Nacktscanner

Für mich mal wieder ein Beispiel, daß es der (Sicherheits)Polytick garnicht um Fakten geht, sondern um Polemik und Kontrolle. Oder um Kontrolle durch Polemik.
Seit dem vereitelten Attentat eines Nigerianers in den USA wird von der Seite der Polytick der Einsatz von Nacktscannern forciert.
Das Problem liegt bei den zuständigen Sicherheitsbehörden selbst, und eben nicht bei den angeblich unzureichenden Sicherheitsauflagen. Noch weit gravierender als bei 9/11.
Für mich ist klar, daß ich kein Flugzeug betreten werde, wenn Nacktscanner aufgestellt werden sollten.
Liebe Polyticker, ihr spinnt wohl! Ihr manipuliert das Volk, macht Panik, damit wir kuschen. Da mach ich aber nicht mit.
Einen guten Kommentar zu Nacktscannern hat „PIRAT SANGO“ geschrieben.

5 Gedanken zu „Nacktscanner“

  1. Vor allem sind das Placebo, die Sicherheit vorgaukeln. Oder sollen auch Nacktscanner in Bahnhöfen, Fußballstadien und anderen öffentlichen Einrichtungen installiert werden? Da ist wohl eher eine Industrie dahinter, die ein Produkt verkaufen will und mit der „Bedrohungslage“ gleich ein Kaufargument liefert. Schade, das Geld könnte man ja anderweitig auch gut verwenden. Aber wer braucht schon sowas wie Bildung, zum Beispiel?

  2. HoS, du wirst es nicht glauben, aber wir sind hier zu 100% einer Meinung.

    Die meisten Menschen sind mittlerweile politisch derart desinteressiert (technisch sowieso), dass sie keine Diskussionen wollen, sondern nur, dass die Politiker ihre Arbeit machen. Daher kommen solche Themen wie Nacktsanner nicht richtig auf den Tisch; irgendwann stehen die Dinger halt am Flughafen, und dann heißt es „Da hinstellen, Arme hoch und Schnauze halten“.

    Sommer 2009: „Das ist Unsinn, das machen wir nicht“. Dann wird im Winter 09/10 ein Attentat auf ein US-Flugzeug vereitelt. Ursache: Extreme Schlamperei bei britischen und amerikanischen Behörden. Urteil von Fachleuten: Auch Nacktscanner hätten diesen Attentatsversuch nicht verhindert. Und trotzdem sind plötzlich „Nacktscanner wieder im Gespräch“; diese würden, aufgrund der veränderten Sicherheitslage (???) nun doch vom Volk mehrheitlich akzeptiert. Aha.
    Wolfgang Bosbach lehnt im D-Radio Nacktscanner nach wie vor ab, gibt aber zu bedenken, dass man sich keiner Option kategorisch verschließen dürfe, denn möglicherweise würde die Technik ja Fortschritte machen und die derzeitigen Hindernisse überwinden (Privatsphäre, Gesundheitsschutz). Und schwupps! – wenige Tage später ist die neue Technik da, die Bosbachs Auflagen erfüllt, und sie soll so schnell als möglich zum Einsatz kommen. Eine Technik, die es fertigbringt, durch die Klamotten zu gucken, aber trotzdem die Intimsphäre zu wahren – eine Meisterleistung!

    Ja, ich fühle mich unsicher. Aber nicht wegen islamischer Terroristen, sondern wegen solcher Politiker, die das Volk offensichtlich gar nicht mehr ernst nehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.