit zunehmender Erkenntnis erkennt, mehr und mehr erkennen zu müssen, anstatt so zu tun als hätte man die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Es heißt auch, daß sich jeder irgendwo einbringen muß und es bedeutet auch, daß jeder anfängt, vor seiner eigenen Haustüre zu kehren, bevor er mit seinem nackten Finger auf angezogene Leute richtet. Ich bin davon überzeugt, daß jeder Christ für sich selbst Jesus an sich ranlassen muß, um Jesus mehr und mehr „attraktiv repräsentieren“ zu können. Je mehr man Gott liebt, mit ganzer Seele, ganzem Herzen und ganzem Gemüt, desto weniger sündigt man und desto weniger streßt man. Andersrum brauchts auch eine gewisse Geduld gegenüber „Sünde“, die man eben auch irgendwo „aushalten“ muß. Auch wenn der andere das nicht als Sünde empfindet, was man selbst als solche für sich erkannt hat.

Toleranz gegenüber Sünde? Schwieriges Thema. Dennoch ist es in, so denke ich, jeder Gemeinde Gang und Gebe, egal, wie verschleiert das ist. Oder andersrum: Entsteht eine Gemeinde nicht in einem „christlichen Ghetto“, dann kann man nicht erwarten, daß die Menschen darin von Ex nach Hopp ein „sündenfreies“ Leben führen. Wenn ich mir so die Paulusbriefe anschaue, dann merke ich schnell, daß in den verschiedenen Gemeinden echt der sündige Bär steppte. Was dabei „Sünde“ ist, kann man fair (damit meine ich in Liebe!) ausdiskutieren bzw. (wenn man das nicht kann) dem Hl. Geist überlassen.

Loslassen ist dabei, denke ich, unheimlich wichtig, egal, in welcher Hinsicht. In Hinsicht „Leitung“, in Hinsicht „Seelsorge“, in Hinsicht „Sünde“, etc. pp.

Ein „Ausruhen auf die da oben“ soll weitestgehend verhindert werden, wie auch immer das dann passieren soll 😉 Vielleicht erstmal dadurch, daß es keine „da oben“ geben soll. Jeder Christ ist gleichzeitig Priester vorm Herrn, d.h. kein Christ braucht einen „Mittler“, der ihm die Leitung nach oben durch-/freischaltet. Dennoch glaube ich, daß es Menschen gibt, die einfach im Glauben „weiter“ gegangen sind und damit auch mehr geistliche Autorität haben (und damit es keineswegs nötig haben, autoritär aufzutreten!). Diese Autorität sollte dazu genutzt werden, andere Christen im Glauben weiterzubringen, sie eben in diese Autorität hineinzuführen. Das – wiederum – in Liebe und Liebe ist immer etwas freiwilliges, nichts aufgezwungenes.

Dadurch entsteht eine völlig andere Art von Leitung als das, was ich bisher erlebt habe: Es wird niemand designiert, der das dann einfach mal macht und sich schon kümmert, sondern, es ist jeder irgendwo gefragt, vom Kloputzen bis zum „austarieren der Gruppe/Gemeinde“.

Soviel zu  meiner Traumgemeinde. Wer macht mit? *grins*

sofx

Dummer Spruch

„Die starken dieser welt sind die, die unter tränen lachen, und das eigene Leid verbergen, nur um andere glücklich zu machen.“

Ich denke, daß diejenigen Stark sind, die ihre Gefühle freien Lauf lassen können, eben Schwäche zeigen können. Stärke oder gar „Glück“ vorzuspielen bringt keinen wirklich weiter, es entfernt nur voneinander. Und glücklich macht das erst Recht nicht.

So, das mußte ich einfach mal posten *G*

sofx

Demokratie!?!

Laut Umfragen sind weit über 75% der Deutschen gegen Onlinedurchsuchungen am PC. Aber wie jetz Politiker das abwiegeln wollen, ist schon dreist. Für wie bescheuert halten die mich eigentlich?

In einem Interview sagte Dieter Wiefelspütz (SPD): „Es gibt auch auf der Festplatte des Computers ein Schlafzimmer, das niemanden etwas angeht, sofern auf dem Computer keine Kinderpornographie gespeichert ist.“

Der Satz ist schon bezeichnend. Also lieber Dieter: Wenn es ein solches „Schlafzimmer“ (in dem Intimsphäre gewährleistet ist?) wirklich geben sollte, woran ich sowieso nicht glaube, dann wüßten sie auch garnicht, daß es da Kinderpornos, so sehr ich auch dagegen bin, gibt.

Für mich stehen die Zeichen auch in der SPD zunehmend auf Sturm, und hey, bei der nächsten Demo bin ich dabei, des könnd ihr xing!