Friendship on the rocks

Tja, es ist jetzt 10 1/2 Monate her, als eine sehr intensive Freundschaft begann, und das mit einem Menschen, mit dem ich 9 Monate davor eine Art Coexistenz hatte. Wir hatten sehr wenig miteinander zu tun und das nicht, weil wir uns nicht mochten, sondern einfach dachten, daß der andere nichts mit einem zu tun haben wollte. Oderso.

Ich lernte diesen Menschen näher kennen und lernte ihn lieben. Mir wurde in dieser Zeit sehr viel über mich klar, wo ich (noch) Verletzungen habe und wo ich noch Heilung brauche. Und es war eine wirklich tolle Zeit, wir hatten sauviel Spaß miteinander – nicht nur, wenn wir mal was getrunken hatten ;-). Ich glaubte, endlich einen Freund gefunden zu haben, auf den ich mich verlassen kann.

Nein, ich will das nicht dramatisieren, ich will auch niemanden anklagen, es geht mir auch nicht darum, etwas aufrecht zu erhalten, was vielleicht längst tot ist. Und die Sache bestimmt auch nicht mein Leben, trotzdem tuts weh, einen Menschen wie Sand zwischen den Fingern zu verlieren. Wahrscheinlich werde ich nie damit aufhören können, diesen Menschen, der mir irgendwo fehlt, lieb zu haben. Dazu habe ich zuviel gutes an ihm gesehen.

sofx

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