Geplantes Verbot von Konversionstherapie

Mir bleibt ja einigermaßen die Luft weg, was die Politik da so plant. Was ist eine Konversionstherapie? Nun, es ist eine Therapie, die sich um Homosexuelle kümmert, die es nicht mehr sein wollen, weil sie sich in ihrer homosexuellen Haut nicht mehr wohlfühlen. Und ja, die gibt es. Unser Gesundheitsminister, Jens Spahn, selbst homosexuell, sieht das jedoch anders:

Homosexualität ist keine Krankheit und nicht therapiebedürftig. Deswegen bin ich für ein Verbot der Konversionstherapie. Das rechtlich zu regeln, ist aber nicht so einfach. Doch ich bin sicher, dass die Fachkommission dazu gute und tragfähige Lösungsansätze entwickeln wird. Auf dieser Grundlage werden wir dann schnell entscheiden, wie und was wir in Deutschland umsetzen können.“ (Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2019/2-quartal/verbot-konversionstherapien.html)

Er und all die, die ihn in dem Punkt unterstützen, wozu auch die Länder Schleswig-Holstein, Berlin, Hessen, das Saarland und Bremen gehören, ignorieren dabei völlig, daß es Menschen gibt, die tatsächlich darunter leiden.

Der Aufschrei bei der „Ehe für alle“ war sehr groß. Damals habe ich mich zurückgehalten, weil es für mich kein Problem darstellte. Daß die heterosexuelle Ehe dadurch abgewertet wird, sah ich nicht und sehe ich bis heute nicht. Wir leben nunmal nicht mehr in einem christlichen Land und die christliche Minderheit muß sich der Mehrheit fügen. Das sehe ich ein und ich toleriere (im Sinne von „ertrage“) das auch, auch wenn das nicht mein Lebensentwurf ist. Ich wünsche Homosexuellen Paaren Gottes Segen. Ehrlich!

Nun aber soll der Weg von homosexuellen Leuten, die darunter leiden, verboten werden. Es darf da kein Geld mehr fließen. Ich hatte ab und zu mal bei den Jesus Freaks Gespräche darüber und frage mich gerade, ob ich mich strafbar mache, wenn ich das nach dem Inkrafttreten des Gesetzes tun würde. Wo fängt „Konversionstherapie“ an?

Wer dafür ist, ein solches Verbot einzuführen, ist in meinen Augen, dazu muß ich noch nichtmal Christ sein, eines: Faschistoid und intolerant. Er erträgt nicht, wenn sich Menschen in ihrer sexuellen Orientierung verändern wollen und versperrt ihnen den Weg zur gewünschten Veränderung. Das ist ein Geist von Unfreiheit, der da in meinen Augen weht. Und wer das abnickt und beschließt, schränkt die Freiheit in unserem Lande ein. Es geht mir hier ausschließlich im Leute, die sich freiwillig verändern wollen. Erzwungene Maßnahmen lehne ich ebenfalls ab!

Als Christ sehe ich es als einen weiteren Baustein in der Endzeit. Anders kann ich das nicht werten. Weniger wegen der Homosexualität, vielmehr wegen dem (Un-)Freiheitsgedanken.

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