Mein Lieblingsthema :-)

Ja, das ist „Identit�t“. F�r die, die es noch nicht wissen ;-). Gestern haben wir („Hauskreis“) uns mit jemanden getroffen, der jahrelang in dunklen Kreisen war. Defakto also mit Satan unterwegs. Nach dem Ausstieg gings in ein christliches Seminar, in dem gelehrt wurde, da� man alles m�gliche symbolische verbrennen/wegwerfen mu�, die Wohnung wurde sogar christen „ges�ubert“. Als der Gem�tszustand sich immernoch nicht verbesserte wurden alle m�glichen hahneb�chenen Thesen aufgestellt – bis hin dazu, da� der Kanarienvogel von D�monen bessen ist und deswegen die geistliche Luft in der Wohnung verpestet. Abhilfe w�rde die T�tung des Tieres schaffen. HALLO?! *AnKopfGreif*. Der Vogel lebt noch, zum Gl�ck… und die „geistlichen Sauberm�nner“ kommen auch nicht mehr (mit Sicherheit ist es sinnvoll, gewisse Symbole auf den M�ll zu werfen, aber das hat doch Grenzen!)
Was mir gekommen ist, ist die Frage, wann ein Mensch den „Schritt zur J�ngerschaft geschafft“ hat. Ich glaube, es h�ngt da viel von Identit�t ab. Gott sagt mir, da� er mich liebt, irgendwie machte er mir das klar. Ich glaube, das tut er durch seinen (Heiligen!) Geist. Vielleicht ist es genau das, was viele mit „Erf�llung mit dem Hl. Geist“ meinen und wenn dem so ist, dann hat das nicht (zwingend) was mit Torrontosegen oder Mit-Schaum-vorm-Mund-Gott-Lobpreisen zu tun. Also nicht mit Handauflegung und Sp�ren, sondern mit zunehmendem Vertrauen/Glauben zu tun. Und genau darin liegt auch die Schwierigkeit, weils Glaube ist.
Ich w�nsche all denen, die irgendwo an die Existenz Gottes glauben (oder vielleicht sogar wissen, da� er da ist), da� sie auch ihre Identit�t in ihm finden. Wenn du deine Identit�t hast, juckt dich auch nimmer, was irgendwelche (pseudo)lehrer dir aufschwatzen wollen. An der Stelle m�chte ich bemerken, da� es auch sehr gute Lehrer im Herrn gibt *smile*. Wenn du wei�t, wer du bist, dann kann dir das auch keiner mehr wegnehmen. Und wer sonst k�nnte dich besser definieren als der, der dich sowieso schon gemacht hat? Wenn du nicht wei�t, wer du bist, wie du bist, dann finds raus, ich w�nsche dir, da� du Frieden dar�ber kriegst.
sofx

Heute gelesen..

„Sei zu allen verbindlich, aber nur mit wenigen vertraulich, und pr�fe diese wenigen gut, bevor du ihnen dein Vertrauen schenkst. Wahre Freundschaft ist wie eine Pflanze, die langsam w�chst, und sie mu� die Ersch�tterungen der Not erleiden und �berstehen, bevor sie ein Anrecht auf die Bezeichnung ‚FREUNDSCHAFT‘ hat !!!“
Ich wei� nicht ob ich das so hinkriege aber genau so w�rde ich es auch ausdr�cken.

Pölfahrzeug zu Verkaufen ;-D


Peugeot 205 Diesel, 64 mörderische PS aus der Pflanze, erzeugt in einem 1,9l-Motor, der 177tkm runter hat. Kupplung ca. 17tkm alt, Lichtmaschine vor ca. 15tkm überholt. Verbrauch: 6l/100km Pflanzenöl, was mich derzeit 72ct/l kostet. Umgrüstet auf Pflanzenöl mit einem 2-Tank-System von ATG-Glött (kann man auch für modernere TDI-Motoren verwenden!). Achso, ja, Glasschiebedach und Nebelscheindingsbums hat er auch. Und Winterreifen sind drauf. 2 Sommerreifen ohne Felge sowie eine Ersatzeinspritzpumpe liegen bei. Warum ich dieses tolle Auto loswerden will? Nun, wir haben ein tolles Angebot für einen VW-Touran bekommen.
Wer viel und billig fahren will, vorallem Langstrecke, kann sich eines USB-Autoradios erfreuen. Unsere Langstreckenzeiten sind ja nun Gott sei Dank vorbei. Bei Interesse einfach mal mailen 🙂
sofx

