Gottes Reden zur Zeit…

Es ist für mich kein Zufall, was am Sonntag und Montag passiert ist. Sonntag waren wir in der Petrusgemeinde. Dort gings in der Predigt darum, ein „exzellenter“ (=hervorragender) Botschafter für Gott zu sein. Und daß uns das auch ne ganze Menge kosten kann, vorallem an Selbstüberwindung (wenn man zB nen Batzen zu vergeben und loslassen hat). Wir sollen ja „Kohlen auf den Häuptern derer sammeln“, die uns böses getan haben (oderso). Jedenfalls haben wir als Errinnerung so Tütchen mit Kohle drin mitbekommen.

Ich bekomme in letzter Zeit einiges an Positivem Reply, vieles, wo ich sozusagen „Frucht“ aus dem sehe, was ich in den letzten Jahren irgendwo „gesäht“ habe. Und es ist toll. Nein, ich habe keine neuen JF-Gruppen (mit)gegründet und es haben sich auch nicht grad Massen an Menschen bekehrt (jedenfalls nicht daß ich wüßte :-)). „Meine Frucht“ ist vielmehr, daß sich Menschen nicht umgebracht haben und wieder Hoffnung für ihr Leben fassen können. Und das wiederum sehe ich nicht wirklich als meine Frucht an, ich bin dankbar, daß ich das so miterleben darf und kann. Klar hege ich die Hoffnung, daß sie Jesus kennenlernen (wollen/können)! Und ich sage auch klar, daß nur Jesus wirklich weiterhelfen kann, aber hey, welcher Teenie will davon schon was wissen? Wenn sie es wollen, kommen sie schon auf mich zu und haken nach :).

Ich bin dankbar dafür, daß mir verhältnismäßig wenig zugestoßen ist. Dankar für die Leute, die für mich beten. Und ich finde, daß es eben nicht selbstverständlich ist. Eine aus dem Chat sagte mir am nächsten Tag, ohne, daß sie von meinem Unfall was wußte, daß sie geträumt hat, daß ich einen Unfall habe – mit (wenn ich recht rekapituliere) tödlichem Ausgang für mich. Zufall?

Mit meinen Kohlen im Auto fuhr ich also am Montag Leute besuchen. Auf dem Heimweg hatte ich dann den Crash. Zuvor hatte ich noch nen Brief mitbekommen, den ich erst zu Hause lesen sollte. Durch den Crash und die Aufregung hatte ich den schon wieder ganz vergessen. Und wie das mit mir in solchen Situationen so ist, zweifle ich schnell an dem, was ich tue, ich zweifle, ob ich noch richtig liege bei dem, was ich da so treibe und ob sich das irgendwo lohnt, oder nicht.

Dann fiel mir der Brief ein, den ich las und mich sozusagen als „exzellenter Botschafter Gottes“ ausgezeichnet hat. Seltsam, daß Zweifel doch so hartnäckig sind, um doch nicht so schnell zu verschwinden. Trotzdem sehe ich das als Zeichen/Reden Gottes, reingesprochen in eine schlechte Situation.

Danke Jesus.

4 Gedanken zu „Gottes Reden zur Zeit…“

  1. Zugegeben: Ich kann’s (noch) nicht!!!

    Manchmal weiss ich nicht einmal ob ich das wollen kann und frage mich ernsthaft wohin die „Reise“ wirklich geht??!

    Jedenfalls, von so „pseudoreligiösen“ Floskeln hab ich ehrlich gesagt die Faxen dicke!!!

  2. Mir fällt dazu nur ein, dass ich es mit 15 selbst kapiert/erfahren hab, dass nur Jesus helfen kann. dafür musste ich aber erst richtig tief fallen, um dann überhaupt nach oben schauen zu können.
    Ich hatte damals niemanden, zu dem ich hätte gehen können, nachhaken, fragen stellen etc. Im Freaks Forum wollt ich nicht schreiben und meinen (katholischen) Vater wollt ich erst recht nicht fragen. ich würde ihn auch heute nicht fragen. da käme wahrscheinlich sowas in richtung komm mit in die kirche etc., also nicht das, was ich gebraucht hätte. auch wenns gut gemeint ist…
    segen dir!
    SOFX 😀

  3. amen zu deinem post und im gleichen athemzug die nächste anfeindung 8), wir heiraten am 9ten… 🙁
    tut mir echt sorry, aber es geht kein anderer termin, außer wir wollen riskieren, dass lissy noch in den prüfungen steckt, während des trauversprechens noch ein paar gesundheitsparagraphen lernt etc. , nur zur sicherheit –> nein wollen wir nicht!

    will euch nur sagen, dass wir uns sehr freuen wenn ihr kommt! aber da wir nicht soo viel kontakt die letzten jahre hatten verstehen wir euch auch, wenn ihr zu den anderen 2 hochzeiten geht 8)!

    Segen Franz

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