Bad Kissingen, 29. September 2012 ;-)

An sich wollte ich mich ja mit Sarah treffen. Mit ihr machte ich aus, daß ich am 29. in der „Eule“ in Bad Kissingen ab 20Uhr sein werde. Am Freitag wollte ich einen Tisch reservieren, bekam da dann aber heraus, daß am Samstag eine Band spielt und daher keine Reservierungen angenommen werden. Also hab ich Sarah vom PC aus eine SMS geschrieben, und gefragt, ob man nicht woandershin gehen könnte. Da ich – wie fast immer – mein Handy sonstwo liegenlasse, sagte ich auch, daß sie per Mail (eben nicht SMS) antworten soll. Irgendwie hatte ich schon im Vorfeld gebtet, daß es überraschend (schön) werden soll. Ich war ziemlich offen für alles. 😀

Daniel kam dann auch dazu und hatte Anja im Schlepptau. Anja wiederum kannte ich noch aus dem Mainfranken-Chat, was sie mir jedoch sagen mußte. Sie sagte ihren Nickname dort, was so langsam von ganz unten meines Hirns Informationen ins Licht meines Bewußtseins beförderte :D.

Bevor und nachdem wir in der Eule waren, klingelte ich bzw. wir noch bei Sarah, doch es machte niemand auf. In der Eule blieben wir auch nicht soo lange, denn die (Rentner)Band spielt so laut auf, daß man sich nicht mehr unterhalten konnte. Überhaupt waren wir gefühlt mit großem Abstand die jüngsten in der Eule. Es wurden eine Hand voll Digitalfilmkameras in Stellung gebracht und man sah in den Gesichtern der Leute alte Errinnerungen hochsteigen. Ja, damals, in den 60ern… als ich noch nicht geboren war :D.

Nach der Eule sind wir in bzw. vor eine Pizzaria gegangen und haben was gegessen. Danach fuhren wir noch auf die Burg. Wir witzelten, daß wir ein großes schwarzes Loch suchen würden, um Anja da reinzustecken. Doch wir fanden 7 oder 8 Psychologiestudenten, meist -Studentinnen, die in Bad Kissingen seit August Praktikum machen und dort wohnen. Sie meinten, daß sie Bad Kissingen an sich „gruselig“ finden, weil es dort so viele alte Menschen gibt, aber daß sie insgesamt total positiv überrascht wurden, zB auch, weil sie so Leutchen wie uns kennenlernten. Wir erzählten in einer Runde um ein Lagerfeuer, was wir so machen, wo wir herkommen, undsoweiter. Die Psychologen in Spe waren begeistert, daß sie auch mal Nicht-Psychologen treffen und „in eine andere Welt“ schauen durften. Naja.

Als sie dann weggingen, schauten wir noch eine Weile in die mondbeleuchtete Landschaft und fuhren dann nach Hause. Es war echt ein schöner Abend! 🙂

Mein neues…

…gerade bestellt:

Das erste Fahrrad mit anständigen Bremsen, das ich besitze. Mal sehn, wie lange das hält *g*

Meine Bisherige Fahrrad-Verschleißtabelle:

Fahrrad-Typ Baujahr (geschätzt) Bei mir im Einsatz Ausmusterungsgrund
Winora Sport 1984 1984-1989 Verschleiß, Rost
Peugeot Monaco 1989 09/1989 Unfall 29.9.1989
Peugeot Monaco 1990 1990-1996 Unfall 24.4.1996
Hercules Uraltrad 1960er Jahre 1996-1999 Wurde eingemottet, später verschenkt
Peugeot Monaco 1989 (?) 1999-2000 Rahmenbruch
Prophete Billigrad 2000 2000-2001 Tausch gegen Bauer-Rad
Bauer-Rad 1980er Jahre 2001-2007 Verschleiß
Peugeot Country 1995 2007-2011 Gabelbruch
Winora Journey 1994 (?) 2011-2012 Verschleiß (ca. 2500km gefahren!)

