….und man sich wegen des hei�en Wetters nicht abk�hlen kann, weil man friert, dann mu� man eben ins warme Wasser, um sich aufzuwaermen. Ne echte ungarische Alternative: Thermalbaeder. Wir fuhren von Debrecen aus wieder westwaerts und fuhren in K….dingsbums (km 1340) auf nen Campingplatz mit Thermal-Bad nebendran. Und weils geschifft hat wie bl�d, sind wir da auch gleich rein. Auf dem Campingplatz nix los, au�er die �blichen Rentnerverdaechtigen, die sich in ihren Gigaschiffen die WM anschauen.
Sonntag, 11. Juni
Wir fahren weiter, es ist sonnig und warm. Zunaechst halten wir irgendwo in der Pampa, aeh, Puszta und kochen den Spargel, den wir am Vortag gekauft hatten. Nachdem unsre Baeuche kugelrundgefressen sind, gehts weiter. Naechste Station: Kacsemet. Ne sch�ne Stadt im Jugendstil, die angeblichen Plattenbauten, die lt. Reisef�hrer die Stadt umringen sollen, haben wir irgendwie �bersehen. Wir essen ein Eis und gucken uns das Staedtchen an. Und weiter gehts nach Kalocsa, wo wir jetzt sind. Achso, ja: Hier in Ungarn ist das Wetter auch toll! 🙂
Autor: uli
Ungarn II – Saufen in Debrecen
Nachdem wir Eger hinter uns gelassen haben, gings weiter nach Tiszaf�red (km 1280). Das ist an der Thei� und am Thei�-See. Neben dem Campingplatz mit schnieken, meist teutonischen Campingschiffen und -Schiffchen (die man am besten hinter irgendwelche spritfressenden Pseudooffroadautos herzieht) drauf. Hach, ich liebe es, mit dem versifften Bus auf so ne dt. Campingkollonie zu fahren :-). Immerhin haben wir das 4:2 gegen Costa Rica mitbekommen :-).
Fr, 9. Juni
Wir haben nix gemacht. Nur gegammelt und waren Nachmittags im benachbarten Thermalbad. Vorher und danach haben wir diverse Kreuzwortraetsel geloest und Karten gespielt. Gammeltag. Sch��n.
Sa, 10. Juni
Es schifft. Aber das ist nicht so schlimm. Einige von den Deutschen lamentierten und schimpften �ber das Wetter. Ich hab nur gegrinst. Immerhin ist das Wetter besser als letztes Jahr in der Slowakei.
Wir fahren weiter nach Debrencen (km 1350). Dort ist ein Truthahnfest. �berall Staende mit Lebensmitteln. Wir haben die obligatorischen Salamis gekauft und uns durch die Weinbuden geschl�rft. Vorallem Theresa hatte schon schnell einen sitzen. Ich mu� ja noch Busfahren…. 🙂
I am Hungary – ich bin in Ungarn oderso
Samstag, 3. Juni.
Gegen 18.15 brechen wir endlich auf. �ber Bad Kissingen – A71 – A70 -A9 – Bayreuth – B22 – Weiden i. Opf. – A6 an die tschechische Grenze (km 280). Um 21.50 Uhr plockern wir schon auf tschechischen Autobahnen. Gegen 0Uhr erreichen wir die prager Stadtgrenze und �bernachten – traditionell – neben dem McDoof und essen am naechsten Morgen fetttriefendes mit Kaffee (km 420).
Sonntag, 4. Juni
Am naechsten Morgen gehts weiter. Bei km 800 erreichen wir die Slowakei und bei km 880 schliesslich Ungarn. In der ersten ungarischen Stadt wird erstmal Geld abgehoben und … wieviel Forint sind wieder ein Euro… danach erstmal gegessen. km 920. Gy?r. Wir �bernachten auf einen total heruntergekommenenen, ex-sozialistischen Campingplatz f�r umgerechnet 8 Euro. Gruselig.
Montag, 5. Juni
Tagsdrauf verlassen wir fluchtartig diese Absteige und schauen uns Gy?r-City (�brigens spricht man das „dj�r“ aus :)) an. Danach plockern wir weiter nach Esztergom. Da is n H�gel mit Anguckzeuch drauf. Kirche mit Gn�chlich halt undso. Irgendwie wars sch�n, von da aus �ber die Donau (Dunaj oder Duna) in die Slowakei zu gucken. Weiter gehts.. km 960. Szentendre. Wir finden einen sch����nen (und sauteuren!) Campingplatz (18 Eur wuijui). Aber die Leute da sind sehr nett. Wollen einen gleich 2 Wochen dabehalten. jaja… Mit dem Bus ist man in 40min angeblich in Budapest-Metrostation.
