Mathilda in Rumaenien Teil III

Freitag, 13. Juli

Der Abend endete boese, und wir mussten, ordentlich betankt, gegen Mitternacht in den Campingplatz „einbrechen“ (uebers Tor klettern, wobei wir uns dazu ein paar Steine von einer Baustelle zu Hilfe genommen haben), um endlich schlafen gehen zu koennen.

Samstag, 14. Juli

Wir fuhren weiter richtung Brasov. Es ging sehr gut zu fahren. Bei km 1863 kamen wir jedoch in Rasnov an. Dort ist eine schoene Kirchenburg und wir bekamen eine kostenlose „Fuehrung“ von Adir. Adir war auf demselben Campingplatz und redete viel, weil er besoffen war. Er schien mir ein komischer Vogel zu sein, er bezeichnete sich als Nazi, hasst Juden, Zigeneuner und Ungarn und hat sogar ein Hakenkreuz auf den Unterarm taetowiert (nach seinen Angaben selfmade). Aber dann sagte er wieder, dass er Jesus liebt und an ihn glaubt und dass u.a. das Nazitatoo fuer das Boese steht. Naja, wie gesagt… seeehr schraeg. Mir fiel bei ihm auf, wie sehr viel Ahnung er von der Erloesung Jesu hat. Wir haben dann noch 2 Briten getroffen und alle zusammen verbrachten wir einen feuchtfroehlichen Abend am Lagerfeuer mit improvisiertem Grill.

Sonntag, 15. Juli

Wir wollten nach Busteni fahren, verfuhren uns allerdings und kamen erstmal ueber Schlaengelbergundtalfahrten in Brasov (km 1888) heraus. Dort holten wir erstmal wieder Monneten, die uns mal wieder ausgegangen sind. Danach fuhren wir erstmals in die Wallachei (km 1908), eben nach Busteni, um mit einer Seilbahn auf nen Berg zu fahren. Doch an einem sonnigen Sonntag ist das eine selten bloede Idee, weil diese Idee noch ca. 100000 andere (Rumaenen) hatten. Wir beschlossen, nur zu einem Wasserfall zu laufen. Danach gings wieder zurueck nach Rasnov auf den Campingplatz. Ich machte ein leckeres Essen aus den resten des gestigen Grillgutes sowie den uebrigen Zwiebeln und Knofelzehen. Es schmeckte allen gut 🙂

Montag, 16. Juli

Wir standen auf, fruehstueckten und fuhren weiter. Erstmal nach Brasov zum einkaufen. Danach quaelten wir uns durch das Verkehrschaos da und wir fuetterten ein paar Windschutzscheibenputzkinder mit Muesliriegeln. Als es endlich ohne Ampeln auf einer 4spurigen Strasse stadtauswaerts ging, gab ich mal brachial bergauf im VW-Bus Gas. und .. JUCHUHHH!!! ich wurde erstmals mit dem VW-Bus geblitzt und angehalten (km 1976). Ich bin stolze 68km/h gefahren und der Polizist gab uns irgendnen Wisch, der aber nix kostete. Ich hab also 2 Punkte bekommen, soviel steht drauf, ob die irgendwann in Flensburg landen…keinen Dunst.

Dann gings nordwaerts, und wir machten Rast in M. Cjiuc (km 2055) und schliesslich Balan (km 2121), wo wir auf einer Wiese neben einer Pension stehen und bekocht werden. Ady, Edy (weiss nich wie mans schreibt) hat uns da hingebracht. Er ist ein Freund vom Zini (den wir kennen), der in Balan ein Hilfswerk fuer Kinder betreibt.

Dienstag, 17. Juli

Wir machten eine Bergtour auf den „kleinen Bruder“, der neben dem grossen ist. In 1740m Hoehe genossen wir den Ausblick, aber es ist hier sehr heiss. Wir haben viiiel Wasser verschwitz und verspritzt. Es ist total schoen hier.dsc01915.JPG

Quelle

2 Gedanken zu „Mathilda in Rumaenien Teil III“

  1. Hey,
    es is echt schön, die „Reise- bzw Abenteuerberichte“ von euch zu lesen^^
    Genießt weiterhin die Zeit…

    Gott mit euch

    *lieb drück*
    Hanna

  2. Nicht schlecht Herr Specht! Die Bilder meine ich, Deine Stories natürlich auch!
    Klappt ja prima mit der Online-Verbindung!
    Das hätte ich denen gar nicht so zugetraut!

    Gute Reise weiterhin! *G*

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