Mein täglich Weg zur Arbeit ;-)

Soderla, weil so viele verwirrt waren, als ich sagte, daß ich 15km zur Arbeit habe, habe ich mir den Weg mal unter Google-Maps reingedingst. Bisher klappte das leider nicht, mittlerweile hat Google aber kapiert, daß man unter der B26 durchlaufen kann. Es sind 14,7km und mein 20 Jahre altes geschenkt bekommenes Fahrrad fällt nach 29,4km*50=1470km seit Mai auseinander. Ich suche Spender für ein neues *lach* 😀

Experiment ÖPNV mit Bussen nach Züntersbach gescheitert ;-)

Gestern bin ich mit Bus und Bahn gefahren, ich wollte nach Züntersbach und mußte ab Darmstadt-Wixhausen 3x Umsteigen. 2x davon klappte auch gut, ich bekam in Frankfurt-Süd den Anschlußzug und in Schlüchtern den -Bus. In Frankfurt half ich noch einem Behinderten im Rollstuhl die Trepper herunter, ich hatte ja – laut Plan -26 Minuten Zeit. Als ich dann auf meinen Bahnsteig schländerte, sah ich schon, daß ein Zug in meine Richtung gerade abfuhr. 20 Minuten später fuhr allerdings mein planmäßiger Zug los.
In Schlüchtern angekommen fand ich meinen Bus – MKK91. Dort fuhr ich – nach Plan und Auskunft des Busfahrers – 4 Stationen lang und stieg dann aus. Und dann wartete ich auf MKK96. Der kam nicht. Nach 10min nicht. Laut Bushaltestellenplan fährt der da auch nicht. Ich rief also an, daß man mich erstmal nicht in Züntersbach abzuholen braucht – ich trampe.
Also laufe ich los, nach ca. 1km überholte mich MKK96 – Danke! Kurz später nahm mich einer mit, mit ihm fuhr ich bis Vollmerz, von dort aus läuft es sich schöner nach Sannerz als direkt von Herolz aus. In Sannerz (2km später) nahm mich ein überaus netter Mensch mit, der an sich nur bis 11km vor Bad Brückenau (wo ich eigentlich hinwollte) bzw. 7km vor Züntersbach fuhr. Aber da er „heute noch keine gute Tat getan“ hatte und irgednwie Langeweile zu haben schien, fuhr er mich bis Bad Brückenau, was baustellen- und Straßensperren/umleitungsbedingt nochmal ein paar Kilometer länger war. Mit 28 Minuten verspätung erreichte ich Züntersbach, dafür mußte mich keiner abholen *grinz*. Ich gab meinem Fahrer noch ein paar Tips, welche Kneipen es in Bad Brückenau so gibt und so verabschiedeten wir uns.

Post vom Axel

Die Blöd! hat ja letztes Wochenende eine 60-Jahres-Ausgabe ihres Schwarz-Gelb-freundlichen Revolverhetzblatts herausgegeben. Alle Haushalte sollten eine Blöd! kriegen. Bis auf ein paar, die sich dagegen wehrten und dem Axel-Springer-Verlag einen entsprechenden Brief geschickt haben. Ich habe auch einen Brief geschickt, in dem ich erklärte, daß ich deren Wurstblatt nicht will und daß sie meine Daten wieder löschen sollen, nachdem sie mir kein Exemplar geschickt haben.

Stattdessen bekam ich einen Brief. In einem DIN A4-Kuvert. In dem Brief steht drinnen, daß sie meinem Wunsch entsprochen haben und bestätigten, daß sie meine Daten gelöscht haben.


Christ und Pirat – geht das?

Ich bin seit 2 1/2 Jahren in der Piratenpartei. Ich bin damals eingetreten, weil ich die Angriffe der Politik auf meine Freiheit für unerträglich hielt und ich irgendetwas tun wollte. Vorallem das damalige „Zensursulagesetz“ fand ich einfach voll daneben. Warum? Die Politik behauptete damals vordergründig, sie tue etwas gegen Kinderpornografie, während zeitgleich Ermittlungen  wegen Verjährung fallen gelassen mußten, weil die Manpower (und damit das Geld) fehlte. Es sollte eine neue Behörde gegründet werden, die undurchsichtig diverse Seiten „einfach“ blockieren sollte. Dafür waren Gelder da. Es ging also nicht um Fakten, sondern um Volksverarsche, so sehe ich das auch heute noch.

Die Piraten stehen da für Fakten, es wird – so beobachte ich das zumindest auf  Kommunaler Ebene – sachlich und fair diskutiert. Dabei sind freilich die wenigsten Piraten Christen, wodurch eben manchmal bibelferne Programmpunkte entstehen. Für diese Programmpunkte stehe ich nicht, dennoch toleriere ich sie und natürlich versuche ich auch, innerhalb der Piraten christliche Werte zu vermitteln. Manchmal stoße ich bei den Piraten auf verletzte Menschen, die vorallem mit den Amtskirchen Probleme haben und daher alles Christliche ablehnen.

