Christen im alltäglichen Weltbild

In den Medien wird oft von „den radikalen Christen“ berichtet, oder zumindest „radikale Einstellungen“, die Christen nunmal haben. Meistens wird dies negativ beurteilt, Christen erscheinen oft stark konservativ, nicht zuletzt, weil die meisten Homosexualität ablehnen. Damit werden wir Christen oft als intolerant eingestuft. Ich bin Christ und empfinde die Bibel eben an manchen Stellen als konkret, klar und richtungsweisend. Oft ist diese Richtung jedoch genau die entgegengesetzte der Gesellschaft.
Man kann jetzt auf 2 Wegen mit Christen diskutieren. Die eine ist die Theologische, daß man eben auf Grundlage der Bibel und deren Stellen über dies und das diskutiert.
Das andere ist der Umgang mit biblischen Überzeugungen in der Gesellschaft. Verurteile ich einen Homosexuellen? Nein, ich maße mir das nicht an, ich denke nur (erstmal) für mich selbst, daß es nicht gut (für mich) ist. Das ist meine persönliche Überzeugung, die ich nunmal habe und lebe. Ich greife also niemanden an, nur, weil er anderer Überzeugung ist als ich, ich werde mich hüten. Werde ich jedoch klar gefragt, antworte ich da auch sehr klar und sage meine Überzeugung.
Wahr ist, daß Christen anders leben, konservativer, gerade im Umgang mit Beziehung und Familie. Deswegen funktionieren christliche Ehen aber nicht zwingend besser als andere, oder halten länger.
Dennoch ist es schon seltsam, daß ein (angeblich) christlicher Pastor, öffentliche Koranverbrennungen veranstaltet, so viel Aufmerksamkeit genießt. Die Welt kann mal wieder auf „die scheiß Christen“ zeigen. Ich weiß nun nicht, wieviele Menschen an der Koranverbrennung beteiligt waren, aber es waren wahrscheinlich weniger als 1000, wahrscheinlich weniger als 100. Verbrennen Tausende Islamisten Flaggen der Nationen der Westlichen Welt, wird das als „haja, das ist eben so“ hingenommen. Obama machte da mal ne Ausnahme, das ist schon richtig.
Was ich oft traurig finde ist, daß Christen oft als Verfolger hingestellt werden, was sie zum größten Teil nicht sind. Christen werden in großen Teilen der Welt verfolgt. Im 3. Reich auch in Deutschland. Und es waren keine Christen, die in Deutschland in der Zeit Homosexuelle verfolgten, sie hielten oft die Rübe für Verfolgte hin.

2 Gedanken zu „Christen im alltäglichen Weltbild“

  1. Der Islam wird auch als Feindbild gebraucht und manchmal auch,
    um vor islamischer Unterwanderung zu warnen.

    Doch die zukünftigen Entwicklungen zeigen ein anderes Bild!

    Zur Zeit ist zu lesen daß der Rettungsschirm für den Euro schon bald Tickende Zeitbombe
    darstellt!

    Was hat das nun mit diesem Thema zu tun? Gar nicht so wenig!

    Denn man kann heute schon feststellen, dass die Einführung des Euros und die islamische Immigration ein neues Parteiengefüge hervorbringen werden.
    In Finnland ist nach den Umfragen die Anti-Euro-Partei bei den nächsten Wahlen möglicherweise stärkste Kraft, und in den Niederlanden zeichnet sich nach den letzten Provinzwahlen das gleiche für die Anti-Islam-Partei ab.
    In Frankreich liegt Marine Le Pen in den Umfragen vor Sarkozy. Kommt es in Deutschland zu entsprechenden Parteigründungen, holt sich die Anti-Islam-Partei nach Umfragen die Stimmen vorwiegend bei die Die Linke und der SPD und die Anti-Euro-Partei wahrscheinlich im gesamten Parteienspektrum, weil die Ablehnung des Euros alle gesellschaftlichen Schichten erfasst hat.
    Die Ablehnung des Islams liegt bei über 50 % und des Euros wahrscheinlich in ähnlicher Größenordnung. Die Anti-Euro-Partei könnte aus dem Stand 25 % der Stimmen gewinnen. Das linke Spektrum aus Die Linke, SPD und Die Grünen wäre damit nachhaltig geschwächt.
    Die niederländische Anti-Islam-Partei ist übrigens auch eine Anti-Euro-Partei.
    Diese Parteien werden in allen Netto-Zahler-Ländern entstehen, wobei mal der Euro, mal der Islam im Vordergrund der Ablehnung stehen wird.
    Man kann heute schon Wetten abschließen, dass Euro wie Islam diese Entwicklung nicht in ihrer ursprünglichen Form überstehen werden.

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