Fahrerei und Schabernack, Donau und der Odenwald

Gestern war ich mit nem Kumpel, seiner Schwester, deren Freundin, nem Kumpel von ihm, $MAMA (*grins*) und C. in Heidelberg, auf Filmfestival, bzw. dessen Eröffnung. Da wir mehr als 5 waren, mußten wir mit 2 Autos fahren und da nur 2 Autos da waren, mußten wir uns aufteilen. Ich habe mich bereitwillig und mutig ins Auto von $MAMA gesetzt, C. saß aufm Beifahrersitz und ich saß entsprechend in dem 3-Türer hinten. Die beiden Frauen unterhielten sich und mir wurde zusehens langweilig. Aber ich hatte ne Menge Jesus-Freaks-Darmstadt-Flyer (Postkartenformat), womit ich ein bischen die hinteren Fenster zugepflastert habe. Ich glaube, $MAMA hat nix gemerkt, jedenfalls hat sie sich nix anmerken lassen. Da $MAMA für einige Leute beängstigend fährt, hatte F. (aus W. *g*) die Idee, ein Vater unser auszudrucken und das dann auf die Beifahrersonnenblende innen reinzukleben. Ich hab das etwas anders gemacht: Ich habe ein anderes Gebet zur Lebensübergabe an Jesus auf DIN A5 ausgedruckt, das 3x gefaltet und mit der Überschrift „Falls Sie gerade Angst haben und Jesus nicht kennen….“ versehen. Die Überschrift sieht man, und dann kann man den Rest bei Bedarf ausklappen. Das ganze hab ich dann später unbemerkt reinleben können :).

Gut, wir sind also nach Heidelberg gefahren, gingen da in den Kinosaal, wo dann ganz offiziell mit ein bischen Prominenz und Ansprachen das Festival eröffnet wurde. Ganz nett fand ich die bissigen Worte über die Musikindustrie (wo der Mensch recht hat, hat er recht).

Dann der FIlm: „Donau“. Eine schöne Story über ein paar Leute, die von Wien aus die Donau abwärts bis ins schwaze Meer. Eindrucksvolle Filmaufnahmen hat man gesehen, schöne Landschaftsaufnahmen, aber auch eine vom Krieg zerstörte Brücke in Novi Sad (Serbien). Die einzelnen Schicksale der Menschen auf dem Boot, die zT zwischendrin mitgenommen wurden, waren auch nicht uninteressant.

Danach sind wir wieder nach Reichenbach gefahren, wo ich dann auch übernachtet habe. Ich habe schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Ich wachte auf, schaute aus dem Fenster und sah dann, wie der Nebel aufstieg und mir fiel auf, daß es absolut ruhig war und hab das total genossen.

Da ich von T. gelernt habe, daß man $MAMAs damit necken kann, indem man ihre Küchenschubladen vertauscht, habe ich das gleich mal ausprobiert. Mal schauen, wieviel Humor sie hat.

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