Das Leben ist wie eine Wurst

Es hat einen Anfang, es hat ein Ende, aber zwischendrin schmeckts lecker, obwohl es auch zähe Eigenschaften hat. Aber wenn Gott seinen Senf dazu gibt, dann erst schmeckts richtig geil.
Stell dir mal vor, an der Wurst im Himmel, die noch besser schmeckt, haste ewig zu kauen.

Den Text habe ich schon 2003 verfaßt. Ich habe die Tage ein uraltes phpbb-sql-file gefunden, aus dem ich einige alte Bloggeinträge aus dem Jahr 2003 und 2004 „neu“ in mein WordPress eingetragen habe.  Leider konnte ich die Kommentare von damals nicht mehr wirklich zuordnen. Es ist ein wohliges, komisches Gefühl, alte Texte von mir zu lesen. Und es macht mich sehr nachdenklich, auch, weil die Zeit in den letzten Jahren so gerast ist.

10 Gedanken zu „Das Leben ist wie eine Wurst“

  1. HooooooooooooooooooooS! 🙂

    Na, du!
    Hömma, wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann hätte ich gerne die Uhr zurückgedreht. Mann, das waren doch tolle Zeiten, damals! Früher, zu den glorreichen #yxthys-Zeiten, glaubte ich noch an was. Nicht an Gott, zugegebenermaßen, aber immerhin daran, dass es unveränderliche, nicht kompromittierbare, ewig gültige Dinge gibt, die irgendwo und irgendwie durch die Gegend wabern. Ich war ein Romantiker, so to say. Und fühlte mich von IRIX im Uni-Pool und all dem Neuen, das das Internet mit sich brachte, inspiriert. Die Zeit, weißt du, diese gottverdammte Scheiß-Zeit, sie macht alles kaputt, lässt Nahrung verderben, Blumen welken, Menschen altern, und am Ende steht der Sensenmann da. Zum Heulen. (Jaja, ich weiß, du siehst das anders, Gott und so. Aber lassen wir das).

    Apropos Inspiration: „Das Leben ist wie eine Wurst“ – das hast du schön gesagt! Es macht mich gewissermaßen nachdenklich. Ich will wieder nach Thüringen zurück. Die Bratwürste da schmecken göttlich.

  2. Highlund: Jaja, die gute alte Zeit *lach*. Vergangenheit malt eh immer mit bunteren Farben. Ich kenne dich aus der Zeit auch wimmernd im Auto ]:->. Und du hast mir anno 1996 prophezeit, daß ich „in spätestens 3 Jahren“ vom Glauben abfallen werde (odersowas) ;-). Heute, knapp 13 Jahre später, amüsiert mich der Gedanke.
    Wobei ich sagen muß, daß ich vieles hätte nicht erleben müssen. Aber wie das so oft ist – Mensch lernt (fast) nur durch Zerbruch, echtem Zerbruch.
    Oder wie mein Schwiegervater zu sagen pflegt: „Man muß zum Christsein sterben, sonst gibts auch keien Auferstehung“, und dieses innere Sterben kann so befreiend sein.

  3. Soso, du glaubst also immer noch. Da fällt mir was ein: Lass uns doch zusammen aufhören – du mit dem Glauben, ich mit dem Rauchen! Na, wie wär’s? 😉
    (Zugelassene Hilfsmittel: Richard Dawkins, „Der Gotteswahn“ und Alan Carr, „Endlich Nichtraucher“).

    Na eisai kala!

    Highlund

  4. Ach lieber Highlund.. *lach*.. was nützt die vermeintlich beste Philosophie gegen die Realität? *angrins*
    Schön, daß es dich gibt. Wirklich, ich habs vermißt! 🙂

  5. Mensch, Hooooooooooooooooooly! 🙂

    Du bist ja auch noch schwer im Geschäft! I miss you! Wann ist eigentlich die nächste Channel-Rüste? Wir könten doch mal wieder so richtig Party machen und uns die fetten Pro-/Anti-Glauben-Bücher gegenseitig um die Ohren hauen! Na los, man lebt schließlich nur einmal…uuuuups… äh, sorry, natürlich zweimal… hihi… 😉

  6. Ewig an einer Wurst rumzukauen empfind ich jetzt ehrlichgesagt nicht als paradiesische Vorstellung. ^^
    Was jetzt nicht heißen soll, dass ich gerne reinkarnieren würde um an neuen Würsten zu kauen.
    Allgemein: Made my day *schmunzel*

  7. Die Wurst ist dabei doch nur ein Bild vom Leben, das eben gegessen werden muß. 😉
    Reincarnieren möchte ich nicht nochmal. Einmal langt *grins*
    SofX

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