Rh��kemp 2006

Aus einer mehr oder weniger Schnappsidee wurde nun doch eine Zelt“freizeit“. 3 JF-Gruppen (Bad Br�ckenau, Wollbach und Fulda), sowie versprengte Jesus Freaks aus der Region Main-Rh�n, h�ngen ein Wochenende zeltend miteinander ab, sofern die Einladungsemails es �ber die Rh�n nach FD geschafft haben *G* und ich noch ein positives Reply aus Fulda bekomme. Ganz besoders freu ich mich, da� 7 aus Wollbach kommen.
Am Freitag gibts erstmal ne Taufe mit anschlie�ender Party. Samstag la� ich mich �berraschen, was sich Doro bzw. andere Leute so vorbereitet haben. Und ne Nachtwanderung schwebt mir auch noch vor. Lustigerweise ist das dieses Jahr in Langendorf an der fr�nk. Saale, also, da wo ich aufgewachsen bin :).
Ich freu mich drauf.
sofx

Taufe

Taufe ist f�r mich ein �u�eres Zeichen einer inneren Umkehr. Soweit so gut. Ich machte aber oft die Erfahrung, da� die, die schon l�nger mit Jesus unterwegs sind, aber noch nicht getauft wurden, sich mit der Entscheidung f�r die Taufe schwertun. Bei mir wars einfach so, da� ich das so schnell wie m�glich nach meiner Bekehrung abhaken wollte. Das war ca. 1 oder 2 Stunden nachdem ich Jesus mein „Ja“-Wort gegeben hatte. Es hat sich allerdings auch sehr gut angeboten ;-).
Bei vielen anderen habe ich so den Eindruck, da� sie im Glauben erst noch n bissel wachsen wollen. So, als h�tten sie einen „Prozentbalken“ mit – je nach Einstellung des einzelnen – einer Markierung dran, ab dessen individuellen Wert (75% zu Jesus gewachsen zB), man sich dann taufen lassen kann. So als wollten sie hie und da noch ein S�ndchen �ber Bord geworfen haben wollen, bevor sie sich „bef�higt“ sehen, sich taufen lassen.
Ich habe nichts dagegen und ich will auch nicht sagen, da� man in die H�lle kommt, wenn man sich nicht taufen l��t. Ich wundere mich nur dar�ber.
F�r mich kann man sich dann taufen lassen, wenn man mit Jesus unterwegs sein will. Und sonst w�rde mich nichts daran hindern, mich taufen zu lassen, weder Gef�hle noch „Lieblingss�nden“ (die sowieso vergeben sind und die ich eines Tages nicht mehr tun werde, sp�testens, wenn der Prozentbalken bei 100% ist).
Ich bin froh, da� ich nicht der einzige bin, der so denkt *G*
sofx

Tour de Ufr mit Grillung am See

Nach 4-5 stunden Schlaf stand ich auf und Yasi sollte sp�ter von ihrem Freund abgeholt werden. Irgendwie verpa�ten wir uns aber. Also fuhr Yasi mit.
Zuerst nach Mellrichstadt. Aber die, die ich besuchen wollte, war nicht zu Hause. Weiter gings nach Bad K�nigshofen. Die, die wir dort besuchten, war sogar zu Hause und nach 2-st�ndigre Diskussion (bzw. Durchsetzung von Yasis Dicksch�del) kam Tina mit. Es ging zum Baggersee nach Schweinfurt. Dort haben wir uns mit Chattern vom MFC getroffen. Es kamen doch einige. Ich konnte Melys Freund endlich mal kennenlernen und dar�ber sinnieren, da� der Himmel besoffen sein mu� (erst blau, dann sternhagelvoll und dann dreht sichs noch). Das Grillen lief soweit glatt, nachdem Ingo die Kohle mit diversen Hilfsmitteln endlich zum Gl�hen brachte, wurde das Zeuch sogar durch. Joni und Anna machten eine tolle Knofelbutter und ich mu�te „Fire and rain“ gr�hlen. Es war insgesamt sau angenehm, viele Leute zu sehen, vorallem aber Debora ;-). Und vorallem Yasi hat mich posotiv �berrascht *grins*, seir zum „Leidwesen“ (?) von Tina.
sofx

