Aus Gottes Hand – in Gottes Hand

Nach langer Krankheit ist meine Mutter gestern Morgen gegen 6:30Uhr gestorben. Für mich ist das nicht so schlimm, wie es sich anhört, sie hatte sich in den 90ern für Jesus entschieden, von daher weiß ich, wo sie hingeht. Ein Vorteil von einer langen Krankheit zuvor ist eben auch, daß man sich lange daran gewöhnen kann, daß sie sterben wird, es überrascht einen nicht, auch wenn es am Ende überraschend schnell ging.
Gestern suchten wir einen Spruch für den Krank am Grab. Es war komischerweise überwiegend eine lustige Runde, mein Bruder machte den Vorschlag „Top Mama, gerne wieder!“, mein Vater suchte Bilder fürs Sterbebild heraus, wobei er dankbare Worte fand – meine Eltern waren 45 Jahre zusammen, davon 42 Jahre verheiratet. Dankbar bin ich für die 38 Jahre, die sie meine Mutter war und mich letztlich doch an vielen Punkten zu dem geprägt hat, was ich heute bin.

Heute habe ich ein paar Bilder für eine Art Diashow herausgesucht, die beim „Dröasdl“ abgespielt werden soll.
Meine Mutter wurde 64 Jahre alt. Immerhin hat sie noch ihre 2 Enkel erlebt und sich daran freuen können.

Machs gut, Mama, cu later.

P.S.: Die Trauerfeier (komisches Wort, btw..) findet am Dienstag, den 4. September um 13:30Uhr bei gemeldeten sonnigen 25°C in Langendorf auf dem Friedhof statt.

3 Gedanken zu „Aus Gottes Hand – in Gottes Hand“

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