Reich Gottes =|= „Führer, wir folgen dir!“

Oft wird das Reich Gottes militaristisch dargestellt. Gott gibt Befehle, die wir brav erfüllen, und wenn wir sie erfüllen, dann ist alles gut. Das Problem an der Sache ist aus meiner Sicht: Gott gibt nur ganz selten Befehle und dann sind das auch mehr so Dinge, wo er sowas sagt wie „Kopf einziehen! aufpassen!“. Also auch keine wirklichen Befehle. Wenn der Draht zu Gott irgendwie gestört ist, dann versucht Mensch sich seine Befehle eben aus der Bibel zu entwickeln. Das endet meistens in einem Regelwerk. „Wir tun ja nur Gottes Wille und der steht ganz klar in der Bibel“, höre ich oft. Meist lasse ich das so im Raum stehen und überlege mir, welche Regeln nun sinnvoll sind, welche nicht, und nicht selten bekomme ich Regeln präsentiert, die in meinen Augen voll gegen die Bibel sind. Und wenn man das tut, also eigene Bibelinterpretationen als Gesetz zu machen, dann wird das ganze auch noch gefährlich, finde ich, vorallem, wenn man das als Gemeindeleiter tut (Sektengefahr). Ich vermute daß die Kreuzzüge (hallo? „du sollst nicht töten“??) so einen Ursprung haben.
Die Frage ist „was ist Gottes Wille“, oder vielmehr, „was ist Gottes Plan?“. Nun, um das herauszufinden müßte man einen Draht zu Gott haben. Grundsätzlich glaube ich auch, daß Gottes erster Plan ist, Mensch klarzumachen, daß er geliebt ist. Ich glaube, das ist die Grundlage, also, zu erfassen, daß Gott existiert und daß er dich liebt. Alles andere baut darauf auf.
Die „nächste Stufe“ ist dann die konkrete Entwicklung eines gemeinsamen Planes. Es gibt keinen einzig wahren und richtigen Weg, den man mit Gott gehen kann, also, ich glaube nicht daran. Jesus will uns nicht „Sklaven“ nenne, sagte er mal, er sagt, daß er sagt, was er vorhat, und daß er uns in seine Pläne einweihen will. Wir können (aber müssen nicht) mitmachen. Aber wenn du Jesu liebe intus hast, dann machst du das freiwillig. Ich möchte klarstellen, daß ich nicht immer diese Liebe so intus habe, weil mich manchmal vieles einfach davon wegdrückt oder erdrückt. Jesus war Mensch und weiß das.
Das Reich Gottes hat keine physischen Grenzen, naja, vielleicht ist der Tod eine physikalische Grenze? Aber du kannst da nicht hinfliegen oderso. Es beginnt, so glaube ich, in unseren Herzen, dort wohnt Gott ja auch mit seinem Geist, der mich inspiriert. Öh, manchmal. :-). Oft höre ich, wie sehr sie auf irgendwelche Veranstaltungen „Gott gespürt“ hätten, und ich steh genausooft daneben und dachte „toll, ich spüre nix“. Ich benenne solche Gottesdienste auch gerne „Psalm 91,7-Gottesdienste“ (Ich blieb so ziemlich als einziger, auch noch Frischbekehrter 2x bei einem „Segnungsgottesdienst“ im CZF stehen). Ich habe aber, wenn auch erst Jahre später, Gott anders erlebt oder angefangen, ihn anders zu erleben. Wenn man Gott erlebt, wenn man von ihm inspiriert wird, wozu braucht man dann noch die Bibel? Ich denke, daß man sich auch ganz schnell was einbilden kann. Fang mal nach 2 Kannen Kaffee an zu beten, du wirst sehen, wie „geistlich“ das wirkt *grins*. Die Kreuzritter bzw. ihre „geistlichen Leiter“ bildeten sich ja auch ein, daß Gott will, daß man die Moslems abmetzelt. Die Bibel sagt für mich glasklar „du sollst nicht töten“. Man soll ja auch an Hand der Bibel prüfen und keinem Führer blind folgen.
Ich vertete mehr und mehr die Ansicht, daß jeder Christ auch irgendwo „Leiter“ ist bzw. sein sollte. Ich meine damit nicht „Gemeindeleiter“, der einer Gemeinde vorsteht, sondern, daß er eine eigene Beziehung zu Gott hat/haben darf, die erstmal von Vorstehern akzeptiert werden sollte.
Straft Gott einen, wenn man gegen die Bibel handelt? Ich glaube nicht, bzw. nicht in dieser Zeit, in der wir leben. Wenn wir Mist bauen, dann fällt das auch ohne Gott auf uns zurück. Was Mist ist, und was nicht, was richtig ist, was nicht, ist oft nur schwammig in der Bibel beschrieben (nicht immer, aber oft). Hier gilt es halt, das mit/über Gott herauszufinden, vielleicht auch auszufechten?
Mensch ist mehr wert als er denkt. In Gottes Augen zumindest.
sofx