Liebe Macher von Audible…

…ich habe mich für einen Probemonat bei Ihnen entschieden, einfach, um Ihre Hörbücher mal auszuprobieren. Ich konnte mir auch ein Audiofile (kostenlos) herunterladen.
Nur stellte ich dann fest, daß Sie für Linux keinerlei Software zur Verfügung stellen. Da ich außerdem kein Smartphone habe, dessn „app“ das abspulen könnte, bin ich leider dazu gezwungen, auf Ihre Angebote zu verzichten.
Ich frage mich ferner, wieso Sie nicht in der Lage sind, wie es bei Amazons Downloads für Musik üblich ist, MP3s zum Download bereitzustellen. Warum muß es über diesen propitären DRM-Scheiß gehen?
Gut, ich bin nicht dazu gezwungen, es zu nutzen, also kündige ich mein hiermit bei Ihnen mein Abo.

4 Gedanken zu „Liebe Macher von Audible…“

  1. Achja, der gute alte DRM-Bullshit. Wie lange ist es jetzt her, dass iTunes mit DRM-verriegelten startete? 10 Jahre oder so? Und wie lange seit sie den Scheiß aufgegeben haben? Bestimmt schon vor so 5 oder 6 Jahren. Und manche Dienste haben’s noch immer nicht gelernt, wollen einem Dateien verkaufen, die man dann doch nicht wirklich besitzt. Was ist eigentlich in so 10-15 Jahren, wenn niemand mehr die proprietäre Abspielsoftware pflegt? Dann können die armen Kunden ihre Festplatten (oder was immer sie dann benutzen) voll mit Musik, Filmen und Büchern in den Müll schmeißen, und wer versucht, die zuständigen Unternehmen auf Schadensersatz oder so zu verklagen wird daran scheitern, dass es sie dann schon lange nicht mehr gibt.
    Aber ich glaube Dienste wie Audible sind eh auf dem absteigenden Ast, Hörbücher gibt ja längst auch anderswo zu kaufen und mit der allgemeinen Linuxscheu schießen sie sich auch selber in den Fuß, weil offene wie auch kommerzielle Linux-basierte Abspiellösungen noch an Bedeutung gewinnen werden.
    Mein OpenElec-basierter Media Center PC kann zum Beispiel auch immer noch auf keinen einzigen kommerziellen (Video-) Streaming-Dienst zugreifen weil sich niemand traut, auf DRM zu verzichten und seine APIs zu öffnen. Gut, denke ich mir dann, dann wollen sie mein Geld halt nicht haben. Es haben noch zwei Videotheken in meiner Stadt überlebt und Fahrrad fahren ist gesund. Bis auch die zumachen ist die Medienbranche hoffentlich zur Besinnung gekommen.

    1. Ich konnte das nicht als mp3-, lediglich als aax-file oder aa-file herunterladen, was im Grunde ein DRM-Geschütztes AAC ist und ich das so nur auf einem PC, Apfel, Android-Handy oder einem mp3-player abspielen kann, der das auch kann. Meiner kann das – in der Originalfirmware, die ich zwar starten kann, aber ungern benutze, außedem würde ich gerne einfach einen USB-Stick an mein Autoradio anflanschen, damit ich das im Auto hören kann, falls ich mal länger untwerwegs bin. Geht aber nicht, weil ich ja dazu mein Autoradio „synchronisieren“ müßte, wozu ich wiederum um Windows oder einen Apfel bräuchte. Unter Linux/WINE kann ich das abspielen, mehr nicht.
      Wenn mich eine Firma dazu verdonnern möchte, proptäre Software auf einem propitärem System zu benutzen, damit ich deren DRM-Scheiße abspielen/“synchronisieren“ kann, kann sie mir gestohlen bleiben und ich lehne das schlichtweg ab. Bei Amazon an sich kann ich ja auch ganz normale, DRM-freie mp3s herunterladen und mit beliebiger Hard- und Software abspielen. Warum also nicht bei Audible? Ich bin Kunde und muß nicht alles mitmachen.
      Ich fühle mich in all meinen Ansichten bezüglich Windows mehr als bestätigt und halte es für die privatsphäre mehr als gefählich, es zu benutzen. Es geht der NSA einfach einen Scheißdreck an, was ich auf meiner Festplatte habe. So.
      „Unter Linux können sie genauso draufgucken“ ? – Nein, das ist maximal Medienpropaganda und schlichtweg gelogen. Vielleicht ist das möglich, aber es ist dann viel viel viel aufwendiger und damit teurer. Die verschlüsselten Daten eines gewissen Laptops kriegen sie ja auch nicht geknackt.

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