Mathilda in Rumaenien Teil I

Mathilda heisst meine Wasserpfeife und sie wurde auf Wunsch von Sonja und Werner mitgenommen *fg*

Samstag, 7. Juli

Wir fuhren los, ich plante gegen 15Uhr loszufahren, es dauerte schliesslich bis 16Uhr. Immerhin. Die Kilometerangaben sind ab Bad Brueckenau.

km 282, Regensburg. Wir halten und ich fand heraus, wieso Werner staendig seinen Scheibenwischer anhatte: Unser Bus (wir fuhren voraus) verlor Sprit. Aber da ich das nicht weiter am Verbrauch (7,9l/100km) bemerkte, juckte mich das auch nicht weiter. Aber die Heckklappe ist guut eingepoelt.

Nach 413km waren wir in Oesterreich, wo wir bei St. Valtentin (km 523) uebernachteten.

Sonntag, 8. Juli

Wir fuhren an Wien vorbei und nach 760km waren wir in Ungarn. In Albertirsa (km 995) holten wir uns Forints und haben erstmal gegessen. Der Bus verlor kein Sprit mehr (lag wohl am Poel?). In Szolnok nochmal getankt, gings dann weiter. Bei km 1192 ueberquerten wir bei Oradea die Grenze nach Rumaenien. Dort kauften wir uns die Strassenbenutzungtpapperl fuers Auto. Und ich machte erste Bekanntschaften mit *RUMMS* *AUSWEICH* … Schlagloecher…aeh… nein, Krater! Nach einer mehr oder minder Irrfahrt durch Oradea (Grosswardein) kamen wir auf einen Campingplatz bei Baile Felix (Felixbad, km 1227). 2 Versuche, Geld von einem Atomaten da zu bekommen, schlugen fehl.

Montag, 9. Juli

Ich wache vom Baulaem auf und latsche erstmal durch den Ort, fand einen 2. Bankomaten, der aber auch nicht ging, die Frau der Bank dazu erklaerte mir, es laege am Chip blabla. Ich tauschte Forit in Lei (Rum. Waehrung) um und kaufte erstmal Wasser (Sauhitz!).

Wir fuhren nach dem Fruehstueck mit Bus und Strassenbahn (Juhu! Ostblocktatrabahnen!) in die City von Oradea und guckten, knipsten und holten erstmal Geld. Nachdem wir gegessen hatten fuhren wir zurueck zum Campingplatz, und von da aus weiter.

In Bejus (km 1270) haben wir erstmal vollgetankt und ich aklimatisierte mich an die rumaenischen Strassengepflogenheiten:

1) Nutze jeglichen Verkehrsraum, notfalls auch den Gehsteig

2) Achte auf Gegenverkehr, wenn du den Kratern ausweichst

2a) kannst du aufgrund von Gegenverkehr nicht ausweichen, VOLLBREMSUNG!

3) Achte auf Vieh auch auf Hauptverkehrsadern

Mit 3) machte ich ab Bejus Bekanntschaft. Eindrucksvoll, wie Kuehe und Ziegen wie Passanten (ohne dass da jemand auf sie aufpasst oderso) selbstverstaendlich auf dem Gehsteig bzw. Mitten auf der Strasse rumlaufen.

Km 1332, Arieseni. Wir ergatterten einen „Campingplatz“ idyllisch an einem Fluesschen. Problem: Der Platz ist auf der anderen Seite dessen und es gibt keine Bruecke, wohl aber eine Furt. Der Campingplatzmann sagte „Its possible!“, also fuhren wir rueber und es klappte tatsaechlich. Mathilda kam mit oertlicher Holzkohle zum Einsatz, was jedoch aufgrund der schlechten Holzes nicht so funktionierte. Duschen und WC waren im Haus, wo man ueber eine Wackelholzbruecke rueberlatschen konnte.

Dienstag, 10. Juli

Wir fuhren durch die Furt zurueck auf die Strasse und dann weiter nach Garda de Sus (km 1340). Von dort aus latschten wir ueber nicht bis klaeglich beschilderte Wege zu einer Gletscherhoehle. Wir schwitzen uns einen ab und trafen einen Rumaenen, der in London irgendwas mit Tourismus studierte. Er kommentierte das „Its possible!“ des Campingmannes mit „In Romania all is possible“. Alles klar :). Die Hoehle war ganz nett, aber ich habe sie mir grosser vorgestellt. Beeindruckend war das Temperaturgefaelle von 30Grad ueber die ca. 100m(?) Abstieg zur Hoehle (dadrin hats kuschelige 0 Grad).

Voellig fertig vom Abstieg und hungrid und muede fuhren wir weiter, auf der Suche nach einem Campingplatz mit Dusche undso. Wir fuhren und fuhren und fuhren ueber .. ach.. naja, so weit wie wir garnicht wollten. An Industrieruinen (teilweise in Betrieb) vorbei und als weiter bis wir 37km vor Sibiu (Herrmannstadt) ein Campingplatzschild erblickten und da (km 1501) einbogen. Es war wie in einer anderen Welt: Von Hollaendern betrieben, fein saeublerlich alles haben wir dann fast fuerstlich gespeist (jedenfalls kams mir so vor). Leider gewitterte es. Und es gab stromausfall und ich musste mich mit meiner LED-Funzel aufm Klo zurechfinden. Der Campingplatz ist anscheinend ein Projekt von hollaendischen Baptisten, die irgendwie da die Dorfbevoelkerung beschaeftigen.

Mittwoch, 11. Juli

Wir fuhren weiter bis Sibiu, da suchten wir den ausgeschilderten Campingplatz…der leider schon laenger geschlossen hat. Also suchten wir weiter und fanden ca. 10km ausserhalb einen weiteren bei Cisnadie (km 1569). Dort liessen wir den VW-Bus stehen und fuhren mit dem PeugeotHymer nach Sibiu rein.

Die kleine Stadtfuehrung dauerte 2 Stunden, war aber sehr schoen. Leider regnete es.

7 Gedanken zu „Mathilda in Rumaenien Teil I“

  1. Raucht bloß nicht soviel! Is net gesund!

    Achja und grüßt mir Graf Vlad Drakull! (*G*)

    Gute Fahrt!

    Alles Gute und gesegnete Zeit!

    Sofx!

  2. Hey du musst das anders schreiben.

    Bei der überschrift musst du es in sicht der Shisha schreiben 🙂

    Ich wünsch euch noch ne gesegnete zeit. vergess nicht. die zeit geht schneller rum als man denkt 😛

    SOFX bridget

  3. Der Wahnsinn! Rumänien liegt voll im Trend, aller fahren diesen Sommer dahin. Freut mich besonders, dass ihrin meiner zukünftigen neuen Heimalt, Oradea, wart. Kam die Irrfahrt daher, dass dort so viel umgebaut wird? Ich werde ab Mitte September dort Boschlektor sein und kanns kaum erwarten

  4. hey … 🙂 ich will auch nach rumänien, aber gut. 🙁
    vielleicht, wenn ich bald mal … irgendwann fertig bin mit irgendwas. ich würde gerne die bilder zu dem trip sehen (habt ihr die fabrikruinen fotografiert??)

    lgs

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