Christen als Botschafter

So sollte es eigentlich sein. Schlie�lich steht es ja auch oft genug in der Bibel. Es steht dort was von „Menschen zu J�ngern machen“, da� man Menschen taufen soll undsoweiter.
Ich glaube, da� das oft total mi�verstanden wird. Man soll Menschen zu J�ngern Jesu machen und nicht zu J�ngern von Menschen oder religi�sen Systemen.
Ich �berlege, wie Jesus das gemacht hat. Er hat – soweit ich wei� und die Bibel gelesen habe – nie einem Menschen unaufgefordert „mit der H�lle gedroht“. Ausnahme: Pharis�er. Die allerdings haben Jesus auch versucht, anzugreifen.
Jesus lebte in erster Linie, hat unter Menschen nie seine geistliche Autorit�t raush�ngen lassen – er lebte einfach, machte sogar ne Schreinerausbildung, ganz normal. Wenn er allerdings gefragt wurde, antwortete er auch unter Umst�nden knallhart.
Ich denke, da� jeder Christ grunds�tzlich Botschafter ist und damit auch eine gewisse Verantwortung tr�gt. Damit meine ich _nicht_, da� er anderen Leuten die Bibel um die Ohren hauen soll. Christsein f�ngt bei Authentizit�t an, da� man irgendwo auch „straight“ lebt, und auch mal seinen Mund halten kann.
In meinen Augen wird zuviel geredet, zerredet und kaum gehandelt.
„Wir m�ssen die Leute vom Lui erreichen“, habe ich sau oft geh�rt. Man hat sich deswegen viel zu verr�ckt gemacht, ja, es wurde sogar die „Existenzberechtung der JF-DA“ in Frage gestellt, wenn wir diesem „Auftrag“ nicht folgeleisten. Seit wann arbeitet Gott mit Angst und Einsch�chterung? Ich glaube, da� Gott uns in ERSTER LINIE als seine Kinder sieht und „haben“ will und da� wir freiwillig, auf dieser Vater-Kind-Liebe basierend, „rausgehen“ k�nnen, vielleicht sogar soll(t)en. Aber sicher nicht aus Angst (etwa da� wir Gott aus den Augen verlieren k�nnten oder seinen Auftrag nicht erf�llen).
Und so werden wir automatisch Botschafter, egal, wo wir uns bewegen. Gott schenkt mir ein Herz f�r Menschen und dann gehts eben los. Freiwillig und mit Freude. Dann ist es auch echt und authentisch. Und nebenbei w�chst auch damit der Glaube. Wenn wir also von Gott mit Liebe vollgestopft werden und unsern Hintern dennoch nicht hochkriegen, dann gibts auch keine „Frucht“ und der Glaube geht ein. Ich denke, Glaube hat immer was mit „weitergeben“ (=nehmen und geben) zu tun.
sofx

3 Gedanken zu „Christen als Botschafter“

  1. Wenn man sein Leben lang h�rt das man muss muss muss dann f�llt es einem vielleicht schwer auch die m�glichkeit in Betracht zu ziehen das Gott vielleicht ja auch eher Vater als Gott f�r uns sein k�nnte… zumindest geht das mir so… und ehrlich gesagt… Papa w�r mir lieber als mein Chef…

  2. hm… f�r mich ist Gott viel. Freund, liebernder(!) Vater, Chef…

    Er hat ein St�ck unnahbarkeit, aber trotzdem kann ich immer zu ihm kommen… klingt komisch… liebender Vater… hm… ich hatte lange Probleme, ihn als liebenden Vater zu sehen… Aber so hab ich ihn dann kennen gelernt. Echt geil 🙂

  3. Epheser 2.10
    Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

    Das heisst f�r mich: Nicht abkrampfen!
    Gott hat uns Werke „bereitet“, wir stehen nicht unter Druck alle Leute von der Strasse zu holen. K�nnen wir auch gar nicht aus eigener Kraft.

    Auf dem FLT bin ich gleich mehrfach mit diesem Thema konfrontiert worden. Wenn wir versuchen alles aus eigener Kraft zu reissen sind wir genau dann ausgepowert wenn Gott uns das Zeichen zum losrennen gibt.

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