Herbsturlaub II

Am nächsten Tag gings nach einer kühlen Nacht *bibber* weiter, nach Oldenburg, die Tanke haben wir recht schnell gefunden und (für *aah!* 95ct/l) vollgetankt. Und dann nach Leer. Leer ist ein schönes Städtchen, wir haben uns da ein wenig umgeschaut, was  gegessen und dann gings weiter nach Emden. Dort noch fix ne 5kg-Gasflasche eingesackt und ab zum „Campingplatz am Deich“.

Landschaft: LAAAAAANGWEILIG! (Meer, Deich, Acker, flach)

In Leer haben wir lustige Mützen gekauft, die ihren Job noch sehr gut tun sollten: Kopf warmhalten. Gerade auf dem Deich, wo der Wind gepfiffen hat, wars gut. Doch am ersten Tag an der Nordsee wars ja noch sonnig UND warm. Doch wir holten uns für die Nacht noch ne Steckdose fürn Heizlüfter.

Dienstag fuhren wir dann nach Greetsil, ein beschauliches, kleines Städtchen am Meer. Danach gings weiter nach Marienhafe, wo Störtebeker seinen Heimathafen gehabt haben soll. Die überdimensionierte Kirche war ganz nett. Wieder weiter zum nächsten Campingplatz.  Wir amüsierten uns über die deutsche Perfektion und Durchplanung dieses Campingplatzes (wir waren im Sommer in Rumänien…), wo man sogar *lach* 2 Müllbeutel bekommt.

Mittwoch regnete es und wir verbrachten den Tag in einem Meerwasserschwimmbad mit Sauna. Insgesamt war es wirklich saubillig, auch der Campingplatz überraschte uns mit den Preisen, vorallem, weil wir (wegen Herbstferien) ja noch in der Hauptsaison waren.  Nach dem Schwimmbad schauten wir uns noch Jever an und dann fuhren wir weiter nach Cuxhaven-Sahlenburg (dort war ich einst mit meinen Eltern anno 1980). Da wir von Friesland gewohnt waren, daß bis min. 21Uhr min. ein Campingplatz noch offen hatte, dachten wir uns nix böses, als wir kurz nach 20Uhr in Sahlenburg ankamen. Doch die 3 Campingplätze, die „ganzjährig geöffnet“ haben, hatten alle schon zu. Mit „ganzjährig geöffnet“ meinten sie wohl nur Vormittags?

Naja, zu allem Überfluß habe ich auch noch unsren Schlüssel im Bus vergessen und dann die Türe *klack* zugemacht… so standen wir erstmal dumm da. Eine Gelaterie (dort verkaufen sie Eis ab Temperaturen, die im 2-stelligen Celsiusgradbereich liegen) hatte noch offen und ich bekam zum Busaufknacken deren Kassenschlüssel. Klappte auch :-D.

Nach einer *bibber* kalten Nacht liefen wir noch etwas in Sahlenburg rum, die Landschaft ist dort weit schöner als in Friesland, allerdings war das Nest an sich sehr unsympathisch, weil es nur aus Ferienbunkern und Campingplätzen bestand, aber immerhin standen wir kostenlos VOR dem Campingplatz und benutzen deren WC einfach mal mit. Achso, ja, die Nordsee ist vor uns an diesem Morgen auch noch geflüchtet. Komisches Meer.

Nach einem Abstecher an die Elbmündung fuhren wir nach Bremen auf nem Steckdosencampingplatz, schauten uns Bremen an, gingen danach in „Ratatouille“ und hattens übernacht schön warm.

Freitag fuhren wir über Buchholz (tanken!) – Celle (Alternativstau zur A2)  – Madgeburg nach Leipzig zu Juli(ane). Sie feierte am Samstag geburtstag.

Samstag bereteten wir Julis Party mit vor, ich war mitm Bus noch in der Autowäsche und die Party war sehr schön.  Es tat mir saugut, mal wieder in LE gewesen zu sein und ich merkte mal wieder, daß mir Ostluft guuut tut :).

Sonntag dann über BRK (Bushinstellen, ausladen, umladen in Touran) nach DA.

Scheeh wars!!

3 Gedanken zu „Herbsturlaub II“

  1. Nee Nordsee ist doof. Wir waren in Holland. Da wars schön Obwohl sie uns keine drogen gegeben haben.
    aber ich hoffe doch, das ihr euch schön erholt habt. So wie ihr gestern ausgesehen habt, müsstet ihr heute min. 12 stunden schlafen, damit eure Burggräben wieder trocken gelegt sind.
    Oder war das Absicht um etwas „NORDWASSER“ mit nach DA zu nehmen?
    Nur bitte vergesst nicht die Fische raus zu tun, sonst werden sie irgendwann Trocken liegen 🙂

    Gruß bri

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