Dienstag, 6. Juni
Wir fahren trotzdem weiter. Aber nicht, weil die Donau, die direkt am Campingplatz angrenzt, �ber die Ufer winkt (d.h. �ber Nacht gestiegen ist). Bei Szentendre schauen wir uns ein Freiluftmuseum an. Haha! kost nix! aber meine F�sse qualmen danach. Weiter gehts nach Budapest. Vorher machen wir an einem See in Budakalasz odersoaehnlich halt und kochen uns was zu essen. Beinahe haette ich den Bus in einer Pf�tze versenkt (die Raeder sind jetzt sch�n dreckig).
Km 1010. Budapest. Nachdem wir ein bisschen durch Budapest gegurkt sind und diversen Canmpingplatzhinweisschildern ins Nirvana gefolgt sind (saunervig!), fanden wir schliesslich einen Campingplatz am Rande der Stadt. Der Campingplatz am Rande der Stadt wird von einem sehr netten Mann gef�hrt, der uns auch gleich die besten Tips wegen Ticket und krams in Budapest gegeben hat. Er kann Deutsch. Die Besichtigungsbusfahrt lehnten wir aber dankend ab. Der „Mini-Camping“ ist wirklich klein, aber nicht so teuer wie der davor und net so gruselig wie der in Gy?r. Allerdings is auch der wieder direkt neben der Donau, allerdings mit nem Damm dazwischenWir fahren abends noch in die City und gucken uns ein wenig um. Die Busfahrt ist ein osteuropaeisches Abenteuer. Ikarus ruhlt!
Mittwoch, 7. Juni
Ich hole fr�hs ein paar Broetchen und laufe in den naechsten Laden am Rande der Stadt. Lustig, sich auf Haenden und Englisch mit den Leuten zu verstaendigen. Danach gehts wieder mit Ikarus und H�V (=S-Bahn) in die Stadt. Wir gucken uns die Fischerbastei an, laufen in dem drunter liegenden Berg rum (da ist ein mords H�hlensystem!) und essen danach fettige W�rstchen. Danach gucken wir uns noch n bissel um, laufen �ber die Kettenbr�cke und schauen ins Cafe New York, gehn aber nicht rein, weil Theresa meint, dass mein „Alles geht in Arsch. Jesus bleibt.“-Pulli da wohl nicht so gut ankommt. Wir trinken Kaffee woaners und kaufen 1,5Kilo Wasserpfeifentabak ein :). Danach gehts in diverse Kneipen, in denen ich meine Studie �ber Gulaschverteilen weiter vorangetrieben habe (never drink & eat!).
Donnerstag, 8. Juni
Wir fahren weiter, weiter, weiter gen Osten, nachdem wir die Donau in Budapest �berqueren. Man f�hlt sich so allein auf der M3 (Highway to Ukraine). Km 1200, Eger. Sch���ne Stadt mit Burg und Krams. Auf dem Hauptplatz gabs eine Invasion der Schl�mpfe. Also, die Ungarn sind eindeutig in Eger einmarschiert! Ne mal im Ernst: Da war ein Militaetamtam mit Musikkapelle und die Kappen der Musikanten sahen aus wie Schlumpfk�pfe.
Ode eines Ehemanns einer Referendarin
Du bist so f�rsorglich, oh Bayernstaat,
wie gut du dich k�mmerst um deine Beamtensaat.
Damit sie ja gut aufgeht und getreu,
schwarzliebend und gleichzeitig Kritikscheu?
Dein Gehalt an deine Lehrlinge ist gering,
f�r 15ct/km quer durch Unterfranken tut man Zeit verbring‘,
60, 70 Stunden und noch mehr pro Woche schaffen,
da macht sich sogar der Ehemann laminierend (nicht lamentierend!) zum Affen.
Und das da� man am Ende Heulen und Z�hneklappern tut man ernten,
weil die Pr�fer ihre Arbeit total verlernten?
Ist etwa Sytem dahinter, da� Frau schlechten Noten bekam?