Yasi und das Imperium haut zur�

Heute, d.h. gestern hat Yasi �ber ihre Geschichte mit Gott bei den Freaks erz�hlt und danach ihre „Satansbibel“ verbrannt. Toll :-). Danach sind wir in den „Club“ gegangen, ne Kneipe in Br�ckenau. Dort war ein Mann, der ziemlich angetrunken war und der, mit 2 DICKEN Kreuzen (ja, richtig rum!) beh�ngt, an unsrem Tisch immer entlanggeschlichen ist. Dann sprach er uns an und sagte, da� wir beide „Herzen Gottes“ h�tten. Er sagte zu mir und Yasi �hnliche Dinge, die stimmten, auf den Kopf zu. Dann wollte er aus unsren H�nden lesen. Ich verweigerte meine Hand und sagte ihm, da� ich das nicht will. Er fragte, ob ich Angst h�tte. „Nur Respekt“, sagte ich. Aber bei Yasi las er. Vieles, sau vieles stimmte und sie schreckte richtig zusammen. Bei mir versuchte er auch ohne Hand was zu sagen und lag meilenweit daneben. Irgendwie kam mir seine Aktion nicht so koscher vor, er war so aufdringlich und besoffen. Ich hab ziemilch daf�r gebetet, da� er mir nix an den Kopf wirft, was auch stimmt (wenn es Gottes Wille ist, dann w�rde er mir das – prophetentechnisch sowieso sagen, au�erdem braucht ein Prophet nich aus der Hand zu lesen).
Yasi war danach ziemilch aufgel�st und ich sagte nur, da� sie sich darum keinen Kopf machen soll. Satan pennt eben auch nicht, aber ich wei�, wer gewinnt.
Jetzt nochmal beten und dann bubumachen *g�hn*
Danke, Jesus f�r den Abend
sofx

Ostfront *grins*

Ich plane gerade meine Tour am Samstag. Irgendwie toll, einfach mal ein paar Leute, die schon laange nicht mehr gesehen habe, wiederzusehen. Joar, nachmittag gehts los, über Mellrichstadt – Bad Königshofen – Münnerstadt nach Schweinfurt an den Baggersee, wo wir dann ein größeres Grillmeeting haben werden.
Vorher, Fraitag, bin ich bei den JF-BRK und erzähle ein wenig was über Gebet, mal schaun wie das wird. Yasi wird wohl auch von sich und ihren Erfahrungen erzählen. Ich freu mich 🙂
sofx

Geduld

„Das Wort Geduld (auch, altert�mlich, Langmut) bezeichnet die F�higkeit, warten zu k�nnen.“, lese ich bei Wikipedia.de. Wenn ich an mein Christsein denke, werde ich oft damit konfrontiert. Wird man mit zunehmendem („geistlichen“) Alter auch geduldiger?
Wieviel Geduld braucht man in (s)einer Gemeinde, etwa, wenn viele Leute dort anders ticken als man es selbst gerne sehen w�rde? Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, geduldig zu sein, warten zu k�nnen, bis die Leute selbst drauf den Trichter zu kommen, da� sie falsch liegen, oder eben auch warten zu k�nnen, da� ich selbst auf den Trichter komme, falsch zu liegen. Ergo mu� ich auch mit mir selbst geduldig sein.
Weiter hei�ts in Wikipedia „Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehns�chten und unerf�llten W�nschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zur�ckzustellen. Diese F�higkeit ist eng mit der F�higkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit ertr�gt.“
Wenn ich meine Sehns�chte sehe, dann ist das ganz oft, da� Menschen, denen es mies geht, Jesus kennenlernen (Ich bin halt doch irgendwo n Evangelist? *lach*). Darauf wollte ich jetzt aber eigentlich garnicht raus.
Es geht mir um „Geduld in Gemeinde“. Ist es ein Zeichen von Ungeduld, wenn man versucht, die Menschen in einer Gemeinde zu Regeln zu bewegen, bzw. theologisch ausgefeilte Regeln aufzustellen? Ich habe mich am Samstag mit einem Bekannten dar�ber unterhalten und er sagte, da� Gemeinde f�r ihn eben auch Regeln bedeudet. Richtig, schlie�lich haben wir ja die 10 Gebote etc. pp.
Vieles ist mit Regeln einfacher. Also, wenn man zB die Regel aufstellt, da� man innerhalb der Gemeinde keinen Sex mehr vor der Ehe haben darf, dann ist man automatisch die Menschen los, die sich nicht dran halten (wollen). Und damit sind auch die Menschen weg, mit denen man in dem Punkt geduldig sein m��te.
In den letzten Tagen sehe ich vieles an „Frucht“, woran ich nicht ganz unschuldig war. Es f�llt mir schwer, zu sagen, da� ich hie und da was gutgemacht habe, aber ich kann mich dem auch nicht entziehen. Ein guter D�nger dieser Fr�chte war/ist mit Sicherheit auch Geduld.
Geduld = Langmut, sagt Wikipedia, Und „die Liebe ist Langm�tig“, sagt Paulus in 1. Kor 13.
sofx

