Ode eines Ehemanns einer Referendarin

Du bist so f�rsorglich, oh Bayernstaat,
wie gut du dich k�mmerst um deine Beamtensaat.
Damit sie ja gut aufgeht und getreu,
schwarzliebend und gleichzeitig Kritikscheu?

Dein Gehalt an deine Lehrlinge ist gering,
f�r 15ct/km quer durch Unterfranken tut man Zeit verbring‘,
60, 70 Stunden und noch mehr pro Woche schaffen,
da macht sich sogar der Ehemann laminierend (nicht lamentierend!) zum Affen.

Und das da� man am Ende Heulen und Z�hneklappern tut man ernten,
weil die Pr�fer ihre Arbeit total verlernten?
Ist etwa Sytem dahinter, da� Frau schlechten Noten bekam?
Liegts an der fehlenden Linientreue, Parteibuch oder anderen Kram?

Oder doch am hessischen Pa�?
Das w�re nun wirklich krass!
Man k�nnte noch viel mehr jammern und spekulieren,
und k�nnte dabei seinen Mut verlieren.

Die Bewertung hatte mit Leistung nichts am Hut,
aber was solls, nur der kleine Mann (und Frau) bekommt davon die Wut.
F�r die Damen und Herren der Regierung ist doch alles gut,
denn Lehrer hats ja genug.

Oh Bayernstaat, deine Saat w�chst in Hessen weiter,
steht dort in voller Bl�te und ist dort heiter,
weil man dort fair mit ihr umgeht,
und kein Beamtenwind sie nach bayer. Timbuktu weht.

Dein darmst�dter Fr�chtchen

4 Gedanken zu „Ode eines Ehemanns einer Referendarin“

  1. des dichters poesie
    zeigt wut, trauer und fantasie
    diese zeilen schreien raus
    applaus! applaus!
    f�r den fantastisch – wahren ohrenschmaus 🙂

    *knuff*

    lisa 🙂

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