Liegts an der fehlenden Linientreue, Parteibuch oder anderen Kram?
Oder doch am hessischen Pa�?
Das w�re nun wirklich krass!
Man k�nnte noch viel mehr jammern und spekulieren,
und k�nnte dabei seinen Mut verlieren.
Die Bewertung hatte mit Leistung nichts am Hut,
aber was solls, nur der kleine Mann (und Frau) bekommt davon die Wut.
F�r die Damen und Herren der Regierung ist doch alles gut,
denn Lehrer hats ja genug.
Oh Bayernstaat, deine Saat w�chst in Hessen weiter,
steht dort in voller Bl�te und ist dort heiter,
weil man dort fair mit ihr umgeht,
und kein Beamtenwind sie nach bayer. Timbuktu weht.
Dein darmst�dter Fr�chtchen
Homezone
Willow 2006
Ich komme gerade vom Willow Freak nach Hause. Es war na� (wie machen die das vom �-Team eigentlich immer, da� es schifft *G*?) – aber es war auch richtig sch�n. Mir wurde neu bewu�t, wie sehr ich mich in dieser Bewegung zu Hause f�hle. Zum einen, weil das �-Team sehr genial (wie ich subjektiv empfinde) auf geistliche St�mungen (da hab ich anscheinend einiges verpa�t? Macht aber nix, weils mich ja nix angeht ;-)) reagiert, zum anderen, da� keine feste Theologie (ausgenommen Jesus, Erl�sung undso… ;-)) vorgeschrieben wird. Einige hat es ein bischen gest�rt, da� hie und da keine Stellung bezogen wird, aber ich mu� an der Stelle nochmal sagen, da� es ein Grund f�r mich ist, bei der Jesus Freaks Bewegung dabei zu sein.
Viele, die ich l�nger kenne, sagten mir, da� sie schon och bei JFI sind, aber sich nicht iherer Gruppe vor Ort anschlie�en k�nnen bzw. wollen. Storch sagte, da� Jesus Freaks haupts�chlich in den Gruppen stattfinden und ja, das stimmt. Ich denke seit dem WE auch wieder neu dar�ber nach. Mir wird auch bewu�t, da� ich mehr Gebetsr�ckhalt f�r das, was ich tue, brauche. Ich fand die Wasserpfeifensessions im Bus allerdings auch sehr geil :).
Ich hab mich gefreut, da� Doro, Heiner und Jo auch da waren. Ich hoffe, sie konnten es trotz Siffwetter genie�en :-). Immerhin haben sie die Fahrt in der 50PS-Wanderd�ne �berlebt *G*.
Meine Ohren dr�hnen immernoch nach, ich bin todm�de, geh jetzt Duschen, dann ab ins Bett. 🙂
sofx
Aus der Reihe „Uli + Peugeot“: Folge 3742
Ich sitze in der GSI. Es ist kurz vor 18Uhr. Telefon bimmelt. Theresa ist dran. „Uli, das Auto kracht beim Schalten“. Ich bin sofort genervt. Diese Dreckskiste. Also fahr ich heim. Motorhaube auf, gefühlt, was der Kupplungszug macht und stellte fest, daß da irgendwas locker ist. Schraube etwas angezogen, nach Offenbach gefahren, zu Karl-Heinz. Diagnose: Kontermutter fehlt. Kontermutter ging nich drauf. Gewinde nachgeschnitten. Kontermutter drauf, Klappe zu, Bierholen gefahren. Merke, daß die Bremsen nicht mehr gut gehn. Klappe auf, nix gefunden, auf die Hebebühne, nix gefunden, nochmal reingeschaut, diverse Schläuche verfolgt, festgestellt, daß bei der vorigen Schraubaktion 2 Schläuche vom Bremskraftverstärker abgegangen waren. Schläuche wieder drauf, Bremsen gehn wieder. Endlich fahr ich heim. Es ist ca. 21Uhr. Nach 10km auf der Autobahn zog der Motor nicht mehr. 120 bei Vollgas. *Denk* *Grübel* Ich schalte auf Dieselbetrieb um (vorher Pöl). Motor zieht wieder. „Aha, der Filter ist zu!“. Zu Hause nochmal klappe auf, Filter gewechselt (Pöler haben aus gutem Grund einen Ersatzfilter einsatzbereit im Handschuhfach! :D). Finger total eingesaut. Zum Glück nur Rapsöl. Klappe zu, Probegefahren, geht.
