Ein Land voller Konsonantenanhäufungen

Vorweg zur Aussprache:

ř = rsch, č = tsch, š = sch, ž = stimmhaftes sch, wie in „Journal“, ň = nj

So, und jetzt versuche folgende Städte auszusprechen:

Třeboň, Třebič

Und nicht zu vergessen die Zahl 4 im Tschechischen: čtyři, bzw. Eis: Zmrzlina

So, nun zum eigentlichen Urlaub:

Wir fuhren am 1.7. los, mit unsrem Ex-Küchenschrank hintendrin. Als wir von der A3 runterfuhren, hakte das Getriebe derart, daß ich erstmal keine Gänge reinbekam. Das gab sich dann aber erstmal wieder. Es ging weiter zu Theresas Cousine und nach Waidhaus, wo wir übernachteten.

Nächsten Tag fihren wir an den Orlik-Stausee, wo wir erstmal garnix machten, nur gammeln :-D. Toll! Mir war das voll wichtig, mal abzuschalten.

Danach besuchten wir diverse Burgen und Städte (Budweis, Trebon, Teltsch, Trebitsch, Tabor) und gammelten die letzten 2 Tage in Horni Vltavice (Obermoldau) auf nem Campingplatz in 15km Entfernung zur dt. Grenze ab ;-D.

In Trebon lernten wir noch ein teschechisches Paar, Šarka und Mario, kennen. Das war voll schön, wir machten ein paar Dinge zusammen, wie zB Bootfahren, Biertrinken/Essengehen oder Einkaufen ;-).

Joar, dann gings über München nach Hause. Der Bus hielt bis zum Ende durch, aber ich fürchte, er ist jetzt total hinüber. Getriebe zickt und Motor verliert an Leistung (aber nicht an Öl).

Bilders gibts hier

Tschechien ist voll das schöne Land, und es ist recht nahe, ich kann es nur jedem empfehlen, der mal 1-2 Wochen wohinfahren will. Die Leute können meistens Englisch und/oder Deutsch, beim Rest kann man sich mit Händen und Füßen verständigen, geht scho!

Umzug, Chaos, Urlaub

Die letzte Woche hatte ich Urlaub. Also nicht wirklick Urlaub, ich war nur nicht in der GSI, denn wir sind umgezogen. Es war schon stressig, und es gab ne ganze Menge Dreck, die neue Wohnung war auch nocht nicht ganz fertig, aber nach 1 Woche schuften steht jetzt so halbwegs alles in der neuen Wohnung. Der VW-Bus erwies sich als sehr praktisch und nützlich, vorallem, weil wir unsre „neue“ Küche (geschenkt) damit transportieren konnten. Dieses WE fuhren wir eine Kommode nach Bad Brückenau und nehmen einen Schreibtisch und einen Schrank mit nach Darmstadt. Am Dienstag wollten wir nen ausgedienten Küchenschrank zu meiner Schwester fahren (auf dem Weg in den Urlaub). Heute kommt noch die Waschmaschine runter, morgen kommt (hoffentlich) der Arcor-Mensch zwecks Telefonumklemmen, dann wars das.

Danke an alle, die mitgeholfen haben! Wir beschäftig(t)en ja immerhin Leute von Frankfurt bis München 😀

Derzeit herrscht aber noch massiv Chaos bei uns.

Da es ab unsrem geplanten (7.7.) Urlaub pünktlich in ganz Europa ca. 1 Woche lang mehr oder weniger durchregnen soll (sogar am Mittelmeer), beschlossen wir, schon in 2 Tagen wegzuzuckeln. Aber dazu muß ich noch die mittlerweile marode gewordene Kühlboxgasleitung erneuern. Ich hoffe, ich kann die 8mm-Gasleitung besorgen, samt Verschraubungen und das Biegegerät besorgen. *ächz*

Geschafft! ;-D

Ich bin heute von Darmstadt nach Bad Brückenau geradelt. Und das mit meinem 13 (?) Jahre alten Peugeot Country original 21, aber jetzt nur noch 15Gangrad 🙂

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Beschilderung der Radwege zwischen Darmstadt und Hanau schwenkte ich dann auf Bundesstraßen über und erreichte nach ca. 90km (davon 10km Irrfahrt) Salmünster, um von da aus über den Spessart zu gondeln.

Nach insgesamt 130-140km und knapp 8h Fahrt kam ich dann in BRK an 😀

*woohoo*

Herzlichen Glückwunsch, Diego!

Mein Arbeitskollege Diego aus Spanien ist seit einer guten Woche Vater. Er flog sozusagen (wie immer….) „just in time“ nach Spanien, um bei der Geburt dabeizusein. Jetzt kämpft er mit den Behörden, damit er Babyurlaub bekommt.

Die Kleine heißt Silke, und der stolze Vater mußte sie trotz all dem Streß noch bei Youtube reinsetzen:




Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für euch! 😉

Da bin ich jetzt (auch) mal stur

Wie ich schon in ein paar vergangenen Posts hab durchleuchten lassen, finde ich Windows (aus folgenden Gründen) Scheiße:

1) Es ist überaus resourcenfressend (Windowsmensch-Antwort: „Deine Hardware ist zu alt“)

2) Es passieren dort unvorhergesehene Dinge (Windowsmensch-Antwort: „Das hab ich so noch nie gesehen“)

3) Wenn man den PC (Mainboard) wechselt, muß man es neu aufsetzen.