Kürzlich erlebte ich im Chat eine Diskussion über die Abschaffung der Karfreitagsruhe. Ich hätte damit kein Problem (dafür wurde ich einfach zu lange katholisch verprägt ;-)). Aber ich denke auch, wenn man sie Abschafft, könnte man auch gleich den ganzen Feiertag (mit garantiertem Anspruch auf einen Urlaubstag für diesen Tag) abschaffen. Wozu noch christliche Feiertage haben, wenn man sie sowieso nicht feiert? Es wurde auch darüber gesprochen, daß letztes Jahr ein Flashmob eine Karfreitagsprozession gestört hatte. Die Mehrheit fand diese Aktion Scheiße.

Weitere Themen behandelte Joachim S. Müller (Christ) in seinem Interview:

[Media=21]

Vielen Dank, Apple

Ich habe mir vor 2 1/2 Jahren (oder so) bei Ebay einen Apple iPod Nano 1. Generation mit 2GB Speicher gekauft. Ich habe bewußt diesen gewählt, weil darauf die Rockbox läuft. Nun habe ich herausgefunden, daß Apple speziell für diesen Typ eine Rückrufaktion gestartet hat. Also habe ich den Apfel eingeschickt. Lief auch recht gut, nur ging der „neue“ iPod auf dem Postweg verloren. Apple schickte mir dann wegen der Unannehmlichkeiten einen nagelneuen iPod Nano 6. Generation. Der ist an sich ganz witzig, nur kann ich tatsächlich unter Linux, sofern ich keine virtuelle Maschine mit Windows habe, GARNIX anfangen (das nötige Itunes läift unter WINE nicht oder nicht gurtt genug).

Ich tausche nun meinen neuen iPod Gegen den alten (Nano, 1. Generation) meiner Schwipp-Schwägerin, die mir für ca. 15€ incl. Versand einen neuen Akku dazu spendiert. Der Akku  ist der Grund für die Rückrufaktion.

Nun frage ich mich jedoch schon, wieso Apple den iPod so verbastelt, daß man den loß nicht mit Open-Source-Software synchronisiert bekommt. Und wieso es von Apple keine Linux-Software dazu gibt.

Neues Haus steht :D

Sooderla. Heute war ein hartet Tag. Nachdem ich gestern noch mit meinem Nachbarn für heute den Anhängertausch (er bekam  den, den ich ausgeliehen hatte, beplant, ich den unbeplanten, den er sich im Grunde auslieh) organisierte, konnte der geplante Gartenhaustransport losgehen. Meine Frau hat auf der Mutter-und-Kind(er)-Kur eine Frau kennengelernt, die bei uns in der Nähe wohnt und ein Gartenhaus zuviel (aufgebaut) rumstehen hat, das wir für 100€ haben können. 1 Jahr alt. Nicht schlecht! Aber erstmal mußte ich den beplanten Anhänger holen, meinem Nachbarn hinstellen, den Unbeplanten anhängen, Werkzeug einpacken, und dann gings los.

Nach ca. 25min kamen wir an, das Haus sah wirklich gut aus und ich fing an, es zu zerlegen, während Theresa erstmal beim nächsten Baumarkt ein paar Spanngurte holte. Schwierig war das Dach, wovon ich versuchsweise die Hälften abmachte. Alles genagelt (nervig!). Aber dann ging es recht schnell. Nach ca. 3h fuhren wir mit dem vollbepackten Anhänger zum Baumarkt, die alte Dachpappe war dann doch zu sehr durchlöchert :D.

Dann nach Hause, abladen, mit dem Anhänger noch mal eben schnell für jemanden aus meiner Gemeinde einen Betonmischer von Ober-Ramstadt nach Rohrbach gefahren und dabei den Anhänger zurückgegeben.

Zu Hause das Haus aufgebaut. Erstmal mit ca. 110l Split, den ich mit vom Nachbarn geholt hatte, den Boden ausnivelliert. Boden (den wir komplett auf dem Hänger hatten) draufgestellt, Wand hoch gezogen, Dach draufgenagelt, und die neue Dachpappe. Naja, es steht :} und ist regendicht, glaube ich jedenfalls :}. Jetzt muß nur noch der PVC-Boden reingelegt werden, Licht rein, aber das allergröbste ist erledigt.

