Notruf gegen Feierabend ;-)

Ich habe seit knapp 2 Jahren einen Arbeitskollegen aus Spanien, Diego, der vor ca. 2 Monaten Vater geworden ist. Seine Tochter, Silke, kam in Spanien zu Welt und gestern kam sie erstmals mit ihre Mutter nach Deutschland. Diego verabschiedete sich gestern Nachmittag also von mir, um gegen 17.30 in Frankfurt am Flughafen zu sein. 17.40 kam Carmen, auch eine Spanierin in der GSI, ins Büro und stammelte etwas von Hilfe und Notruf, sie drückte mir ihr Handy in die Hand und am anderen Ende war Diego ganz aufgeregt, er ist an der A5 liegengeblieben, weil er in der Aufregung, bzw. vor lauter Blödsinn machen („möchten sie Geschlechtsverkehr haben?“, das hat er am Mittagstisch gelernt und anscheinend gleich mal ausprobiert) statt Diesel Super getankt hatte. Er bat mich, seine Freundin, Monica und Silke abzuholen. Also bin ich erstmal heimgeradelt, hab das Auto genommen, bin dann gegen 18.20Uhr in Frankfurt am Flughafen gewesen und hatte dabei ganz vergessen, daß ich ja noch 4 Kisten Getränke hintendrin hatte, die ich eigentlich heute abgeben wollte. Nunja, mit einigem geschiebe, 3-D-Tetris-Spielen und Geknöre ging dann Gepäck + Kinderwagen + Silke + Monika + Kästen rein :). Jetzt hatte Monica ihren Schlüssel für die darmstädter Wohnung in Spanien vergessen, Diego wartete auf den Abschleppdienst an der A5, aber es gab noch einen Schlüssel in seinem Büro. Also nochmal zur GSI, Schlüssel aus der Schublade geholt, Monica und Silke „heimgebracht“. 🙂

Silke hat die ganze Zeit geschlafen, selbst wenn ich mit ihren Füßen gespielt habe, aber Monica sagte, daß sie Diego recht ähnlich ist. Bleibt nur zu hoffen, daß es weder Super noch Diesel gibt, wenn Silke mal autofahren sollte…

Und die Moral von der Geschicht: Tanke Super in einem Diesel nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.