Meine Abhandlung zum Thema „Bauchfreitops“

Damals, in den 80ern, als Colt Sievers sich noch erhebliche Materialschlachten geliefert hatte, habe ich wohl zum ersten Mal an „Judy“ so ein Bauchfreidingens gesehen. Ich fand das als 10jähriger (oderso) schon irgendwie witzig. Ne Zeit lang liefen einige bauchfrei herum, aber das verflog dann wieder.

Erst in den letzten Monaten scheint der Trend wieder aufzuleben. Und obendrein verzieren sich die Frauen ihre Nabel noch mit Piercingringe. Meine Schwester meint, daß „es die Männer schon schweg genug“ hätten, und in der Tat fällt es schwer, von einem gepiercen Bauch wegzugucken. Wobei ich zu meinem Entschuldigung sagen muß, daß ich sowas nicht wirklich sexy finde. Ich würde glaub ich auch eine M5-Schraube durch den Nabel sehr interessant finden, am besten noch mit Kontermutter.

Ich frage mich, welchen Sinn das ganze hat. Ich meine, man kann darüber sinnieren, daß Rezession und damit Stoffknappheit herrscht, aber ich denke, einen Sinn liegt in der Kühlung: Bauch frei = Bauch kalt. Jedenfalls meistens. Und je mehr Bauch frei ist, bzw. je mehr Bauch hervorquillt, desto mehr Kühlfläche hat man und desto besser wird das Ränzchen gekühlt. Sogesehen haben diejenigen, die am meisten Bauch zwischen Hose und Top herausknören auch am besten gekühlt sind. So eine Speckschwarte könnte man ja auch durchaus als Kühlrippe ansehen.

Doch einige Fragen bleiben bei der Logik offen: 1) warum haben Männer dann kein Bauchfreitop und 2) warum sind Piercingringe dann so klein?

Ich meine, man könnte ja auch einen passivkühler eines 486ers auf einen Piercingring löten, das würde die Kühlung noch effektiver gestalten.

Und ich baupte ferner, daß Karl noch nicht so tief vom Lager gefallen ist, daß er Männerbauchfreitops entworfen hat, oder er hat sie entworfen und die Männer hielten das für kompletten Blödsinn, sodaß niemand sowas kaufte. Ich würde mir jedenfalls nicht sowas kaufen, was nix halbes uns nix ganzes ist 🙂

Ein Gedanke zu „Meine Abhandlung zum Thema „Bauchfreitops““

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