JF-DA am Ende, JF-AB wagen einen reboot

Ich sehe das Ende der JF-Darmstadt mit gemischten Gefühlen. Zum einen macht es mich traurig, weil es die Gruppe war, in die ich mich am meisten reininvestiert habe. Nicht nur finanziell. Aber andererseits denke ich, daß es besser ist, eine Gruppe aufzulösen und einen Schlußstrich zu ziehen, als ein totes Pferd zu reiten. Vielleicht gibt das auch wieder Platz für neues, wer weiß.

Gleichzeitig freue ich mich für die JF-Aschaffenburg, die einen Neuanfang wagen. Diese 2 Freaks treffen sich sogar zwei Mal pro Woche 🙂

Gottes Segen euch!

5 Gedanken zu „JF-DA am Ende, JF-AB wagen einen reboot“

  1. es ist wie ein Haus. wenn es runter brennt, und aufgehört hat zu brennen, wird es eingerissen. es bringt nichts, sich in ein halb kaputtes haus zu investieren. entweder man macht sich kaputt dabei (finanziell udn körperlich) oder man reist es ab. und baut entweder etwas neues, von grund auf, oder man lässt gras über die sache wachsen und erfreut sich daran, was war. und erinnert sich zurück an die GUTE ALTE ZEIT, als noch alles toll war.

    Wahre die Freaks DA in guter Erinnerung.
    Und du wirst dich daran erfreuen, wie toll es war.

    Gruß Bri

  2. Tjaja, so gehts hat immer weiter.
    Ich bin gar nicht veranlagt darüber traurig zu sein, sondern erfreue mich der schönen Erinnerungen, der wichtigen Erfahrungen und dem vielen, was ich mit euch gelernt habe.
    Allerdings bin ich auch früher ausgestiegen und deshalb ist es für mich leicht zu reden…

  3. Alles geht in Arsch….. hat mal wer schlaues gesagt 🙂
    Es ist schon komisch, das die „große Familie“, d.h. die JF-DA als solches nicht mehr da ist, und trotzdem lebt ein kleiner Teil davon immer weiter, auf viele Leute quer auf der Welt verteilt, und wenn man sich dann wieder sieht wird klar was unsere Basis ist. Wie klein diese Welt doch ist hab ich die letzten Wochen immer wieder erlebt. Selbst in tiefen Bayern 😀

    Liebe Grüße an alle alten Freunde da draussen,
    Willi

  4. Es war für mich nicht immer eine rosarote, schöne Zeit. Ich habe viel gelernt, davon das meiste durch Schmerzen (die ich mir letztlich selbst zugefügt habe). Dennoch zehre ich heute von vielen Dingen/Erkenntnissen und genieße, daß ich vieles erkannt und durchgestanden habe. Ich fühle mich nicht mehr schlecht (oder gar schuldig), wenn es in meiner JF-Gruppe hie und da hakt.
    Es bringt auch nichts, „nachzukarten“. Ich finds gut, daß die Gruppe in DA beschlossen hat, sich aufzulösen. Es macht vielleicht Platz für was neues an der Stelle.
    Familie beruht auf Vertrauen. Wenn das in einer „Familie“ mehrfach mit Füßen getreten und danach arglos (wenn es nicht mehr benötigt wird) weggeworfen wird, kommt das natürlich erstmal abhanden. Aber ich fasse wieder „tritt“, ich fasse wieder Vertrauen, allmählich.

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