Leipzig!

Als wir am Freitag erstmals direkt über die A38 (Lepziger Südring) nach Leipzig reingefahren sind, und im Verkehrt bei 100km/h in einer 70km/h-Zone mitgeschwommen bin, wußte ich, ich bin im Osten!

Zuvor haben wir bei einer Tanke an der A9-Abfahrt Eisenberg (Nähe Jena) ne Currywurst gegessen, wo wir von einer Frau mit skurrilgesträhnten Haaren bedient wurden. Aber mir gefiels irgendwie. Und dann der Dialekt, der für mich wie Salböl in den Gehörgängen ist.

In Leipzig angekommen fuhren wir erstmal unsren Billigladen „Postenprofi“ an, wo ich mich mit Schampoo (75ct/l) und Duschgel versorgt habe. Danach haben wir uns die Wohnung angeguckt, wo wir mal gewoht hatten, angeschaut *snief*. Dann noch schnell zum Lidl und ein 12er-Magazin Rondo-Melange eingekauft.

Danach fuhren wir zu Juli(ane), einer sehr guten Freundin von uns, bei der wir übernachteten. Am ersten Abend gingen wir in die Stadt, etwas trinken.

Samstag hatte Juli zu tun und wir gingen in die Stadt, mal gucken, was denn noch steht, was abgerissen wurde, bzw. neu aufgebaut ;-). Theresa und ich kauften uns dann noch Schuhe (nein, es ist dies Jahr KEIN Schaltjahr!) und danach waren wir im „Zeitgeschichtichem Forum“, ein sehr interessantes Museum, das auch noch kostenlos ist! Sehr empfehlenswert.

Am Abend waren wir zunächst mit Freunden (incl. Juli) was trinken und danach in der „Tango-Fabrik“. Aber was da fabriziert wurde, war mit Sicherheit KEIN Tango, eher Krach. Aber macht nix. Theresa und Juli verschwanden irgendwohin und ich fand sie zunächst nicht wieder. Ich betrachtete die Leute, die da rumliefen. Alle zappelten im Rhytmus des Krachs. Irgendwie wars mir zuwider, da mitzuzappeln.

Mir ist aufgefallen, daß doch relativ wenig Mädels mit Bauchfrei-Shirts rumliefen, aber daß viele, die ein Bauchfreitop hatten, einen dicken Bauch darunter hatten, der so direkt am Topende hervorquoll. Ich fand das extrem cool (ja wirklich!). Das ist ne ganz neue Variante von „Mein Bauch gehört mir“.

Völlig müde eierten wir desnachts um 2:30Uhr mit den Rädern zu Juli.

Am nächsten Tag hatten wir noch schön Frühstück mit Juli und ihren Eltern (die übrigens wirklich sehr nett sind) und dann ab nach Westen *snief*.

Leipzig ist schon ne tolle Stadt und mir ist auch wieder aufgefallen, daß ich Juli echt sehr lieb habe, trotzdem daß wir relativ wenig Kontakt haben.

sofx

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