Wieder daheeme

2850km gefahern. 🙂 So wenig wie noch nie. Davon die letzten 1000km gestern bzw. heute Nacht. *g�hn*. Das Brummen is immernoch im Ohr. 15 Stunden unterwegs gewesen, davon 12Stunden gefahren. In Bratislava und Prag hatten wir nen kleinen Stau.
Wir hatten keine nennenswerten Probleme gehabt. Die Tatsache, da� ich mir die slowakische Plakette h�tte sparen und �berhaupt zuviel tschechische Kronen abgehoben hatte, ist ja kein wirkliches Problem. Jetzt haben wir neben ungarischen auch noch tschechischen Wein und Pilsner Urquell mitgebracht :D.

Ungarn V – Radeln, morgen gehts heim…

Wir gehen Abends noch in eine Bar am Campingplatz. Da sind lauter an- oder besoffene Menschen. Wir gucken Fu�ball dabei: Kroatien – Brasilien. Das besoffene Alphamaennchen schwaermt von der Masseuse dort, die ihn fuer 10 Euro 30min lang guuut durchgeknetet hat und erzaehlt dass die Massage ruhig haette weitergehen koennen – auf der anderen Seite versteht sich.. auweia :).
Mittwoch, 14. Juni
Wir leihen uns Fahrraeder aus und gondeln, auch weil wir keine Forints mehr haben, den See entlang, auf die Halbinsel Tihany. Da is ne Kirche, die man sich angucen k�nnte, was wir aber bleiben lassen. Auf der Suche nach einem Bankomaten fand ich einen der OTP-Bank. Karte rein, Geheimzahl vertippt, „Abbrechen“ gedr�ckt, Karte komt raus, aber net weit genug als da� haette fassen k�nnen (ca. 3mm im Automaten steckengeblieben), Bankomat hat Karte gefressen, NA DANKE! Nebendran sitzen Pf�rtner von einem Hotel. Die rufen saemtliche Telefonnumern durch, die an dem Bankomaten angegeben sind – ohne Erfolg. Sie sagen, da� das bei dem Bankomaten �fters passirt. NA DANKE!. Wir fahren also weiter nach Balatonf�red. Ich geh in die naechste OTP-Bank. Die erklaeren mir, dass ich meine Karte wohl vergessen k�nne. NA DANKE! Ich frage, wer mir den Schaden erstattet. Die (arme) Frau am Schalter druckste rum und sagte, dass ich am Freitag nochmal reinschauen soll. Ich bin ja mal gespannt… Was ich aus meinem Studium in der BWL-Vorlesung mitbekommen habe, stimmt anscheinend: „Die Bank gewinnt immer“. *Kotz*
Nach 30km Fahrradfahren und nachdem Theresa mit ihrer Karte das letzte Mal Forints aus einem fuktionierendem Bankomaten gezogen hat, tut mir mein Arsch weh. Ich vermisse meinen sch�nen breiten Ledersattel mit den Federn :).
Donnerstag, 15. Juni
Gammeltag. 🙂

Ungarn IV – Ballamann am Balaton?

Wir sind von Kalocsa an die Donau gefahren, wo wir WILD GECAMPT (ujujuj! :))) haben. Die blutsaugenden Insekten haben uns das allerdings ziemlich madig gemacht. Mit hohem Chemieaufwand wars im Bus dann ertraeglich.
Montag, 12. Juni
Ich schlafe, in Ungarn an der Donau. Unweit ist eine Anlegestelle f�r Schiffe. Ein Schiff legt an. Und aus den Lautsprechern des Schiffes saeuselt auf hollaendisch ein Mann irgendwas, aber er beginnt die Durchsage mit einem „G�ng gong gong..“. Skurril. Zudem ist es 6.30 Uhr. Schnell braedt uns die Sonne aufs Dach und gegen 8Uhr stehen wir auf und fr�hst�cken. Wir suchen in Kalocsa ein paar typische Souvenirgeschaefte, fanden aber keine. Also setzen wir mit der Faehre ueber die Donau ueber. Es geht weiter nach S….-irgendwas. :). Eine Stadt mit einem deutschen und -sprachigem Theater. Wegen der Donauschwaben, die sich da mal niedergelassen haben. Folglich spricht man da kein Hochdeutsch („Wir k�nnen alles, au�er Hochdeutsch“ ?). Nachdem wir eine Flasche Wein gekauft haben (is ne Weingegend), fahren wir an den Balaton.
Theresa schwimmt, waehrend ich mich mit den F��em im Wasser begn�ge und dabei ein Flaeschchen Bier trinke :).
Dienstag, 13. Juni
Gammeltag 🙂