Und in der nächsten Folge (3743): „Uli fährt 220km/h“ *Scherz*
sofx
Gemeindebau, Angst und Salz der Erde
Wenn ich mir weite Teile von Christlichen Gemeinden anschaue, dann stelle ich immerwieder fest, da� viel darauf bedacht wird, „die eigenen Grenzen zu sichern“ und die „Sch�fchen ins trockene“ zu holen. Gemeinde funktioniert oft als „Schutzraum“, der sich „gegen die Welt“ richtet. Wenn man in der Gemeinde ist, ist alles gut, ist man drau�en, nicht. Angst macht sich oft breit. Angst des Mitglieds, auf dem rechten Weg zu sein und Angst, da� Leute die Gemeinde verlassen. Ich habs so kennengelernt, auch wenn es selten offen gesagt wurde, aber doch immer merklich mitgeschwungen ist. Bildlich ist Gemeinde oft ein Haufen Salz, der gut verpackt irgendwo in der Landschaft steht. Naja, ich �bertreibe jetzt und ich sage nicht, da� es bei jeder Gemeinde so ist.
Was passiert, wenn ich „Gemeinde“ in der Welt lebe? Wenn ich nicht mehr entscheiden kann, ob sich jemand bekehrt hat oder nicht, oder noch nicht? Wie das genau aussehen soll, wei� ich auch nicht. Es ist nur eine Idee, die mir heute so gekommen ist. Wenn ich Menschen erreiche, so, wie ich im Chat Leute erreiche, so irgendwie (ich kann von keinem behaupten, er h�tte sich bekehrt ;-))), aber nicht dar�ber urteilen kann, ob er/sie mit Jesus unterwegs ist, oder nicht…? Das macht nat�rlich unsicher. Man wei� ja nicht so genau, ob der, der grad irgendwie erz�hlt, da� er betet, zu meinem Gott betet, oder, wie ernst..?
Ich will dar�ber weder urteilen noch mich abgrenzen. Mein Christsein versuche ich unter die Menschen zu bringen, auch dort zu leben. Damit meine ich nicht das Predigen von oben runter, sondern auf gleicher H�he Freund zu sein.
Das Bild mit dem Salz der Erde erscheint mir dabei treffender, wenn man sein Christsein mehr in die Welt tr�gt und nicht sein eigenes, frommes, abgegrenztes S�ppchen kocht. Gemeinde in der Welt ist das (noch) nicht, aber ich tr�ume von so etwas. So �hnlich wie am Parkplatz in NES am Freitag 🙂
sofx
Verantwortung?
Eine Frage stelle ich mir nach dem Waldundwiesenerlebnis vom Freitag. Inwieweit „muß“ man sich in anderer Leute Angelegenheit einmischen und inwieweit darf man es nicht?
Konkret: Wenn ein minderjähriges Mädchen, mit Drogen bis oben hin voll, auf der Wiese liegt und zittert, sollte man es nicht einfach packen und ins Krankenhaus bringen oder ist das schon ein zu harter Eingriff in ihre Privatsphäre?
Ich bin froh, daß es – im Nachhinein – gutgegangen ist. Aber ich möchte nicht noch einmal das Risiko eingehen, bzw. nebendranstehen und mehr oder weniger „nur zugucken“ müssen.
Mir ist auch bewußt, daß ich meine eigenen Grenzen erreicht bzw. überschritten habe, bzw. mir fiel es im Nachhinein auf. Ich kenne da außerdem die Rechtslage nicht, zB, inwieweit man da schon wegen unterlassener Hilfeleistung drankgekriegt werden kann.
StGB §323c (Unterlassene Hilfeleistung): „Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“
Greift das hier schon?
JF-Wollbach, NES und viele Eindrücke
Ich war gestern bei den JF-Wolbach. Ich kam in den Raum, dort saßen ca. 20 Leute. Sehr junge Leute. Es war im Gemeindehaus neben der Kirche. Der Gottesdienst war recht lustig. Ich erzählte was über Gottes Reich. Doro, Andi und Jessi waren von den JF-Brückenau dabei.
