Freiheit des einzelnen

Am Samstag habe ich ein 14j�hriges M�dchen besucht. Ihr Vater ist von der ev. Kirche angestellt und arbeitet dort als Diakon (wenn ich das richtig mitbekommen habe). Nunja, sie glaubt nicht an Gott und will sich daher nicht konfirmieren lassen. Ich finde das toll, da� sie da zu sich steht und auch Zivilcourage zeigt. Ich w�nschte, ich h�tte so mit 14 handeln k�nnen. Aber sie geht eben ihren Weg (erstmal) ohne Gott. F�r mich �berhaupt kein Ding, ich denke mir da einfach „wenn Gott dem Menschen die Freiheit gibt, sich f�r oder gegen ihn zu entscheiden, dann sollte wir, die wir ihm nachfolgen, dasselbe tun“. Und au�erdem kann sie sich ja noch sp�ter f�r Gott entscheiden. F�r mich ist es wichtig, da� die Beziehung zu Gott echt und ehrlich ist.
Klar, logisch, beten kann man immer f�r sie. Aber entscheiden mu� sie sich doch. Mir ist noch aufgefallen, wie sehr man innerhalb der Kirche an Riten h�ngt. F�r mich ist das schon fremd geworden. Als ob die Konfirmation heilsnotwendig w�re? Ich sehe das einigerma�en locker und ich hoffe, das k�nnte ich bei meiner eigenen Tochter auch.
Dennoch finde ich gut, da� ihre Entscheidung, wenn auch z�hneknirschend, akzeptiert wird. Und das letzte Wort in Sachen Gott ist da in meinen Augen noch nicht gesprochen ;-D.
sofx

3 Gedanken zu „Freiheit des einzelnen“

  1. jo find ich auch super, wenn man sich wirklich frei entscheiden kann. W�rde ich bei meinen Kids auch so machen, wenn ich welche h�tte 😉

    Kann das nur unterstreichen…

    Den besten Satz in einer solchen Beziehung hab ich mal von ner Bekannten geh�rt: Da meinte die Kirche doch glatt (schriftlich) „ja, die Taufe war ung�ltig, damit ist die Konfirmation es auch“ so nach dem Motto… (Katholik) ich musst mich so wegschmei�en vor lachen…

    …da entscheidet eine Kirche, wer Christ ist und zu Jesus geh�rt und wer nicht…. loooooooooooooool

    Freie Entscheidung ist echt ein Wert.

  2. Hallo Uli,

    f�+r meine Eltern bzw. Mutter gab es die Meinung „nein“ nicht. Ich wollte auch nicht wirklich in unser Gemeinde „konfirmiert“ werden. (Nicht wegen GOTT sondern wegen der Br�dergemeinde ansich.) Aber nunja ich habe es �berlebt. Sch�n das sie so tolerante Eltern hat.
    Kathrin

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