Religi�sit�t vs. Jesus in Gemeinde

Da sich in den letzten Tagen bei ein paar Leuten vom MFC in Sachen Glauben doch einiges getan hat, bin ich am �berlegen, was denn Menschen, speziell Christen eint. Der Gedankensprung mag jetzt merkw�rdig erscheinen. Eine junge Frau meinte am Freitag, da� sie jetzt „auch ein Sch�fchen“ ist. Ich fragte mich an der Stelle, woran man des denn festmachen kann. Doch je mehr ich dar�ber nachdenke, desto komischer, falscher erscheint mir die Frage, sofern es eine Frage nach �u�erlichkeiten ist.
F�r mich ist jemand Christ, wenn er den Opfertod Jesu f�r sich angenommen hat, eine beziehung zu diesem lebendigen Jesus eingegangen ist – egal wie d�nn, „philosophisch“ oder komisch die nach au�en aussehen mag.
Was das f�r jeden einzelnen bedeutet und was daraus resultiert, brauch ich nicht weiter zu kommentieren oder deuten oder gar „verurteilen“. Also manche Christen haben zB die Vorstellung, da� ein Mensch pl�tzlich dies und das (zB Sex vor der Ehe) lassen mu�, damit er sich als Christ bezeichnen kann. Das halte ich f�r falsch, denn es ist religi�s.
„Mit Jesus leben“ erscheint oft so schwammig, weil es nicht so klar definiert ist und das ist es, weil die Bibel auslegbar ist und die Bibel ist – meiner Meinung nach – auslegbar, weil es das lebendige Wort Gottes ist. Lebendig hei�t eben nicht starr. Lebendig hei�t nicht festbetonniert.
Ein Leben in einer Gemeinschaft von Menschen, die mit Jesus leben, sollte f�r mich (das kann f�r andere anders richtiger sein) keine „einheitliche Theologie“ (keine Gleichschaltung von Auslegungen �ber bestimmte Bibelstellen) haben, damit die Theologie nicht im Mittelpunkt steht. Diese Gemeinschaft ist dennoch wichtig, weil man sich darin gegenseitig bereichern kann, damit man sich gegenseitig auf die F��e helfen kann (denn mit Jesus wird das Leben bekanntlich nicht rosarot). Aber in dieser Gemeinschaft sollte man sich soweit gegenseitig Respektieren k�nnen, da� man sich f�r unterschiedliche Theologieen nicht angreift oder gar zerfleischt.
Wenn jemand mit seiner eigenen (falschen) Lebensphilosophie nicht mehr weiterkommt, wirft er sie von selbst �ber Bord oder klagt Gott daf�r an (so meine Beobachtung). Ich denke, da� man da als Christ/Geschwister auch (vorsichtig) reinreden darf, ja, sollte.
sofx

2 Gedanken zu „Religi�sit�t vs. Jesus in Gemeinde“

  1. Da stimme ich zu. Sobald jemand Jesus nachfolgt und das Wort Gottes anf�ngt in ihm zu greifen, folgen die guten Werke „automatisch“, z.B. kein Sex vor der Ehe. Es kann nicht sein, dass man einem frischgebackenen Christen von Anfang an Verhaltensregeln aufdr�

  2. hm.. automatisch… also ich stimm dem auch zu. aber als „automatisch“ w�rd ich das nicht bezeichnen. Es ist, meiner Meinung nach, viel mehr so, das man Sachen einfach anf�ngt anders zu sehn. Und dann macht man etwas oder l�sst es aus �berzeugung. Nicht weil es dort steht oder so. Und wenn sich was �ndert, dann meist nicht von heut auf morgen. So ist es meiner Meinung nach, wenn Jesus den MIttelpunkt darstellt und nicht „das Gesetz“ oder die Religion.

    Hm… den Satz mit dem „Mit jesus leben“ erscheint oft schwammig versteh ich nicht so ganz. Wie meinst du das „schwammig“ ?

    Vielleicht denk ich grad in ne falsche Richtung… Ich erz�hl mal…

    Also ich hab da irgendwie ne feste Vorstellung von, was es hei�t mit Jeus zu leben. Es hei�t f�r mich zum einen das ich immer zu ihm kommen kann, so wie ich bin und er mich annimmt, so wie ich bin. Anders herum will ich auf ihn h�ren und ihm nachfolgen und tun, was er sagt. (Theorie und Praxis…. -> Ich schaff es, wer h�tte das gedacht, nicht immer, oder oft nicht. Leider 🙁 )

    Zu gemeinschaft: dem ist nix hinzuzuf�gen find ich.

    Danke Bruder f�r die Gedanken 🙂

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