Danach fuhren wir zum McWürg nach Bad Neustadt/Saale (NES, 7km entfernt). Heiner nahm seine Gitarre mit und als wir so in den Laden reinkamen, winkte ein völlige unbekannter in Kurzen Hosen, T-Shirt und Papierblumenkette, und fragte, ob wir auch „Coutry roads“ spielen könnten. Ich sagte „nein, ich kann es nicht“ und wir kamen ins Gespräch. Basti aus Haard (bei Bad Kissingen) fragte dann noch weiter, was wir denn für ne Gruppe wären und als ich es ihm erklärte, sagte er auch ganz stolz, daß er beim Weltjugendtag war und für die kath. Kirche seines Ortes versucht, irgendwelche Dinger zu reißen. Naja, wir tauschten Mailaddis aus, aber er setzte sich noch zu uns. Wir gingen raus, weils drinnen stickig war, außerdem wars draußen noch schön warm.
Draußen saßen wir aufm Parkplatz, direkt am Eingang, und machten Musik. Heiner und Andi hatten die Gitarre inne, mir gaben sie sie auch zwei mal. „Du bist doch der, der Fire and rain singt“, fragte mich ein Mädchen. Also gröhlte ich Fire and Rain auf Wunsch der Freaks 😉 – auf dem MacWürg-Parkplatz in NES. Bast blieb ziemlich lange dabei und freute sich. Irgendwie setzten sich ne Menge Leut dazu – spitzenweise ca. 15. Neben mir saß ein junges Päärchen. Katharina sprach mich an und fragte mich ein wenig aus, was wir da so machen. Sie meinte dann aber, daß sie nicht an Gott glaubt.
Wir räumten das Feld als einer vom Laden rauskam und gemeint hat, daß wir verschwinden sollten, oder er holt die Polizei. Das war nach ca. 1 Stunde ;-).
Weiter gings nach Bad Kissingen, wo ein paar ausm Chat zelteten. Ich wurde von Lisa und Carina herzlich begrüßt und ich lernte wieder ein paar neue Gesichter ausm Chat kennen. Lustigerweise kam Ingo, der bei den JF-Brückenau war, zum selben Zeitpunkt an wie wir, der dann sein Zelt aufbaute. Ein Mädchen lag bedröhnt und frierend auf der Wiese. Als sie mich erkannte, sagte sie nur „Uli? Des haß ich!“ und meinte damit wohl, daß ihr das nicht so recht war, daß ich (schon wieder mal) in dem Zustand angetroffen habe. Wir legten sie dann ans Feuer, wo sie dann nicht mehr so schlotterte.
Ich hab noch mit verschiedenen Leuten geredet. Mit Carina konnte ich mal länger reden. Das fand ich total angenehm („mein Arsch mich auch“, gell ? *hihi*) Es war schön, auf dieser Wiese bei Mondschein ;-).
Gegen 3 Uhr bin ich dann ins Bett gefallen.
Ich hab ne Menge Eindrücke bekomen, die ich erstmal verarbeiten muß 😉
sofx
Struktur in Gemeinde
Das ist ein Reizthema, das in den letzten Jahren, vorallem Monaten aufkam. Und doch merke ich, da� es mit Wachsender Gruppe (oder Gemeinde) wichtig ist. Nur die Frage, wie man das am besten anstellt, steht dabei noch im Raum. Regeln als Struktur sind m�glich, aber schie�en sehr schnell �ber das Ziel hinaus. Ich glaube, da� man als „Leiter“, oder meinetwegen auch als „Apostel“ mit Strukturen vorsichtig sein mu�. „Nur wenns wirklich n�tig ist“, denke ich mir dabei oft. Aber man kommt auch nicht dran vorbei.
Struktur in Form von Regeln erscheinen mir seltenst ein guter Weg zu sein. Wenn man mit Drogenabh�ngigen zu tun hat, ist das sicher ein wichtiges Instrument.
Wenn ich in die Bibel schaue, dann sehe ich, da� Struktur ganz oft mit Hilfe von Menschen geschaffen wurde. Es fing in der Apostelgeschichte damit an, da� die Apostel pl�tzlich mit Kram zu tun hatten, der sie aufhielt, also �bertrugen sie Aufgaben an andere und mischten sich dann nicht mehr ein. Genauso wie sp�ter Paulus diverse Leiter einsetzte. Er schuf apostolisch Strukturen – mit Menschen. Und diese als Leiter eingesetzten Leute haben wiederum, je nach Bedarf, Verantwortung von Teilbereichten auf andere Leute �bertragen. So verstehe ich das jedenfalls ;-).
sofx