Falls es meine heimliche Fratzenbuch“stalkerin“ nicht glaubt:

Und jetzt geh ich ins Bett! 🙂

Nasenscheidewandgeraspel + Thornwaldtzyste weg

Ich bin wieder zu Hause. Noch 1 1/2 Wochen krankgeschrieben. Ich erzähle, wie es gelaufen ist:

Ich bin um 5:25Uhr am Mittwoch (7.3.) aufgestanden. Da ich sowieso nicht frühstücken mußte, äh, durfte, schlurfte ich gegen 5:50 Uhr Richtung Bushaltestelle (O-Bus). Nach 2x Umsteigen und etwas Laufwegstrecke kam ich gegen 7Uhr auf der Station 51 der HNO-Klinik in Darmstadt-Eberstadt an. Ich bekam 90minuten zum auspacken, OP-Hemd anziehen. Einen Tag zuvor wurde noch beschlossen, neben meiner Thornwaldtzyste noch eine Ausbuchtung meiner Nasenscheidewand zu entfernen.

Dann wurde ich in den OP geschoben, bekam eine Kanüle gelegt und wurde mit einem „Achtung, das brennt jetzt etwas“ in den Schlaf geschickt. Schon war ich weg. Nach ca. 3 Stunden wachte ich auf. Meine Nase ausgestopft. „Sie werden 2 Tage lang die Schnauzte voll haben“, sagte mir ein Pfleger. Und in der Tat ist das sehr unangenehm, 2 Tage lang mit komplett geschlossener Nase zu atmen, essen, etc… Ich sehnte mich nach dem Tag, an dem die Tamponagen (ja, so heißen die Dinger wirklich!) gezogen werden sollten. Aber die OP verlief gut, es ging nichts schief und der Arzt meinte auch, daß sich das mit der Nasenscheidewand „sehr gelohnt“ hätte.

Gestern kamen die Tampons aus der Nase. Und es war.. *schauder* widerlich! Ich fragte mich, ob die 50% meines Kopfes damit ausgestopft haben, soviele holten sie da raus. Und die Brühe lief, hauptsächlich Blut. Die Ärztin zog sich ein Schutzvisier an, weil es spritzte.  Mir wurden zunächst garnicht so bemerkbar die Beine weich. Lächelnd meinte die Ärztin, daß es eine gute Entscheidung war, das T-Shirt noch nicht gewechselt zu haben. Naja. So wurde ich dann mit dem Rollstuhl auf mein Zimmer geschoben. Atmen konnte ich noch immer nicht durch die Nase. Die war zugeschwollen. Das ist wohl völlig normal. Auch lief Blut raus. Das wird auch noch ein paar Tage andauern.

Heute durfte ich inhalieren. Ich bekam einen eigenen Porzellanrüssel, auf den ich meine Nase steckte und den man an das Gerät anschließen konnte. 15min, alle 2 Stunden. Oderso. 🙂 Dazu noch Nasenemulsion, Kortisonspray, Nasenspray, hauptsache abschwellend. Die Ärztin saugte heute noch Schleim/Blut ab. Widerlich, wenn an dem Saugrüssel von dem Minisauger ein Blutbatzen hängt. Und wie lang diese Dinger sind und überhaupt… *schüttel* Dann sagte sie „Achtung! nicht erschrecken“ und und es machte richtig Rambazamba in meinem Kopf. Ich dachte nur „Pangalaktischer Donnergurgler“ .

Aber es geht halt nicht anders. Ich muß dazu sagen, daß die Leute auf Station und die Ärzte einen guten Job machten. Es waren/sind halt ein paar Tage, die unangenehm sind, dafür, sagt der Arzt, sind die Chancen sehr gut, daß das mit den Nebenhöhlen nun vorbei ist. Und meine OP war, verglichen mit denen meiner Zimmergenossen, harmlos.

Ich darf jetzt 4 Wochen nicht schnäuzen, keinen Sport machen und nicht Schwimmbad. Außerdem muß ich noch min. 1x zum Absaugen *grusel* hin und die Liebesbriefe vom Krankenhaus an den Haus- und HNO-Arzt einwerfen. 😉 Und Duschen sollte ich bis morgen nicht. Ich überlege, ob ich meine Haare nicht mit etwas Mehl „entfetten“ soll. 😉