4) Das Machtmonopol seitens M$ ist einfach gegeben und dem unterwirft man sich.

5) Nervige Probleme mit Viren (Windowsmensch-Antwort: „Unter Linux gibts auch Viren“, meine Antwort: „Ich hatte in 12 Jahren Linuxbenutzung  noch keine“).

Wer also Windows stur benutzen will, kann über diese Fakten nicht hinwegsehen und muß sich den Konsequenzen stellen. Und wer zu bequem für einen Umstieg ist, soll die Suppe doch bitte selbst auslöffeln. So. *Sturstell*

Gestern im Hauskreis…

…habe ich einen Text von John Mulinde aus dem Jahr 2000 vorgelesen und wir haben darüber diskutiert. Zugegeben ist das schon beim ersten Lesen starker Tobak und ich würde jetzt auch nicht alles unterschreiben, was da so steht. Also ich traue da der Bibel auch mehr als den Aussagen eines Ex-Satanisten. Und ich lese den Text als Text eines Afrikaners, den ein „aufgeklärter“ Europäer sowieso kaum in den Schädel bekommt. Aber vieles in diesem Text kann ich nachvollziehen und habe ich (gerade als Leiter) so erlebt. Ich kann nicht so ganz in Worte fassen, warum ich das so fühle/denke/sage. Ich sage mal platt, daß Gott durch seinen Hl. Geist gerade in meiner Zeit als Leiter sehr oft zu mir gesprochen hat – und es stimmte immer.

Die Diskussion verlief dann sehr europäisch *g* und ich empfand, daß vieles versucht wurde, mit „wissenschaftlichen“ Möglichkeiten zu erklären. Aber letztlich ist das eine oder das andere Glaubenssache. Und da habe ich mich nunmal schon 1995 entschieden (und lebe ganz gut damit ;-)).

Ich habe gemerkt, daß ich zumindest in dem Punkt Marcy, urspr. aus Nigeria und im Hauskreis dabei, recht nahe bin und eben nicht (erneut) versuche, meinen Glauben bzw. derartige Texte mit Psychologie etc. pp. zu hinterfragen. Mir ist aufgefallen, wie sehr Glaube eben auch Entscheidungssache ist, gerade, damit er „Frucht“ bringt. Dabei ist es scheinbar erstmal egal, woran man glaubt, aber die Frucht aus Jesus ist eine andere als die Frucht aus Satan. Und letztlich gibt es meiner Meinung nach kein dazwischen, keine Grauzone, auch wenn ich die Grenze sicherlich nicht immer kenne.

Daß in der (geistlichen) Welt ein Krieg tobt, davon bin ich überzeugt. Nur finde ich schade, daß viele Christen genau da einen auf „Peace“ machen und das ignorieren (weils eben einfacher und bequemer ist?). Und nein, es geht nicht um Leistung(sbeten), es geht darum, daß man sich das als Christ immermal wieder in Errinnerung ruft.

Naß…

Gestern kam ich nach Hause, Theresa meinte, wir könnten ja noch schnell nach Griesheim fahren, ne Küche von ihrer Kollegin anschauen, die eben ausgemustert werden sollte. Wir brauchen für unsere neue Wohnung und damit neue Küche ein paar Hängegschränke und wollten mal sehen, ob sie dazu einigermaßen passen.

Weil die Gewitter wieder zu verschwinden schienen, fuhren wir mit dem Rad dorthin, wir brauchten 45min für eine Fahrt. Gut. Nach ein paar Sekunden haben wir die Küche angschaut und fuhren ziemlich schnell wieder heim, weil es wieder zu donnern begann.

Auf halber Strecke tröpfelte es, während ich schneller wurde, wurde Theresa (von mir gefühlt) langsamer. Das gipfelte darin, daß Theresa dann einen Platten bekam, nachdem sie durch ein paar Scherben gefahren ist, die irgendwelche Idioten auf einer noch nicht freigegebenen Neubaustrecke zerdeppert haben. Ich dachte, ich hätte noch einen Ersatzschlauch dabei. Aber weit gefehlt: Das einzige, was ich in, nein an der Hand hatte, war Senf, den ich am Samstag in meiner Tasche vergessen hatte und sich in dieser Tasche homogen zu verteilen begann.

Jeder, der mich kennt, weiß, daß ich in dem Moment das Fluchen und rumbrüllen anfange, was aber angesichts mangelnder Zuhörer nicht so schlimm war 😉

Theresa fuhr die letzten 2-3km mit meinem Rad nach Hause, während ich ihr Rad durchs Gewitter zur Nächsten Straßenbahnhaltestelle (1km) geschoben habe, wo ich dann mit der Bahn heimfuhr.

Ich war naß bis auf die Knochen und aus meinem T-Shirt konnte ich bestimmt 1/2l Wasser auswringen 🙂

Danach hab ich noch Theresas Rad repariert, damit sie heute damit in die Schule fahren konnte….